Säliquartier bleibt bis Ende Juni vom öV abgeschnitten

Seit Monaten ist das Oltner Säliquartier vom öV abgeschnitten. Grund sind Bauarbeiten an der Gartenstrasse. Das Nachsehen haben Pendler und Schüler, aber auch Rentner und Betagte, die auf einen Bus ins Stadtzentrum angewiesen wären. Die Bauarbeiten verzögern sich um rund einen Monat.

Die drei Bushaltestellen an der Reiserstrasse, Maienstrasse und Dreitannenstrasse der Buslinie 503 hätten Ende Mai 2017 durch die Busbetriebe BOGG wieder angefahren werden sollen. So steht es an den Aushängen der betroffenen Haltestellen. Auf der Webseite der BOGG sind nun aber neue Termine für die Wiederinbetriebnahme ersichtlich. Gemäss der online zugänglichen Verkehrsinformation verzögern sich die Bauarbeiten an der Gartenstrasse um einen ganzen Monat und erst Ende Juni 2017 wird der Fahrbetrieb an der Sälistrasse und damit die Quartiererschliessung wieder aufgenommen.

Der aktuelle Blick auf die Baustelle zeigt deutlich, dass die Unterhaltsarbeiten im Bereich Tiefbau an der Gartenstrasse noch voll im Gang sind.

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Chessiloch Ende Mai wieder offen?

Gemäss einer Recherche des Oltner Tagblatts vom 23. April 2017 soll der Weg zum Chessiloch ab Ende Mai 2017 wieder geöffnet werden. Ein Blick vor Ort zeigt, dass keine Bautätigkeit feststellbar ist. Bleibt der Weg noch länger geschlossen?

Eine gut gesicherte Absperrung blockiert derzeit beidseitig den Fussgängerweg entlang der Aare beim Chessiloch. „Lebensgefahr wegen herunterrollenden Juraseinquadern (1 Tonne und mehr)“ ziert das Verbotsschild. Ein Blick vor Ort zeigt, dass das gesamte Gelände oberhalb des öffentlichen Fusswegs mit Baustellenabschrankungen gesichert ist. Direkt darunter befindet sich auch der Zugang zur Aare.

Baumaschinen sind aber weder vor der Liegenschaft im hinteren Steinacker noch im Gelände sichtbar. Vermutlich ist es nicht realistisch, dass der Uferweg wie angekündigt Ende Mai wiedereröffnet werden kann. Die für Aareschwimmer sehr beliebte Einstiegsstelle gleich unterhalb des Geländes bleibt wohl noch einige Zeit für Spaziergänger und Wasserratten gesperrt,  so der Eindruck vor Ort.

Ländiweg Olten: Mutmasslicher Täter ermittelt

Wie die Polizei des Kantons Solothurn heute per Medienmitteilung mitteilt, konnte der Täter des sexuellen Übergriffs am Ländiweg ermittelt werden. Es handelt sich um einen 27-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Dieser befindet sich für weitere Abklärungen in Haft.

Im Verlauf von umfangreichen Ermittlungen kam die Kantonspolizei Solothurn in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn auf die Spur eines 27-jährigen Syriers, welcher dringend verdächtigt wird, am 22. März 2017 in Olten eine Frau angesprochen und in der Folge sexuell bedrängt zu haben (vgl. Medienmitteilung der Polizei Kanton Solothurn vom 23. März 2017). Der Tatverdächtige befindet sich für weitere Ermittlungen in Haft.

Heute, 12:31h – Olten Airport

Wenn’s brummt am Himmel über Olten gibt’s ab und zu hohen Besuch aus einer anderen Zeit! Heute um exakt 12:31h erfolgte der „touch-down“ des Oldtimer-Fliegers auf der Gras-Landepiste des Flughafens Olten. Flieger und Pilot-Outfit erinnern an die Zeiten und Abenteuer von Jule Vernes „Vol de Nuit“. In Olten kann man diese Epoche (wenn auch nur zufällig) ab und zu nochmals miterleben! Einzigartig.

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Details zum Oldtimer: Quelle Wipikedia: Bücker Flugzeugbau war eine deutsche Flugzeugbau-Firma, die sich auf die Entwicklung und den Bau von Sport- und Schulungsflugzeugen spezialisiert hatte. Carl Clemens Bücker, ein ehemaliger Marineflieger des Ersten Weltkriegs, hatte die Firma 1933 in Berlin-Johannisthal gegründet, von wo sie 1935 in eine von Otto Meyer Ottens, zuvor einer der engsten Mitarbeiter von Walter Gropius und Chefarchitekt in dessen Büro[1], nach Entwürfen von Herbert Rimpl neugebaute, den Ideen der Bauhaus-Schule nahe stehende, größere Werksanlage nach Rangsdorf bei Berlin übersiedelte.

 

Ab aufs Oltner Schloss

Wann warst du zum letzten Mal auf dem Sälischlössli? Gerade an heissen Sommertagen bietet der kühle Säliwald eine ideale Alternative zur Oltner Badi. Ideale Ausgangspunkte für Aussichtsgeniesser und Obenheruntergucker ist der Tierpark Mühletäli mit dem Weg durch die kleine Schlucht oder alternativ in der Kurve der Oltner Dreitannenstrasse der Weg über die Krete bis zum Tennisplatz und dann im Zick-Zack hoch zum Sälischlössli.

Panorama Aussicht
Panorama Sälischlössli

Wer nach einer Stunde Fussweg das Sälischlössli erreicht, wird mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Wirtin Karmen Müller schenkt in dem als Selbstbedienungsrestaurant organisierten Schlössli dann auch ein kühles Weizenbier oder auch einen Aperol Spritz aus. Auch eine Glace, einen Salatteller oder Schnipo für Kinder gibts auf der sehr einfach gehaltenen Speisekarte zu bestellen.

Aber der eigentliche Grund für jeden Besuch auf dem Schlössli ist die bombastische Aussicht die man von oben geniessen kann. Weit unten gegen Aarburg und Rothrist hin fahren die kleinen Spielzeugzüge der SBB durch die Landschaft. Alpenpanorama als Kulisse inklusive. Gegen den Jura hin blickt man auf den Allerheiligenberg, die Gemeinde Hauenstein und bis nach Aarau und beim Blick von oben weiss man, dass Olten entgegen anderslautenden Meinungen doch ein schönes Stück Erde ist. Grün umrandet von Wäldern und am Abend möchte man am liebsten auf dem Sälischlössli gerne gleich ein Hotelzimmer für eine Übernachtung buchen. Geht leider nicht.

Das Restaurant schliesst gegen 18 Uhr.  Da Wirtin Karmen Müller die Gäste meist alleine bewirtet, hat sie an sonnigen Tagen den stressigsten Job auf dem 657 Meter hoch gelegenen Sälischlössli. Bleibt zu hoffen, dass durch möglichst viele Besuche von Oltnerinnen und Oltner das Geschäft so brummt, dass sie weiteres Personal einstellen und die Speisekarte etwas ausbauen könnte. Bis dahin freut sich die Schlossherrin als Gastgeberin weiterhin auf viele Gäste, die gerade an heissen Sommertagen oben auf dem Berg ein kühles Lüftchen und ein kaltes Bier geniessen wollen.

www.saelischloessli.ch

Die Gäubahnsteg-Sprung-Rampe: Ab 16 Grad …… „fertig los“!

Aare-Schwimmer und mutige Wasserratten kennen die Gäubahnsteg-Sprung-Rampe bestens. Der Gäubahnsteg, der auf der rechten Stadtseite bis auf weiteres anschlusslos bleibt (manchmal geht halt was vergessen ;-)), dient nicht nur den Fussgängern- und Velofahren, sondern ist eine ideale Sprung-Rampe für ein Aare-Bad. Die Brücke verbindet also nicht nur die beiden Stadtteile für den Langsamverkehr, sondern erfährt in den Sommer-Monaten eine deutlich breitere Nutzung.

Je nach Wasserstand und Absprungstelle auf der leicht gewölbten Brücke, springt man von 7.80m bis 8.20m Höhe in die gegenwärtig noch sehr erfrischende Aare. Vor Auftakt der Saison sei aber nochmals daran erinnert, dass nur gute Schwimmer springen sollen und die Aktivität gut vorbereitet werden muss. Folgende Grundregeln haben immer Gültigkeit: Abtauchen der Eintauchstellen zu Saisonbeginn, nach Gewitterstürmen sind Sprünge in eine trübe Aare wenig ratsam und ein Untergrund „Check“ ist Pflicht. Hängengebliebene Baumstämme, Treibholz oder temporäre Untiefen stellen mögliche Risiken dar.

Mit Klarsicht bis auf den Aare-Grund steht dem Sprung ins kühle Nass aber nichts mehr im Weg. Viel Spass!

 

Mitschreiben für ein farbiges Bild von Olten

Zwei Augen sehen eine Geschichte, zwanzig deren zehn. Und trotzdem jeder mit seiner eigenen Brille und eigenen Meinung. Der Oltner Stadtblog http://www.olteneinfach.ch soll noch farbiger werden und sucht weiterhin Mitschreiberinnen und Mitschreiber. Auch für die kleinen Geschichten aus deinem Quartier. Ein Smartphone und ein Computer reichen vollkommen aus. Melde dich.

 

Saisonkabinen mit neuem Schliesssystem

In der Oltner Badi eine Saisonkabine sein Eigen zu nennen ist ein Stück Oltner Lebensqualität. Die Miete einer Saisonkabine kostet zweihundert Franken und Familien können so ihre Schwimmutensilien, Badetücher und Duschsachen die ganze Saison in der Badi deponieren. Auch Wertgegenstände sind während des Badibesuchs sicher aufgehoben.

Im Verlauf des Winters wurden sämtliche Kabinen mit elektronischen Schlössern ausgestattet. Eine tolle Sache für alle Kabinenbesitzer, die nun nur noch einen PIN-Code eintippen müssen. Die bisher mühsame Schlüsselaus- und Rückgabe am Anfang und Ende der Badesaison entfällt.

Stromablesen 1.0

Wir schreiben das Jahr 2017. Und immer noch laufen in Olten Stromableser durch die Quartiere, welche in über 8’500 Haushalten Oltens den Strom, Gas und Wasser von Hand ablesen. Dazu wird geklingelt, bei Abwesenheit eine Karte hinterlegt. Ist der Kunde nicht zu Hause, wird nochmals eine weitere gelbe Karte ausgefüllt. Diese sendet der Kunde nach einer manuellen Erfassung seiner Zählerdaten per Post ein und auf der Gegenseite, bei Aare Energie Olten a.en, werden die Daten erneut manuell von der Karte in Computersysteme übertragen. 

Das System dieser manuellen Erfassung ist komplett ineffizient, bürgerunfreundlich und gleichzeitig löst dies einen administrativ vollkommen unnötigen Aufwand aus, der mit den Energiepreisen wiederum den Endkunden verrechnet werden muss.

Diverse Städte im In- und Ausland bieten ihren Kunden vollautomatisierte Apps fürs Ablesen via Smartphone, die Daten werden vollelektronisch erfasst und direkt von der Smartphone App übertragen und Kunden werden zum Energiesparen motiviert, indem ihnen 1:1 die Verbrauchswerte aufgezeigt werden.

Andere Energieunternehmen bieten als Minimalstandard Webformulare an, in welchen die Zählerstände direkt erfasst und automatisch in die Systeme der Energieversorger übernommen werden können. Einige Beispiele hier.

Weshalb in Olten auch im Jahr 2017 an einer sehr teuren und analogen Erfassung festgehalten wird, ist auch auf der Webseite von a.en nicht ersichtlich. A.en bietet weder eine App zur Erfassung der Zählerdaten über Smartphone noch eine Online-Erfassung über die Webseite an. Dies trotz eingerichtetem „Online-Schalter“ im Webauftritt.

Die Folge dieser analogen Struktur sind administrativ enorme Aufwände, Personalkosten und Portokosten welche über die Energietarife durch die Kunden unnötigerweise berappt werden müssen. Es ist an der Zeit, dass auch in Olten eine Online-Erfassung ermöglicht wird.

Sofern auch nur die Hälfte aller 8’500 Oltner Haushalte ihre Daten elektronisch einreichen würden, könnten die administrativen Kosten deutlich gesenkt und eventuell auch Prämienverbilligungen an die Endkunden weitergegeben werden. Die Frage bleibt nur, wer diese kleine Verbesserung bei a.en anschiebt und vielleicht würde eine solche Weiterentwicklung auch die Chance bieten, den Kunden gleich ein persönliches und elektronisches Kundenkonto anzubieten, über welches auch der persönliche Strommix und weitere Services individuell eingestellt werden könnten?

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Renterin in Gartenzaun gefahren

Eine 81-jährige Autolenkerin fuhr heute Nachmittag in einen Gartenzaun einer Liegenschaft an der Sonnhaldenstrasse. Verletzt wurde dabei niemand.

Gegen 14 Uhr wollte gemäss Angaben der Kapo Solothurn eine 81-jährige Autolenkerin Ihr Fahrzeug bei der Verzweigung Sonnhaldenstrasse / Martin-Distelistrasse in Olten parkieren. Die Lenkerin verwechselte nach Polizeiangaben offenbar das Gaspedal mit der Bremse, überquerte in der Folge die Martin-Distelistrasse und beschädigte einen Gartenzaun einer Liegenschaft an der Sonnhaldenstrasse. Das Auto musste mit dem Kran des aufgebotenen Abschleppdienstes geborgen werden.

Gartenzaun