Corona Nachbarschaftshilfe Olten: Wochennewsletter III

Gut eingespielte Nachbarschaftshilfe in Olten und Tipps für Familien.

(Stand, 20. April 2020) Ostern ist vorbei und die ersten Massnahmen des Bundesrats zur schrittweisen Öffnung der Infrastruktur sind kommuniziert. Im Bereich der Nachbarschaftshilfe ist es ruhiger geworden. Man spürt, dass sich viele Menschen organisiert haben. Nichtsdestotrotz muss klar sein, dass die aktuelle Situation, insbesondere für Risikogruppen, noch lange andauern wird. Der Dank gilt deshalb allen helfenden Händen in der Nachbarschaftshilfe Olten, die zwischenzeitlich direkt mit hilfesuchenden Personen den Austausch suchen.

Die Unruhe der ersten drei Wochen Corona-Krise hat sich gelegt. Im Nachbarschaftshilfe-Chat ist es ruhiger geworden. Im Schnitt gehen fünf Calls pro Tag ein. Zudem werden auch weiterhin vereinzelte Hilfestellungen direkt in die Oltner Whatsapp-Quartierchats gepostet.  

Aufgrund der vom Bundesrat kommunizierten Lockerungsmassnahmen spürt man auch in der Oltner Bevölkerung eine gewisse Entspannung. Die Menschen gehen vermehrt ins Freie und die Zahl der persönlichen Kontakte, insbesondere in den letzten Tagen, hat subjektiv auch in Olten wieder zugenommen. 

Wir wiegen uns in einer trügerischen Sicherheit, denn die Disziplin in der Umsetzung der Covid-Hygienemassnahmen bleibt entscheidend, um das Virus weiter einzudämmen. Die Rücksicht auf Risikogruppen und ältere Menschen ist deshalb umso wichtiger und es ist davon auszugehen, dass es Hilfestellungen noch längere Zeit brauchen wird. 

Nachbarschaftshilfe sehr geschätzt

Auch wenn es in den Oltner Nachbarschafts-Chats etwas ruhiger als am Anfang geworden ist, bleibt die Dienstleistung im Quartier sehr wertvoll. Der Dank gilt deshalb allen Helferinnen und Helfern, die weiterhin am Ball bleiben und Botengänge und Hilfestellungen anbieten.

Soziale Spannungen aufgrund Einschränkungen

Das Familienleben erfährt aufgrund der gesellschaftlichen Einschränkungen eine Berg- und Talfahrt. Für Familien ein paar wichtige Tipps, um die Zeit bis zur schrittweisen Öffnung optimal zu gestalten:

Tipp der Woche – lokales Gewerbe unterstützen

Auch die Kinobranche trifft es besonders hart und deshalb können unter https://www.youcinema.ch/ mit der Aktion #JederEintrittZählt Kinoeintritte zum Vorzugspreis eingekauft werden. Die Eintritte können dann nach Corona eingelöst werden und unterstützen so eine Oltner Traditionsbranche.   

Wöchentlicher Livestream von Refugees Welcome in Olten

Corona ist auch für die ausländische Oltner Wohnbevölkerung ein Thema. Oft bilden Verständigungsschwierigkeiten die grössten Hürden. Jeden Sonntag um 19:00 Uhr findet unter https://meet.jit.si/RefugeesWelcomeinOlten ein digitaler Austausch statt. Es sind alle Interessierten eingeladen sich einzuklinken, die etwas mehr über dieses Projekt erfahren wollen.  

Aktuelle Zahlen aus aus den Quartierchats

Der wöchentliche Stand an Quartierchats und Teilnehmenden:

  • Bannfeld (49) 
  • Frohheim (79)
  • Säli (135)
  • Bifang (107)
  • Hübeli (33)
  • Kleinholz (63)
  • Trimbach (49) 
  • Starrkirch-Wil (12) 

Wer sich “sein” Quartier abonnieren will, kann dies weiterhin unter olteneinfach.ch/corona tun.

Feedback und Kontakt erwünscht

Die Corona-Nachbarschaftshilfe von Olten ist jederzeit auch per E-Mail unter  corona@olteneinfach.ch erreichbar. Wir versuchen schrittweise alle Fragen zu klären und auch auf neue Entwicklungen situativ zu reagieren.  

Bleibt gesund und danke für eure Unterstützung! 

Im Namen des Kernteams

Isabel Merlo
Max Huber
Rico Plüss
Tobi Vega
Christian Ginsig

Schattenwurf XXL

Olten Südwest: Verschlimmbesserung durch Gigantismus.

Kurz vor Anordnung der Corona-Massnahmen wurde im Stadthaus am 24. März 2020 unter „Öffentliche Planauflage Olten SüdWest“, ein Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften und weiteren Dokumenten öffentlich aufgelegt und im Internet publiziert. Das Problem ist nur, dass das Stadthaus während Corona nicht wie normal frei zugänglich und die Bewegung der Bevölkerung stark eingeschränkt ist. Gleichzeitig ist das Dossier mehr als heikel, verändert dessen Umsetzung das Oltner Stadtbild irreparabel. Da sich viele Menschen derzeit mit Corona und nicht mit Planauflagen beschäftigen, wird es wohl kaum zu Einsprachen kommen.

Wer in diesen Tagen die Regeln des Bundesamts für Gesundheit befolgt und nur Spaziergänge in der Gemeinde und mit genügend Distanz unternimmt, weicht zum Beispiel aufs Gheid aus. Spätestens draussen beim Flugplatz, zwischen Sportstrasse und Gheidweg, erschrickt man über die Höhe der aktuell ausgesteckten Bauprofile auf dem Areal von Olten Südwest. Denn erst vor Ort wird richtig sichtbar, welche Dimensionen die künftige Überbauung aufweisen wird.

Planauflage mit 43 Meter hohen Wohntürmen beim Bahnhof Olten Hammer

Statt 16 Meter neu 43 Meter

Die Überbauung Olten Südwest mit ihren 16 Meter hohen Wohneinheiten war bisher optisch nur durch die Gäubahnlinie der SBB von der Stadt abgetrennt und in eine Landschaftsmulde eingebettet. Bald wird eine zur Stadt hin gerichtete Mauer aus Wohntürmen hinzukommen und die Siedlung hufeisenförmig umranden. Olten Südwest wird sich optisch noch stärker abgrenzen. Denn die neu geplanten Gebäude werden nicht nur gross, sie werden riesig.

Um die Grössenordnungen zu verstehen: Das Oltner Getreidesilo im Hammerquartier hat eine Höhe von 50 Metern, das Stadthaus ist 44 Meter hoch.

Rote Kreise sind die Höhenprofile der künftigen Wohntürme von Olten Südwest

Irreparable Schäden am Oltner Stadtbild

Die Siedlungen der Innenstadt Olten fügten sich bisher mit Ausnahme des Stadthauses und des Getreidesilos in das Landschaftsbild der hügeligen Juralandschaft ein. Betrachtet man jetzt die ausgesteckten Bauprofile von Olten Südwest vor Ort, so wird schnell klar, dass nach dem Bau von Westen her nur gerade noch die Spitzen der Martinskirche sichtbar sein werden.

Fahne auf dem Stadthaus verschwindet hinter Beton

Je nach Blickwinkel werden auch die am Hang gebauten Schulhäuser Frohheim und Kanti nicht mehr zu sehen sein. Selbst das markante Stadthaus mit seinen 44 Metern Höhe wird vom Flugplatz aus gesehen hinter einer Häuserwand von Wohntürmen verschwinden.

Hammerquartier am meisten betroffen

Zu welchem allabendlichen Schattenwurf die geplanten Wohntürme im Hammerquartier beitragen werden, darüber darf spekuliert werden. Die Silhouette der Stadt Olten wird nachhaltig beeinflusst. Spätestens nach einem Spaziergang im Gheid wird klar, dass jetzt der wirklich allerletzte Zeitpunkt ist, dieses landschaftlich beherrschende und das Stadtbild komplett verändernde Projekt ganz grundsätzlich in seiner Grösse zu hinterfragen.

Brauchen wir in Olten ein von einem Zürcher Investor gesteuertes Megaprojekt dieser Dimension überhaupt? Hat man sich im Stadthaus nicht komplett verrannt, nachdem bereits die Gestaltungspläne des Ursprungsprojekts sich nicht bewährt haben? Es wäre jetzt der richtige und letztmögliche Zeitpunkt, dieses gigantische Projekt zu stoppen, damit wir uns gegenüber unseren nachfolgenden Generationen nicht verantworten müssen, wer das Südwest-Quarter so geplant und dessen Bau so zugestimmt hat.

Intransparenz und Verschlimmbesserung

Statt eine ökologisch nachhaltige und zeitgemässe Bauweise eines neuen Stadtteils zu realisieren, wurde bereits beim ersten Baufeld durch die Terrana AG Rüschlikon eindrücklich bewiesen, wie in der Realität gebaut wird. Ölheizungen inklusive.

Um dies nochmals zu verdeutlichen, die damaligen 3D-Visualisierungen aus der Ursprungszeit und wie der Oltner Bevölkerung die ursprüngliche Quartierüberbauung schmackhaft gemacht wurde. Von Balkonen, begrünten und schattenspendenden Flächen und parkähnlichen Gestaltungen mit Sonnenschirmen und grosszügigen Aussenanlagen ist kaum etwas geblieben.

Ursprüngliche Visualisierung von Olten Südwest

Stadthaus drängt auf den Bau der Passage Hammer

Gerade in Zeiten von Corona und den sich noch weiter abzeichnenden gravierenden wirtschaftlichen Folgen und Steuerausfällen, müssen Finanzmittel noch stärker priorisiert und noch gezielter eingesetzt werden.

Jetzt auf Biegen und Brechen rund 20 Mio. Franken zweckgebundene Steuergelder (Mehrwertabgabe) dem Investor in Form einer neuen Passage zwischen Bahnhof Olten Hammer und Olten Südwest auf Vorrat zur Verfügung zu stellen, hat in Zeiten von Corona und seinen weiteren Folgen einfach keinen Platz mehr.

Es ist auch nicht der richtige Zeitpunkt, alleine mit der Realisierung einer 20 Mio. teuren neuen Unterführung zu hoffen, dass ähnlich wie beim Düngen eines Rasens nun endlich ein Quartier zu wachsen und aufblühen beginnt.

Gigantismus keine Lösung für verpatzte Planung eines ganzen Stadtteils

Wenn wir uns ehrlich eingestehen, wurde das Projekt Olten Südwest schon von Beginn weg schlecht aufgesetzt. Jetzt stellt sich die Frage, warum sich nun im Grundsatz wesentliche Änderungen ergeben sollten, indem der Bevölkerung nun neue Gestaltungspläne der Dimension mit XXL-Wohntürmen aber in der gleichen Machart vorgelegt werden?

Spätestens wer die verschiedenen Bauprojekte der Terrana AG Rüschlikon im Grossraum Zürich einmal besichtigt hat, wird sich bei dieser Frage kaum Hoffnungen machen, dass in Olten am neu aufgelegten Projekt grundlegend anders gebaut werden wird.

Dass man nachhaltig, qualitativ und zeitgemäss bauen könnte, zeigen Oltner Siedlungen wie Platanen oder Bornfeld. Gerade in Zeiten der Corona-Krise wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich grundsätzliche Fragen zur XXL-Planauflage von Olten Südwest zu stellen.


Öffentliche Planauflage Olten SüdWest

Die Stadt Olten publizierte am 24. März 2020 auf ihrer Internetseite folgende Information:

Auf Grund der Bestimmungen des kantonalen Planungs- und Baugesetzes werden in der Zeit vom Montag, 30. März, bis Dienstag, 28. April 2020, die Teiländerung Zonenplan «Olten SüdWest 2018», der Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften «Olten SüdWest 2018» sowie der Erschliessungsplan «Olten SüdWest 2018» GB Olten Nrn. 6310, 6311, 6312, 6313, 6314, 6315, 6316, 6317, 6318, 2341 und (Strassen-Nr.) 90324, 6409, 6410, 6411, 6412 öffentlich aufgelegt.

Auflageort: Stadthaus, Dornacherstrasse 1, Olten, Empfang im Erdgeschoss

Das Auflagedossier ist auch hier aufgeschaltet.

Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel bis am 28. April 2020 (Poststempel) an die Stadt Olten, Direktion Bau, Dornacherstrasse 1, 4601 Olten, einzureichen.

Corona Nachbarschaftshilfe Olten: Wochennewsletter III

Ruhige Tage vor Ostern.

(Stand, 10. April 2020) Trotz weiterhin angespannter Lage gewöhnen sich die Oltnerinnen und Oltner an den Corona-Ausnahmezustand. Die kurze Woche vor Ostern verlief weitgehend ruhig. Für Menschen denen in diesen Tagen die Decke auf den Kopf fällt, steht neu ein Seelsorgetelefon zur Verfügung.  

Die Oltner Bevölkerung hat sich an den Ausnahmezustand gewöhnt. Dies zeigt sich auch bei der Nachbarschaftshilfe, wo sich die Hilfestellungen auf – zum Glück – tiefen Niveau eingependelt haben. Wo Anfragen eingehen, werden diese innerhalb von wenigen Minuten von Helferinnen und Helfern übernommen. Sicher noch während dem ganzen Monat April werden die definierten Massnahmen des Bundesrates weitergeführt, bevor auf Ende des Monats hin erste Lockerungen angekündigt wurden. 

Aktuelle Quartierchats und Teilnehmende:

  • Bannfeld (48) 
  • Frohheim (83)
  • Säli (139)
  • Bifang (110)
  • Hübeli (35)
  • Kleinholz (63)
  • Trimbach (55) 
  • Starrkirch-Wil (12) 

Gewerbe rüstet mit lokalen Angeboten auf

In diesen Tagen wurden mehrere Projekte für das lokale Gewerbe lanciert. Wie schon bisher, kann die Facebook-Seite https://www.facebook.com/groups/unterstuetzunginolten für jegliche Infos im Zusammenhang von Corona genutzt werden. Dazu gehören auch Angebote des Gewerbes, die auch auf www.olteneinfach.ch/gewerbe noch nicht publiziert wurden. 

Ein gestalterisch tolles Projekt wurde durch “Schmid+Wolf Kommunikation” unter https://www.olten4olten.ch/ umgesetzt. Diverse Gewerbebetriebe haben sich dort eingetragen und liefern auch weiterhin während Corona. Eine zweite lokale Initiative wurde mit www.voOute.ch lanciert. Lokale aber auch regionale Anbieter können sich auf dieser Plattform mit ihren Dienstleistungen eintragen. 

Seelsorge und Gespräche führen

Gerade ältere Menschen leiden unter der Isolation. Die katholische Kirche bietet neu ein Seelsorgetelefon unter der Nummer 062 287 23 13. Obwohl von der katholischen Kirche unterstützt, ist diese Seelsorge politisch wie auch konfessionell neutral. Jeweils von Mo-Fr von 10-12 Uhr und von 14-18 Uhr, sowie Samstags von 10-12 Uhr steht dieses kostenlose Angebot allen Oltnerinnen und Oltnern offen. 

Feedback und Kontakt erwünscht

Die Corona-Nachbarschaftshilfe von Olten ist jederzeit auch per E-Mail unter  corona@olteneinfach.ch erreichbar. Wir versuchen schrittweise alle Fragen zu klären und auch auf neue Entwicklungen situativ zu reagieren.  

Bleibt gesund, frohe Ostern und danke für eure Unterstützung! 

Im Namen des Kernteams

Isabel Merlo
Max Huber
Rico Plüss
Tobi Vega
Christian Ginsig

Neuer Marktplatz für Oltner Kleinunternehmer

Digitale Vermarktungsplattform „vooute.ch“

Mit dem neuen Marktplatz vooute.ch startet ein neuer digitaler Marktplatz für regionale und lokale Produkte. Die nicht kommerziell orientierte Plattform steht allen Keinunternehmern oder Privatpersonen zur Verfügung, welche hochwertige regionale Produkte anbieten wollen.

Wie die drei Betreiber Antonia, Matthias und Roger in Ihrer Medienmitteilung festhalten, soll vooute.ch vor allem zwischen der lokalen Produzentin oder des Gewerbebetriebs und der Kundschaft die Nähe herstellen. Für ein gutes Produkt soll auch ein fairer Preis verlangt werden können. Den Initianten der neuen Webplattform ist aber auch klar, dass nicht alle Produkte in der Region hergestellt werden können, deshalb können auch Waren angeboten werden, welche regional verarbeitet oder veredelt werden.

Von der Gartenerde zum Biofleisch vom Bauernhof

Bereits zum Start von vooute.ch werden erste spannende Angebote präsentiert. So kann man nebst dem Ster Brennholz für CHF 210.- vom Anbieter Wurzelwaerch auch Biofleisch vom Hof Horn aus Trimbach beziehen. Bio Gartenerde ist ebenso erhältlich wie Küchentücher.

Wie die Initianten festhalten, bietet vooute.ch, insbesondere Kleinproduzenten eine einfache Verkaufsplattform, aber auch Betriebe mit bestehenden Verkaufskanälen können mit der Präsenz auf vooute.ch ihre Produkte noch besser online bewerben und vom gemeinsamen Auftritt profitieren. Die neue Webplattform vooute.ch macht die Vielfalt an regionalen Produkten sichtbar und bietet so ein digitales Marktplatz-Erlebnis für Olten und Umgebung, so die Betreiber der Webseite.

Corona Nachbarschaftshilfe Olten: Wochennewsletter II

Enorme Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer.

(Stand, 4. April 2020) Die Oltner Nachbarschaftshilfe hat sich gut eingespielt. Acht bis zehn Hilfestellungen werden aktuell täglich vermittelt. Gegenüber der Vorwoche zwar ein Rückgang, dies ist jedoch darauf zurückzuführen, dass viele Hilfsangebote nach dem ersten Kontakt bilateral abgewickelt werden. Neue Services sind am entstehen und wir dürfen nicht vergessen, dass wir erst am Anfang der Corona-Krise stehen.  

Hilfestellungen über die zentrale Hotline haben sich gut eingependelt. Waren zu Beginn vor allem Hilfe rund um Lebensmittel das Thema, kommen neue Fragestellungen hinzu. So geht es auch um Umzugshilfen oder andere schwierige Fragestellungen welche über olteneinfach.ch/corona oder die Hotline eingehen.

Die Corona-Krise dauert erst drei Wochen und es ist davon auszugehen, dass wir uns noch über mehrere Wochen organisieren müssen. Acht bis zehn Hilfestellungen werden aktuell täglich vermittelt. 

Enorme Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer

Ein grosses Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern in den verschiedenen Whatsapp-Quartierchats, welche die eingehenden Anfragen nach wie vor mit sehr hoher Qualität und Einsatzbereitschaft abwickeln. Die Gemeinde Trimbach ist nun ebenfalls offizieller Teil der Nachbarschaftshilfe-Struktur und die Trimbacher Exekutive unterstützt das Projekt aktiv. Aktuelle Quartierchats und Teilnehmende:

  • Bannfeld (49) 
  • Frohheim (82)
  • Säli (138)
  • Bifang (108)
  • Hübeli (33)
  • Kleinholz (62)
  • Trimbach neu (52)

Auch über das gesamte Gemeindegebiet von Starrkirch-Wil wurden Nachbarschaftshilfe-Flyer verteilt. Die Nachfrage dort ist allerdings noch sehr bescheiden.

Appell an Risikogruppen zu Hause zu bleiben

Pro Senectute Solothurn hat in ihrer letzten Mitgliederinfo die Nachbarschaftshilfe von Olten aktiv erwähnt. Die Gesundheit der Risikogruppen hat oberste Priorität und es ist besser, wenn sich Senioren und Senioren auf einem Waldspaziergang bewegen, als sich durch Einkäufe in Läden oder Shopping-Centern einem unnötigen Infektionsrisiko aussetzen. Hilfe zu beanspruchen ist richtig und wichtig. Dafür ist die Nachbarschaftshilfe www.olteneinfach.ch/corona da!

Neue Services in Zeiten von Corona

Da mehr Geschäfte an der Haustür abgewickelt werden, bleibt das Bezahlen aus sicherer Distanz an der Haustür entscheidend. Wer TWINT auf seinem Smartphone installieren kann, soll dies bitte tun. 

Weiter bietet Coop für Seniorinnen und Senioren einen neuen Hauslieferservice unter https://www.coop.ch/de/unternehmen/heimlieferdienst.htm an. Die Bestellung der Grundnahrungsmittel erfolgt via PDF-Bestellung oder telefonisch und Coop schickt eine Rechnung. 

Der Oltner Lieferservice www.collectors-olten.ch baut das Liefernetz an Oltner Gewerbebetrieben ebenfalls laufend aus. Ab Montag kann zum Beispiel auch das Mittag- oder Nachtessen ab Restaurant Aarhof bestellt werden. Die Bestellung und Bezahlung erfolgt telefonisch direkt über das Restaurant, die Lieferpauschale von CHF 6,50 wird in der Rechnung ebenfalls integriert. Bezahlen kann man im Restaurant Aarhof ebenfalls mit TWINT. 

Feedback und Kontakt erwünscht

Die Corona-Nachbarschaftshilfe von Olten ist jederzeit auch per E-Mail unter  corona@olteneinfach.ch erreichbar. Wir versuchen schrittweise alle Fragen zu klären und auch auf neue Entwicklungen situativ zu reagieren.  

Bleibt gesund und danke für eure Unterstützung! 

Im Namen des Kernteams

Isabel Merlo
Max Huber
Rico Plüss
Tobi Vega
Christian Ginsig