SBB bestellt drei neue Lösch- und Rettungszüge. Ein Zug für Olten.

(sda) Die SBB bestellt für 32 Millionen Franken drei neue Lösch- und Rettungszüge. Sie werden in Zürich, Biel und Olten stationiert. Die Züge werden bis Ende 2018 ausgeliefert. Dann werden insgesamt 17 solcher Züge für die SBB einsatzbereit sein.

Mit dieser Beschaffung würden die letzten Kompositionen aus den ersten Generationen ersetzt. Dadurch werde die Sicherheit im Bahnverkehr erhöht, schreibt die SBB in einer Mitteilung vom Montag.

Gebaut werden die drei neuen Lösch- und Rettungszüge vom Konsortium Windhoff/Dräger in Deutschland. Dieses Konsortium hat bereits mehrere Lösch- und Rettungszüge geliefert, beispielsweise jene für den Gotthard-Basistunnel.

An den drei Standorten der neuen Züge wird jeweils auch eine Interventionsmannschaft stationiert. Sie soll gewährleisten, dass der Lösch- und Rettungszug innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Jeder Lösch- und Rettungszug besteht aus mindestens einem Rettungsfahrzeug, einem Tanklöschwagen und einem Gerätefahrzeug.

Der Zug erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern pro Stunde (km/h) und kann steckengebliebene Züge mit einem Gewicht von über 1600 Tonnen abschleppen.

Der Führerstand und das Rettungsfahrzeug sind laut SBB mit einer autonomen Atemluftversorgung ausgestattet. Im Notfall könnten bis zu 60 Menschen pro Rettungsfahrzeug evakuiert werden. Der Tanklöschwagen fasst 50 Kubikmeter Wasser. Auch eine Schaumanlage ist bei Bedarf verfügbar.

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Schloss Wartenfels geht in den Winterschlaf

Das im Besitz des Kantons Solothurn, der Stadt Olten und der Gemeinde Lostorf befindliche Schloss Wartenfels geht in den Winterschlaf. Ab Mai 2017 wird es an Sonntagen wieder für Besichtigungen offen stehen.

Die Schlossanlage dient in den Sommermonaten als Ort für Hochzeiten, Taufen, Geburtstags- und Jubiläumsfeiern, private und öffentliche Konzerte. Die Kapelle, die Halle mit Schlosshof sowie der Schlossgarten können gemietet werden.

Der Verein „Freunde Schloss Wartenfels“ bewirtete heute auf dem Schloss oberhalb Lostorf die Vereinsmitglieder und Gönner bei Wienerli und Brot zum letzten Mal in diesem Jahr und bot interessierten Besuchern einen letzten Blick in die Gemächer vor der Winterpause, denn der Aufwand und die Kosten für das Beheizen des Schlosses wären immens.

Der Verein Freunde Schloss Wartenfels kümmert sich seit 2003 um den Schutz und die Pflege der im Eigentum der Stiftung Schloss Wartenfels bestehenden Anlagen. Dazu gehören auch freiwillige Arbeitseinsätze wie Schlossführungen, Schlossaufsicht und Arbeiten in und ums Schloss zu leisten. Die Vereinsmitglieder unterstützen damit auch das gleich unterhalb des Schlosses wohnende Pächterehepaar, welches sich um die Pflege der Anlage und des wunderschönen Gartens kümmert.

1914 diente das Schloss noch als militärisches Quartier und befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Es wurde anschliessend von einem Basler Unternehmer Georg Meidinger-Hummel übernommen und fachmännisch restauriert. 1978 erfolgte der Übergang der Schlossanlage in eine Stiftung an welcher der Kanton Solothurn und die Gemeinden Olten und Lostorf beteiligt sind. Als Präsident der Stiftung wirkt im Auftrag des Kantons der Oltner Prof. Dr. Peter André Bloch.

Wer den Verein Freunde Schloss Wartenfels als Gönner berücksichtigen will, zahlt einen Jahresbeitrag von CHF 25.- an „Freunde Schloss Wartenfels, 4654 Lostorf, PC-Konto 46-3767-9. Der Schweizer Museumspass ist für den Besuch des Schlosses an Sonntagen von Mai bis Oktober gültig.

Oltner Kalender für das Jahr 2017 ab sofort bestellbar

Der erste „Oltner Kalender 2017“ ist ab sofort unter oltner-kalender.ch bestellbar. Das karitative Projekt geht auf eine Initiative von Tobias Oetiker in Zusammenarbeit mit Kurt Schibler und Florian Amoser zurück.

Der Erlös aus dem 50 Franken teuren Kalender kommt vollumfänglich gemeinnützigen oder kulturellen Organisationen zu Gute, welche sich für Olten einsetzen. So werden pro verkauftem Kalender rund 40 Franken an die Organisationen verteilt, welche sich dazu im Vorfeld an die Initianten des Oltner Kalenderprojekts gewendet haben. Dies erklärt auch, weshalb zahlreiche und sinnvolle Projekte oder Vereine in der Spendenliste 2017 noch nicht aufgeführt sind.

Wird das Projekt zum Erfolg, ist sicherlich auch für das Jahr 2018 mit einem zweiten Kalender und weiteren Organisationen zu rechnen, welche aus dem Verkaufserlös als Spendenempfänger ausgewählt werden können.

Alle Arbeiten im Zusammenhang mit der Planung, Redaktion und Gestaltung des Kalenders erfolgen ehrenamtlich. Die Bildbeiträge werden von den Fotografinnen und Fotografen unentgeldlich zur Verfügung gestellt.

Der Versand der bestellten Kalender erfolgt per Post und einem Portozuschlag. Wer sich die Versandspesen sparen will, holt den bestellten Kalender ab Anfang Dezember in der Buchhandlung Klosterplatz in der Oltner Altstadt ab.

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Wieso in Olten den Stromzähler nicht elektronisch ablesen?

Die Aare Energie AG versorgt 18 Gemeinden im Raum Olten mit Strom und Erdgas. Die Firma zählt über 53’000 Kunden und regelmässig hängen an der Haustür vieler Kunden die weissen oder gelben Zettel mit der Aufforderung, den Zählerstand für Strom, Wasser und Gas zu vermerken.

Klingelt der Stromableser vergeblich an der Tür, was bei Berufstätigen oft der Fall ist, wird von Hand ein Kärtchen mit dem letzten Zählerstand ausgefüllt und an die Türe gehängt. Sind die Hausbesitzer in die Ferien gefahren, folgt eine weitere gelbe Karte die per Post samt Porto zurückgeschickt werden muss. Ein enormer und sehr personalintensiver Aufwand, denn sämtliche Kennzahlen müssen von Hand auf die Kärtchen geschrieben und anschliessend auch wieder elektronisch erfasst werden.

Wie komfortabel und wesentlich bequemer wäre es doch, den Zählerstand per App mit dem Smartphone zu fotografieren und die Zahlen gleich elektronisch der Aare Energie AG zu übermitteln? Nicht nur Personal für den Ablesedienst könnte reduziert werden, die Kunden könnten dank der elektronischen Erfassung gleich auch ihren eigenen Energiekonsum selber verfolgen.

Verschiedene Städte verfügen heute standardmässig über solche Service-Apps für Apple und Android Smartphones und erleichtern damit ihren Kunden nicht nur die Erfassung, sondern können auch den internen Administrationsaufwand reduzieren, womit auch die Kosten des Energieversorgers gesenkt werden können. Vielleicht könnte man in einer solchen App gleich auch per Knopfdruck von Kernenergie auf erneuerbare Energie wechseln? Es wäre schön, könnten sich Kunden in Olten schon bald über eine „Aare Energie AG App“ freuen. Lassen wir uns überraschen.

St.-Ursen-Brandstifter legt im Oltner Untersuchungsgefängnis Feuer

(sda) Ein 66-jähriger Schweizer, der 2011 einen Brandanschlag auf die St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn verübt hatte, hat am Mittwochmorgen in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis Olten einen Brand verursacht. Er benutzte einen Wasserkocher als Hitzequelle.

Der Brand war kurz nach 5.50 Uhr bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gemeldet worden. Die umgehend aufgebotene Feuerwehr Olten habe den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen können, teilte die Kantonspolizei mit.

Dank raschem und professionellem Handeln des Personals im Untersuchungsgefängnis habe der Insasse praktisch unverletzt aus seiner Zelle geholt werden können. Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Danach wurde er wieder zurück ins Untersuchungsgefängnis geführt. Beim Brand entstand nach ersten Einschätzungen der Brandermittler ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Zelle ist vorübergehend unbewohnbar.

Brandstifter beschäftigt Gerichte
Nach einem Entscheid des Bundesgerichts muss der Mann auf freien Fuss gesetzt werden. Eine nachträgliche Verwahrung des Schweizers sei nicht zulässig, befand das Bundesgericht Anfang Oktober. Dieses bestätigte damit einen Entscheid des Solothurner Obergerichts.

Der unscheinbar wirkende Mann wartete im Untersuchungsgefängnis in Olten auf seine Freilassung. Der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) liegt jedoch eine Gefährdungsmeldung der Solothurner Staatsanwaltschaft vor. Auf diesem Weg wurde ein zivilrechtliches Verfahren eingeleitet, das mit dem Strafverfahren nichts zu tun hat. Die KESB muss prüfen, prüfen, welches Betreuungssetting der Mann zum Schutz von Dritten und zum eigenen Schutz braucht.

Strafe längst abgesessen
Der 66-Jährige hat die gegen ihn ausgesprochene unbedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten wegen Brandstiftung, mehrfacher Störung des Bahnverkehrs sowie Drohung und Schreckung der Bevölkerung längst abgesessen. Das Amtsgericht Solothurn-Lebern verhängte im vergangenen Dezember indes eine nachträgliche Verwahrung.

 An der Verhandlung vor Obergericht zur Verwahrung hatte sich der Mann ausgiebig äussern können. Er sprach ruhig und klar – doch vieles war kaum nachvollziehbar. Seine Mission sei schon lange erfüllt, sagte er. Aktionen wie die Brandstiftung seien nicht mehr notwendig. Er schreibe nun Bücher und Briefe.

Millionenschaden in der Kathedrale
Der Mann hatte am 4. Januar 2011 in der St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn über den Altar und den darunter liegenden Teppich rund 20 Liter Benzin geschüttet. Das dabei entstandene Gemisch aus Luft und Benzin zündete er mit einer Kerze an. Verletzt wurde niemand.

Beim Brandanschlag entstand ein Sachschaden von 3,5 Millionen Franken. Davor hatte der Mann im März 2009 beim Bahnhof Olten-Hammer SO mit einer selber gebauten Metallvorrichtung einen Zug entgleisen lassen wollen. Und im Juli 2010 erschreckte er im Gotthardtunnel mit einer selbst gemachten „Bombenweste“ Zugpassagiere.

 

 

Swisscom baut ab 2017 schnelles Internet in Olten aus.

Die Swisscom hat angekündigt, schnelles Internet in Olten auszubauen. Dazu werden Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Gebäude verlegt. Man spricht dabei vom Fibre to the Street (FTTS) Ausbau welcher schweizweit vollzogen wird. Die exakten Ausbaupläne für die einzelnen Quartiere wurden noch nicht publiziert, sind jedoch definiert.

Nach einer über vierjährigen Projektphase, wird der neue Übertragungsstandard «G.fast» im Rahmen des regulären schweizweiten Ausbaus auch in Olten aufgebaut. Die Technologie erlaubt es Swisscom, hohe Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s rasch und kostengünstig anzubieten.

Bereits im Frühling 2015 konnte Swisscom die weltweit ersten Pilotkunden auf dem finalen Standard von G.fast versorgen und dabei wichtige Erfahrungen für die Weiterentwicklung sammeln. Seit September 2016 kommt nun beim schweizweiten FTTS-Ausbau ausschliesslich G.fast-taugliche 16-Port Hardware zum Einsatz. Bei FTTS werden Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Gebäude verlegt. Für die restliche Strecke nutzt Swisscom weiterhin die bestehende Kupferkabel-Infrastruktur.

2017 folgt die Integration des Übertragungsstandards auch in die 48-Port Hardware sowie in den Fibre to the Building (FTTB) Ausbau. Dieser Standard besteht aktuell erst im Quartier Olten Südwest. Dieses Quartier wurde durch Swisscom bereits beim Bau mit Glasfaser bis zur Steckdose erschlossen.

Mit dem Standard G.fast erreicht Swisscom Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s. Möglich wird dies durch die Nutzung eines höheren Frequenzspektrums auf Kupferkabeln. Für Interessierte hat Swisscom unter www.swisscom.ch/glasfaser eine Informationsseite aufgebaut. Swisscom informiert auf dieser Seite, für welche Wohnadresse welche Kapazitäten angeboten werden.

 

Router Swisscom
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Zeugenaufruf der Polizei: Sexueller Übergriff im Zug nach Olten

In einem Zug zwischen Solothurn und Olten soll es am Sonntagmorgen zu einem sexuellen Übergriff gegen den Willen einer Frau gekommen sein. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen. Für die Klärung der genauen Umstände der Tat sucht die Polizei des Kantons Solothurn Zeugen.

Eine junge dunkelhäutige Frau, bestieg am Sonntagmorgen, 9. Oktober 2016, um 6.33 Uhr, den ICN-Zug in Solothurn in Richtung Olten (Ankunft 6.57 Uhr). Sie war in Begleitung ihres ebenfalls dunkelhäutigen Bekannten. Im Zug soll es zwischen den beiden in einer Toilette zu einem sexuellen Übergriff gekommen sein. Die Frau hätte sich in der Toilette durch Fusstritte an die Türe bemerkbar gemacht, als eine unbekannte Person die Toilette aufsuchen wollte.

Die Polizei sucht Personen, welche Beobachtungen gemacht haben, die zur Klä- rung des Tatherganges führen. Insbesondere sucht die Polizei die Person, welche die Toilette aufgesucht haben soll. Zeugen werden gebeten sich mit der Kantons- polizei Solothurn in Olten in Verbindung zu setzen (Telefon 062 311 80 80).Zu

Ringverkehr für bessere Busanbindung an den Bahnhof Olten?

Die Sperrung einer Strasse beim neuen Oltner Aarepark zeigt ein gewisses Potential für eine schnellere und schlankere Busanbindung der BOGG Buslinie 503 ab Meierhof und Starrkirch-Wil an den Oltner Bahnhof. Aufgrund der Strassensperrung muss die Buslinie derzeit als Ringverkehr gelegt werden. Der Bus fährt aktuell von der Fachhochschule über die verkehrsberuhigte Tannwaldstrasse und hält direkt hinter dem Bahnhof bei Gleis 12 an. Eine ideale Bushaltestelle für die Bevölkerung der rechten Stadtseite, denn der Umstieg auf die Züge der SBB geschieht so mit einer spürbaren Zeitersparnis und damit mit einer komfortableren Übergangszeit auf die Anschlusszüge im Bahnhof Olten.

Diese Möglichkeit des schnellen Umstiegs nutzen aktuell sehr viele Busgäste der BOGG, denn der Bus entleert sich regelmässig bei der Haltestelle Bahnhof bei Gleis 12 fast vollständig.

Die ganz wenigen Busgäste, welche tatsächlich über den Bahnhof hinaus fahren möchten oder am Bahnhof auf einen Anschlussbus umsteigen würden, könnten im Bus sitzen bleiben und würden wenige Minuten später mit einem Umweg via Postplatz den ursprünglichen Haltepunkt auf dem Bahnhofplatz erreichen. Die baustellenbedingte und temporäre Haltesituation der Linie 503 bietet für viele Fahrgäste gefühlt mehr Komfort und einen bequemeren Umstieg auf die Züge am Bahnhof Olten.

Vielleicht eine Überlegung für die Fahrplanplaner der BOGG und den Bestellern, hier die mittelfristigen Möglichkeiten für einen Ringverkehr der Buslinie 503 mit einer optimalen öV-Erschliessung hinter dem Bahnhof als Dauerlösung zu prüfen.

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Dämmerungseinbrüche: Verdächtige Wahrnehmungen in Olten an 117 melden.

Während den Herbstferien sind wieder vermehrt Einbrecher aktiv. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei, verdächtige Feststellungen in Oltner Quartieren umgehend an die Telefonnummer 117 zu melden. Die Polizei bittet lieber einmal zu viel als zu wenig anzurufen.

Dies insbesondere, wenn sich unbekannte Personen, auch tagsüber, in verdächtiger Weise bei einem Haus, in der Nachbarschaft oder im Quartier aufhalten. Gemeldet werden können auch Fahrzeuge, besonders mit ausländischen Kontrollschildern, welche auffällig langsam durch ein Quartier fahren oder parkiert sind. Auch bei unüblichem Lärm bei Nachbarn wie das Klirren von Glasscheiben sollte umgehend die Polizei unter 117 verständigt werden.

Die Polizei des Kantons Solothurn rät zudem, bei Abwesenheiten den Eindruck zu erwecken, dass sich jemand zu Hause befindet. In der Regel scheuen Einbrecher das Licht. Gute Dienste leisten Bewegungsmelder, welche beim Betreten des Grundstückes eine Lichtquelle aktivieren. Auch im Haus installierte Zeitschaltuhren an Lampen helfen, Anwesenheit zu signalisieren.

Für eine kostenlose Sicherheitsberatung steht ein Sicherheitsberater der Kantonspolizei Solothurn unter sicherheitsberatung@kapo.so.ch oder über Telefon 062 387 70 62 zur Verfügung.

Imagevideo Polizei Kanton Solothurn zu Einbrüchen