Willkommen „Felsenburg reloaded“ – Auf Wiedersehen Fabian Strutz im „National“

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, die Oltner Gastroszene ist in Bewegung. So wie es den Anschein macht, wird per 1. Oktober 2017 das Restaurant „National“ von Sergio Salsi, dem Sohn der ehemaligen Besitzerfamilie der „Felsenburg“, übernommen. Dem Vernehmen nach soll das Konzept der „Felsenburg“, hochstehende italienische Küche mit französischem Einschlag, am neuen Ort weitergeführt werden. So erfreulich diese Entwicklung für Liebhaber von „Salsis Küche“ auch ist, so bedauerlich ist dieser Umstand für den talentierten Koch Fabian Strutz, der während 2 ½  Jahren im „National“ gewirkt hat. Aber „eins nach dem andern“, hier ein Abriss der Ereignisse dieses Geschehens in der Oltner Gastronomie.

Die „Felsenburg“, eine Oltner Institution, wurde Ende Februar 2017 geschlossen, nachdem ihr Besitzer, Adriano Salsi, das Gebäude an einen Bauunternehmer verkauft hatte, der beabsichtigt, dort Wohnungen einzubauen. Seitdem ist sein Sohn Sergio, der das Gesicht dieses Restaurants in den letzten zwanzig Jahren massgeblich prägte, auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld in der Stadt Olten. Nachdem diesem Unternehmen anfänglich kein Erfolg beschieden war, hat sich nun eine Chance ergeben. Dem aufmerksamen Beobachter der Oltner Restaurant-Szene ist vermutlich nicht entgangen, dass das „National“ seit mehreren Wochen geschlossen gewesen ist und verschiedentlich ist gemunkelt geworden, dass es mit der aktuellen Führung auch nicht mehr aufgehen soll. Das scheint nun zur Tatsache zu werden, obwohl keine offizielle Bestätigung hierfür vorliegt. Wie dem auch sei, auf jeden Fall besteht die Aussicht, dass das Erbe der „Felsenburg“ nicht verloren und dass die Geschichte dieses Oltner Vorzeigelokals noch nicht fertig geschrieben ist. Wie es mit derjenigen von Fabian Strutz weitergeht, das entzieht sich der Kenntnis der Verfasserin. Hierzu auch ein paar Informationen (Ohne Gewähr!) und Gedanken zum Werdegang dieses Kochs auf dem Platz Olten.

Das erste Mal trat Fabian Strutz in der hiesigen Gastro-Szene in Erscheinung als Koch im Restaurant „Terminus“, wo er während 3 ½ Jahren als begabter Chefkoch agierte. Der Erfolg dieses Restaurants ist nicht zuletzt auf seine Verdienste als kulinarischer „Artist“ zurückzuführen. Anfang 2015 machte er sich zusammen mit seinem Geschäftspartner Thomas Fritz, ehemals Sisième-Bar Astoria, selbständig und pachtete das Restaurant „National“, das bis dahin als „Paradies“ für Liebhaber von Pouletflügeli bekannt war. Wie im „Terminus“ bot er dort hochstehende mediterran-asiatische Fusionsküche (Künstler-Teller) an, aber auch währschafte Gerichte (Oma-Teller) und eben diese „Flügeli“.

An dieser Stelle muss vorübergehend in die „Ich-Form“ gewechselt werden, da die persönliche Sichtweise der Verfasserin zum Ausdruck kommt. Zu diesen „Flügeli“ … Ich muss zugeben, ich bin kein Fan dieses Gerichts. Ich würde nie ein Restaurant besuchen, um ein frittiertes Essen in Kombination mit einem anderen Produkt aus der Friteuse (Pommes) zu mir zu nehmen. Aber ich spreche nur für mich und möchte anderen, die dies lieben, nicht zu nahe treten. Ich bin nun mal eine Anhängerin der eher gehobenen Küche. Aber zurück zu den Pouletflügeli … Ich habe nie verstehen können, dass Fabian Strutz diese weiterhin auf der Karte hatte. Gerüchteweise war zu vernehmen, dass er dazu verpflichtet war. Wie dem auch sei, Spitzengastronomie, wie Fabian Strutz diese (auch gemäss Homepage) anbieten wollte, geht nicht zusammen mit „Flügeli“. Bei meinen Besuchen im „National“ musste ich mehrmals die Erfahrung machen, dass die Mehrzahl der anwesenden  Gäste nicht auf die „Signature“-Gerichte setzte, sondern sich eben mit diesen – zur Abwechslung in „Neudeutsch“ – Chicken Wings begnügte. Dazu wurden jeweils weder eine Vorspeise noch eine Nachspeise oder – geschweige denn – Wein bestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so auf Dauer ein rentables Restaurant geführt werden kann. Ein weiterer Punkt ist auch, dass so die Gäste, die mehr auf gehobene Küche aus waren, vergrault wurden, auf der einen Seite, weil ein Überhandnehmen der – sorry für meine Ausdrucksweise – „Flügeli-Fraktion“ der Ambiance im Lokal nicht zuträglich und auf der anderen Seite der Platz im Lokal limitiert war für umsatzbringende Gäste. Mehr als einmal wollte ich unter der Woche kurzfristig eine Reservation im „National“ vornehmen, um mir sagen zu lassen, dass es keinen Platz mehr habe. Und so ergangen ist es – wie mir zugetragen wurde – auch andern. Ich bin für mich persönlich zum Schluss gekommen – das soll nicht heissen, dass es in Tat und Wahrheit so abgelaufen ist –, dass das „National“ unter Fabian Strutz daran scheiterte, dass er auf „zwei Hochzeiten tanzte“. Man kann natürlich nicht wissen, ob das Restaurant eine Daseinsberechtigung gehabt hätte, wenn die Pouletflügeli von Anfang an nicht im Angebot gewesen wären, aber das erscheint mir jetzt müssig. Es ist – kurz und bündig ausgedrückt – einfach nur schade, dass man nun die feinen „Künstler-Teller“ des Kochartisten in Olten nicht mehr geniessen kann.

Nach diesem Exkurs – musste sein, sorry an die „Flügeli-Anhänger“ – zurück zu Fabian Strutz. Das letzte Lebenszeichen, das er öffentlich von sich gegeben hat, ist  ironischerweise seine Meldung via Facebook-Gruppe „Olten“ Mitte August 2017, dass Chilbi-Gänger den 150-jährigen Olivenbaum vor dem „National“ beschädigt haben und dass dieser nun vom Niedergang bedroht ist. Ein Sinnbild für den eigenen, wenigstens als Chef des dahinter stehenden Restaurants? Aber genug der philosophischen Abhandlungen …

Zusammengefasst trifft folgendes Bonmot auf den aktuellen Sachverhalt wohl am besten zu: „Des einen Freud ist des andern Leid“. Einerseits ist es sehr erfreulich, dass mit der Übernahme des „Nationals“ durch Sergio Salsi das Erbe der „Felsenburg“ nicht verloren geht, aber gleichzeitig ist es andererseits äusserst bedauerlich, dass dem Koch Fabian Strutz im „National“ nicht der Erfolg vergönnt war, den er verdient hätte, aus welchen Gründen auch immer. Beiden Gastronomen sei gewünscht, dass sie ihr Glück finden werden in dem, was sie zukünftig anpacken!

In der Folge finden sich noch zwei Fotos vom letzten Besuch der Verfasserin im „National“ anlässlich des „Gustofestivals“ am 23. Juni 2017, wo Fabio Strutz am Werk war zusammen mit Guido Tassi, der es mit seinem Restaurant in Buenos Aires in die renommierte San Pellegrino-Liste der besten 50 Restaurants in Lateinamerika geschafft hat. Die erste Aufnahme (Photo Credit „National“) zeigt, wie meiner Begleitung und mir einer der köstlichen Gänge serviert wird,

National Gustofestival ich

die zweite einen Ausschnitt aus dem äusserst delikaten Menü.

PicMonkey Image (8)

Der Jubiläumslauf übertraf alle Erwartungen!

von Yvonne Ingold

Das Wetter war perfekt zum Laufen. Das Ambiente, das erste Mal auf der
Chilegass, gab dem Lauf eine grosszügige Kulisse. Die Läuferinnen und
Läufer, weit über 500, gross und klein, liefen lachend, fröhlich,
leichtfüssig und konzentriert ihre Runden. Die Zuschauer und Zuschauerinnen
begeisterten und motivierten bis zum Laufende. Die Musikbands und Radio 32
live vor Ort sorgten über Stunden für eine ausgelassene Stimmung.

Die wichtigsten Einzelresultate

256A5392

Die meisten Kilometer gelaufen:

  1. Mädchen: Cecilia Schmitter (27.2 km), Lea Kämpf und Isabella Engelhardt (je 23.8 km)
  2. Knaben: Manuel Graber, Manuel Studer und Simon Rauch (je 23.8 km)
  3. Frauen: Magdalena Kis und Mirela Sekic (je 27.2 km), Tabea Kaiser (25.5 km)
  4. Männer: Severin Widmer (34 km), Marius Kaiser (30.6 km), David von Arx, René Egger und Kilian Bärtschi (je 28.9 km)

Am meisten Sponsorenfranken erlaufen:

  1. Mädchen: Noelle Julie Oetiker Fr. 904.00, Vianne Sophie Oetiker Fr. 869.00 und Mirja Hegg Fr. 642.00
  2. Knaben: Silas Samuel Bärtschi Fr. 627.00, Lucien Stäbler Fr. 595.00 und Sebastian Ruge Fr. 507.00
  3. Frauen: Patricia Jäggi Fr. 1’736.00, Susanne Schaffner Fr. 1’247.00 und Trudy Wey Fr. 1’169.00
  4. Männern: Thomas von Arx Fr. 6’229.00, Andreas Mistele Fr. 2’982.00 und Andreas Tengler Fr 1’966.00

Die grössten Gruppen:

  1. Ministranten Olten mit 51 Läuferinnen und Läufern
  2. Pfadi Olten mit 33 Läuferinnen und Läufern
  3. Kinderhort GFVO mit 31 Läuferinnen und Läufern

Der Lauf

Es versprach einmal mehr ein toller 30. Lauf zu werden. Weit über 500
Läuferinnen und Läufer hatten sich angemeldet. Für den Jubiläumslauf wurde
im Vorfeld etwas mehr Werbung als üblich gemacht: Die Medien brachten
individuelle Berichte, Radio 32 sendete bereits seit Wochen einen kurzen
Spot und eine umfangreiche Broschüre wurde zum Jubiläum in die Haushalte
versandt. Die Wetterprognose verbesserte sich stets auf den Lauftag hin.
Es kam sogar der eine oder andere Gedanken auf, ob man nicht doch
Sonnencrème hätte einstreichen sollen.

Zum ersten Mal starteten die Läuferinnen und Läufer auf der Chilegass.
Schon früh am Morgen war ein buntes Treiben auf dem Platz zu beobachten.
Viele Freiwillige stellten mit dem OK den Start- und Zielbogen, die Bänke,
die Zelte, die Streckenabsperrungen und vieles mehr auf. Nach dem Mittag
begann sich die besondere Stimmung des Laufes zu entwickeln. Die
Newcomerband ‚Unfound‘ aus Zofingen und Radio 32 sorgten für eine
beschwingte Stimmung. Der Rauch der Feuerschale führte zum Stand der Pfadi
Olten und der Duft der Grillwürste erinnerte an den leeren Magen. Nach und
nach trudelten die Teilnehmenden ein, holten ihre Starnummern sowie das
violett-goldene Lauf-T-Shirt ab und waren freudig überrascht, dass es dieses
Jahr ein Jubiläumsrucksäckli mit einigen Give-aways gab. Eine ausgelassene
und fröhliche Stimmung breitete sich aus.

TO1A0063

Nach dem Warm-up durch das Kraftwerk Olten und dem Startschuss durch die
Ehrenstarterin Susanne Schaffner stürmten die Läuferinnen und Läufer um 15
Uhr los.

In der belebten Altstadt wurden die Teilnehmenden während zwei Stunden
frenetisch unterstützt. Das motivierte ausserordentlich. Zusätzlich hörte
man schon von weitem und noch lange hinterher die Klänge von Ernesto Gloor
und seiner Band wie jedes Jahr, einfach toll. Auf der Chilegass
kommentierte Martin Müllhaupt mit vertrauter Stimme und grosser Kenntnis der
Oltner Gegebenheiten den Lauf.

TO1A0919

Und so kam es, dass die zwei Stunden trotz müden Beinen und
Gelenkbeschwerden vom harten Asphalt schnell vorbei waren. Und einmal mehr
war man stolz, es geschafft zu haben. Sei es als kleiner Knirps, als
Gelegenheitsjoggerin oder als ambitionierter Sportler und so mit diesem
Beitrag die beiden wertvollen Projekte, die Pfadi Olten und das
Gesundheitsprojekt für junge Frauen in Malawi, unterstützt zu haben. Ein
Danke an alle Läuferinnen und Läufer!

256A4976

Die Oltner Band ‚Happy Home Funk Unit‘ mit ihren coolen Rhythmen lud nach
dem Lauf bis zur Rangverkündigung zum Verweilen ein. Um 18 Uhr konnte
OK-Präsident Klaus Kaiser stolz die neuen Rekordzahlen verkünden: Ein Gesamterlös von über 115’000 Franken.

Aber ohne das Zusammenspiel vieler Beteiligten könnte dieser Lauf nicht
durchgeführt und die sozialen Projekte nicht unterstützt werden. Deshalb
gehört ein grosser Dank all den freiwilligen Helfer und Helferinnen, den
individuellen Sponsoren der Läuferinnen und Läufer und dem Kiwanis-Club
Olten, der das Patronat über den Oltner 2-Stunden Lauf hat. Und besonders
zu erwähnen sind die Event-Sponsoren, welche den Lauf seit Jahren oder neu
finanziell und materiell unterstützen.

TO1A6905

Kaum sind die Laufschuhe verstaut gehen die Gedanken bereits ins nächste
Jahr, zum 31. Oltner 2-Stunden Lauf, am 15. September 2018  hoffentlich
wieder mit dir in der Chilegass.

Ländiweg – Tue Gutes und Rede darüber?

Da soll noch einer sagen die Stadt sei untätig was den Ländiweg betrifft.

Am Mittwoch Abend fand im Stadthaus Zimmer 406 ein informelles Treffen unter dem Titel „Bauliche Massnahmen am Ländiweg, überparteiliche Gruppe“ statt. Olten jetzt! war mit vier Personen dabei. Wir hatten uns vorgestellt, dass wir uns da über das Aufstellen von Tribünen und Flossen unterhalten würden. Unser Ziel war, dass es möglichst bald Lösungen gibt, auch wenn diese allenfalls erst mal nur provisorisch sind.

Aber es kam dann alles anders. Nach der Begrüssung hat uns der Oltner Stadtplaner Lorenz Schmid einen „kleinen“ Überblick gegeben, was in der nächsten Zeit passieren wird im Bereich Ländiweg. Das Projekt “neuer Bahnhofplatz” steht an, aber das wird wohl noch einige Jahre dauern bis da die Baumaschinen auffahren.

Zeitlich viel näher liegt die Sanierung der Kantonsstrasse zwischen Bahnhofplatz und Postplatz. Diese wird, je nachdem wie schnell die Einsprachen behandelt werden, schon im Frühjahr 2018 beginnen. Im Rahmen dieser Sanierung wird die Stützmauer zwischen Kantonsstrasse und Ländiweg durch eine Bohrpfahlwand ersetzt. Eine substanzielle Konstruktion, die die jetzige Böschung zur Dekoration degradiert. Das heisst, dass man die Böschung problemlos komplett entfernen könnte, ohne dass es zu statischen Problemen führt. Als positiven Effekt hätte man dann einen breiten Platz anstelle des schmalen Ländiweg – so wie das in den kühneren Entwürfen zum Projekt Andaare vorgesehen war.

Während der Sanierungsphase wird der Ländiweg vermutlich für den Publikumsverkehr gesperrt werden müssen, da der Ländiweg und die Böschung als Lager für die Baustelle genutzt werden wird.

Des weiteren erfuhren wir von Lorenz Schmid auch, dass eine Studie zum Thema Zwischennutzung Ländiweg erstellt worden ist. Der Stadtrat will sich nach den Herbstferien mit der Studie auseinandersetzen und diese nachher auch öffentlich machen.

Ja, damit war die Katze aus dem Sack und wir haben dann noch Detail-/ und Verständnisfragen gestellt. Die wichtigste Frage kam mir jedoch erst nach dem Treffen in den Sinn: seit 2015 laufen die Planungen für den Umbau der Kantonsstrasse – die Stadtverwaltung setzt sich für eine Stützmauer als Grundlage für neue Lösungen am Ländiweg ein – warum hat keiner je etwas davon nach aussen kommuniziert? Ich jedenfalls bin sehr erfreut über diese guten Neuigkeiten und andere wären das wohl auch gewesen. Herzlichen Dank an Lorenz Schmid für seinen Einsatz!

Wir von Olten jetzt! werden uns noch etwas einfallen lassen, wie wir die Stadtverwaltung unterstützen können, offensiver nach aussen zu kommunizieren was gerade debattiert wird.

 

Sorry, keine Zeit für Facebook

Im Gespräch mit Leuten höre ich auch im Jahr 2017 noch die Aussage: „Nein, ich bin nicht bei Facebook. Meine Zeit ist zu knapp.“ – Was übersetzt soviel heisst, Internet interessiert mich nicht.

Das solche Aussagen fatal nach hinten losegehen können, zeigt das Beispiel einer traditionsreichen Oltner Confiserie in der Altstadt. Nach dem Wechsel in der Geschäftsführung wurden Neuerungen umgesetzt, jedoch nicht den Kunden kommuniziert und die Geschäftsführung scheint im Internet nicht aktiv zu sein.

Innerhalb von nicht einmal 48 Stunden führte eine im Netz publizierte Nachricht zu einer veritablen Empörungswelle, im Internet spricht man dabei von einem sogennanten „Shitstorm“.

IMG_0481

Ein Aussitzen solcher Nachrichten ist im Zeitalter des Internets nicht mehr möglich und können gerade bei einem soliden Gewerbebetrieb zu einem Reputationsschaden führen. Wichtig wäre an dieser Stelle, auf solche Reaktionen – 184 Reaktionen innerhalb weniger Stunden – aktiv und sachlich reagieren zu können. Geschieht nichts, weiten sich solche Eindrücke auf die Google Suche aus, wo sogennante Rezensionen wichtig für die Bewertung einer Unternehmung sind.  Auch dies setzt aber eine aktive Präsenz und Bewirtschaftung der Informationen der Firma im Netz voraus.

Persönlich stelle ich immer wieder fest, dass noch viel zu wenige Oltner Gewerbebetriebe die Vorteile des Internets nutzen, ihre Geschäftsangaben nicht aktuell halten, weder Fotos ihrer Produkte publizieren noch über Webshops verfügen, welche es ermöglichen würden, gleich online etwas zu bestellen.

Die Stadt Olten wäre aufgrund ihrer Kleinräumigkeit ein ideales Biotop, um kreative Digitaliserungs-Konzepte zu testen. So haben sich auch bereits erste Bürgerinitiativen gegründet, welche die Digitalisierung vorantreiben wollen.

 

Altersvorsorge: Ja oder nein einlegen?

Am 24. September stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über die Altersvorsage 2020 ab. Viele Stimmberechtigte haben sich allerdings im Detail noch nicht mit der Vorlage auseinandergesetzt, obwohl das Thema alle betrifft. Die Grünliberalen der Sektion Olten-Gösgen laden deshalb zu einer Infoveranstaltung zu diesem Thema ein.

Infoveranstaltung und Vortrag:
Am Donnerstag, 7. September, um 19.30 Uhr im Hotel Arte

Wie ist es um die Lage in der 1. und 2. Säule bestellt? Ist eine Reform nötig? Diese und weitere Fragen werden ausführlich thematisiert – in einem Vortrag durch den Fachexperten André Wyss (eidg. dipl. Finanzplanungsxperte) und einer anschliessenden Diskussion.

Dieser Anlass ist öffentlich und wird zusammen mit der EVP (Evangelische Volkspartei Kanton Solothurn) durchgeführt und steht allen Interessierten offen. Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle Teilnehmenden auch an einen Apéro eingeladen.