Kinderkrippe Sonnhalde vergibt Praktikumsplatz

Praktikum in Olten.

Die Kinderkrippe Olten sucht per August 2019 einen Praktikant oder eine Praktikantin für die Kinderbetreuung. Die an der Sonnhaldenstrasse gelegene Krippe betreut Kinder in Kleingruppen und zur Verstärkung des Teams wird eine Ausbildungsstelle frei.

Bewerbungen nimmt die Kinderkrippe gerne per Post oder E-Mail entgegen. Für weitere Auskünfte steht Anne Peter, Sonnhaldenstrasse 44, 4600 Olten oder sonnhalde@kinderkrippe-olten.ch gerne zur Verfügung.

Zugverkehrsleiter bei der SBB werden?

Suchst du einen Job mit Zukunft? In der Betriebszentrale der SBB in Olten findest du ihn. Das Gefühl während der Arbeit muss wohl irgendwo zwischen Astronaut und Verkehrspolizist liegen. Auf acht Bildschirmen mit vielen farbigen Linien steuern Zugverkehrsleiterinnen und -leiter in Olten die Züge im ganzen Schweizer Mittelland.

Ausgerüstet mit modernster Technik, viel Wissen und einer grossen Portion Verantwortung wirkst du im Herzen des Schweizer Bahnbetriebes in der „Betriebszentrale Mitte“ der SBB an der Gösgerstrasse in Olten.

Noch in diesem Jahr beginnt die nächste Klasse der Zweitausbildung zum Zugverkehrsleitenden in Olten. Bereits während der achtmonatigen Ausbildung ist man bei der SBB angestellt und arbeitet in der Betriebszentrale Mitte zentral am Bahnhof Olten. Die Voraussetzungen für die Ausbildung:

  • Abgeschlossene 3-jährige Berufslehre oder Matura
  • Gute Kenntnisse einer zweiten Schweizer Landessprache
  • Bereitschaft unregelmässig zu arbeiten
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, vernetztes Denken

Nach der Ausbildung bieten sich innerhalb der Betriebszentrale und der SBB vielfältige Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Die Schichtarbeit lässt sich auch in einem Teilzeitpensum absolvieren und ermöglicht somit eine ausgezeichnete Work-Life-Balance.

Wie eine junge Zugverkehrsleiterin den Alltag in der Betriebszentrale erlebt, liest du hier. Weitere Informationen zur Ausbildung und die nächsten Termine der Informationsveranstaltungen findest du unter www.sbb.ch/zvl

Olten-Bern neu mit der BLS

(SDA) Die BLS betreibt neu zwei Fernverkehrsverbindungen der SBB. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) will der BLS ab 2020 die Verbindungen Bern-Biel und Bern-Burgdorf-Olten zusprechen. Zudem muss die SBB einen grösseren Anteil ihres Gewinns abgeben. Diese Eckwerte für die Fernverkehrskonzession ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 hat das BAV am Donnerstag bekannt gegeben.

Die Vorschläge gehen nun bis am 23. Mai in die Anhörung bei Kantonen, Verkehrsverbünden und Unternehmen. Mitte Juni will das BAV die Fernverkehrskonzessionen dann definitiv vergeben. Diese gelten für zehn Jahre bis Ende 2029. Bleibt das BAV bei seinen Plänen, fällt das SBB-Monopol. Diese betreibt den Fernverkehr seit 2004 allein. Nicht zur Freude von Amtsdirektor Peter Füglistaler. Er ist überzeugt, dass Konkurrenz auch im Bahnverkehr für Qualität sorgt.

Kunden profitieren vom „Ideenwettbewerb“
Das Angebot werde besser allein dadurch, dass es einen weiteren Anbieter gebe, sagte er vor den Medien in Ittigen bei Bern. „Wir sind überzeugt, dass ein Mehrbahnenmodell Vorteile hat.“ Die Gotthard-Bergstrecke und die Direktverbindung Chur-Zürich-Bern, die neu von der SOB im Auftrag der SBB betrieben werden, sind laut Füglistaler das Resultat dieses „Ideenwettbewerbs“.

Vor diesem Hintergrund hat das BAV der BLS bei einem gleichwertigen Angebot auf zwei Basislinien den Zuschlag erteilt. Beantragt hatte diese allerdings die Konzession für fünf Verbindungen: Neben den Basislinien Bern-Biel und Bern-Olten die Intercity-Linien Interlaken-Bern-Basel und Brig-Bern-Basel sowie die neu ins Fernverkehrsnetz aufgenommene Strecke Bern La Chaux-de-Fonds NE.

Dass die BLS nur für zwei davon den Zuschlag erhält, hat verschiedene Gründe. Zunächst musste sie ihr Gesuch nachbessern, weil sie das benötigte Rollmaterial nicht rasch genug beschaffen kann. Die Linie Basel–Olten–Interlaken könnte sie 2024 statt 2022 übernehmen, Basel-Olten–Brig erst ab 2025 statt 2023.

Bewährungsprobe für die BLS
Richtung Neuenburg müssen zuerst Infrastrukturprobleme gelöst werden. Zudem ist die Verbindung nach La Chaux-de-Fonds hoch defizitär. Die BLS könnte diese gar nicht tragen, sagte Füglistaler. Insgesamt waren die Unsicherheiten dem BAV zu gross. Die Konzessionen für die drei Verbindungen gehen daher an die SBB.

Die Basislinien nach Biel und Olten kann die SBB hingegen kostendeckend betreiben. „Die BLS hat jetzt die Möglichkeit, sich zu bewähren“, sagte Füglistaler. Ob sie in zehn Jahren allenfalls den Zuschlag für weitere Linien bekommt, liess er offen.

SBB muss Millionen abgeben
Auf die SBB hingegen kommen höhere Kosten zu. Das BAV hat beschlossen, dass die Bahnen einen grösseren Anteil ihres Gewinns im Fernverkehr an die Infrastruktur abgeben müssen. Heute beträgt der Deckungsbeitrag der SBB 13,5 Prozent. Neu wird er für das Basisnetz und das Intercity-Netz separat erhoben und beläuft sich auf 9,5 respektive 21,6 Prozent. Das BAV geht davon aus, dass der höhere Deckungsbeitrag die SBB zusätzlich 100 Millionen Franken pro Jahr kosten wird. Ihre Umsatzrendite beläuft sich dann noch auf geschätzte 6 Prozent. Alternativ kann die Bahn die Billetpreise senken. „Wir sind offen, den Deckungsbeitrag tiefer anzusetzen, wenn uns gezeigt wird, dass die Tarife gesenkt werden“, sagte Füglistaler. Von der BLS will das BAV keinen Deckungsbeitrag erheben.

Aufgeschobener Entscheid
Die Fernverkehrskonzession der SBB ist bereits Ende 2017 ausgelaufen. Ein rechtzeitiger Entscheid über ein Konkurrenzangebot war jedoch nicht möglich gewesen, weshalb das BAV die SBB-Konzession um vorerst zwei Jahre verlängerte. Vor allem die Fristen erwiesen sich als zu kurz: Eingaben können heute bis drei Monate vor dem Fahrplanwechsel gemacht werden.

Das reicht in der Regel nicht aus, um den Betrieb auf einer Strecke umzustellen. Das BAV prüft nun, welche Regelungen angepasst werden müssen, um bei der nächsten Konzessionsvergabe rechtzeitig entscheiden zu können.

Quelle: SDA

Verkehr in Olten mal kurz neu gedacht

Olten erstickt am Durchgangsverkehr. Höchste Zeit Mobilität neu zu denken.

Es ist ein Fakt, wir ersticken auch trotz Ortsumfahrung ERO am Durchgangsverkehr. Unsere Stadt wird auch in Zukunft von Kantonsstrassen durchquert. Es ist ein Fakt, dass Herr und Frau Schweizer der älteren Generation ihr Auto nach wie vor lieben und es ist auch ein Fakt, dass die Stadt Olten durch die SBB und die Aare durchschnitten wird. Lösungsansätze für eine innerstädtische Mobilität wären vorhanden. Dafür wäre ein Konsens in der Politik notwendig, von dem man in der aktuellen Ratsdebatte wenig spürt.

Der Verkehr ist Fluch uns Segen in unserer Stadt zugleich. Die verkehrliche Lage hat uns gross gemacht, die täglichen Staus auf vielen Zufahrtsachsen – trotz ERO –  sind aber gleichzeitig weiterhin eine Plage und der verkehrliche Pferdefuss von Olten zugleich. Wieso wir uns nicht endlich zusammenraufen und eine Lösung für „unser“ Olten anstreben, bleibt mir ein Rätsel. Mögliche Lösungsansätze, die ideologiefrei von rechts und links begrüsst werden könnten:

Das „Balinger Modell“ für Olten
Die Süddeutsche Kleinstadt Balingen mit ihren rund 30’000 Einwohnern macht es vor. Im Rathaus der Schwäbischen Kleinstadt hat man schlicht den Spiess umgedreht, die Parkraumsituation neu gedacht und die auch teilweise privaten Parkhäuser bieten heute zu Geschäftszeiten sämtliche Parkplätze gratis an.

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In der Innstadt selbst hat man sämtliche Parkfelder auf blaue Zone umgestellt. In erster Priorität steuern deshalb Autofahrer die frei zugänglichen Parkhäuser an, Kurzzeitparker fahren direkt vor ihren Laden , die blaue Scheibe genügt. Diese Lösung ist einfach und kundenfreundlich zugleich. Die Stadt konnte dadurch deutlich belebt werden und ihr Image massiv aufpolieren.

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Durch den Mehrumsatz beim Gewerbe ist es diesem möglich, die Parkgebühren der Kunden anteilsmässig indirekt zu tragen. Eine Win-win-Situation für Kunden, das Gewerbe und die Stadt. Und auch am Sonntag flanieren viele Menschen durch die Innenstadt, essen bei den diversen Eiscafés ein Glace und lassen ihre Kinder an den in der Fussgängerzone eingerichteten Wasserspielen plantschen.

Die Stadt war sogar so innovativ, für den jeweils am Samstag stattfindenden Wochenmarkt, gleich versenkbare Stromanschlüsse in die Fussgängerzone für die mobilen Marktfahrer zu verbauen. Für mich ein Zeichen, dass Stadt und Gewerbe auf Augenhöhe miteinander diskutieren.

Die Oltner Velobahn für Gleichberechtigung von Velo und Auto
Es wird endlich Zeit, dass wir Oltner geeint und geschlossen im Solothurner Rötihof, Sitz des Solothurner Amts für Verkehr, auf den Tisch klopfen und uns geeint und geschlossen für eine Lösung für das heute katastrophale Velonetz in der Stadt Olten einsetzen. Diese Wortwahl ist bewusst gewählt, denn es ist heute lebensgefährlich, ein Kind durch den Sälikreisel zu schicken.

Es ist schon fast skandalös, welche Priorität dem motorisierten Durchgangsverkehr eingeräumt wird und wie wir Oltner am Ende der alten Holzbrücke alle 2 Minuten gnädigst für ein paar Sekunden mit dem Velo zur rechten Stadtseite in unser eigenen Stadt die Kantonsstrasse überqueren dürfen. Olten links und rechts bleiben velotechnisch getrennt. Wir brauchen Lösungen, im Minimum ein innerstädtisches Velonetz, welches sicher, durchgehend markiert und mit Priorität durch Velos befahren werden kann!

Es ist beschämend, dass ich vom städtischen Veloparking an der Tannwaldstrasse am Hinterausgang des Bahnhofs nur auf komplizierteste Art und Weise in die Innenstadt gelange. Garantiert blockiert von einer aufgestauten Autoschlange in der Neuhardstrasse, die seelenruhig die Velospur blockiert. Später dann abgestoppt von einer gefühlt minutenlang nicht auf grün schaltenden Veloampel, währenddessen Auto um Auto an mir vorbeizieht.

Es ist ein Trauerspiel, wenn ich es kaum schaffe, vom Bachweg mit Veloanhänger meine Tochter in die Krippe an der Sonnhalde unterhalb der Kanti zu bringen, weil ich wegen des Durchgangsverkehrs die Aaraustrasse zwischen Waldheim und Joggibrunnen mit dem Velo kaum überqueren kann. Und nein, noch eine Ampel ist keine Lösung, sondern die konsequente Priorisierung von Velos!

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Grossstädte wie San Francisco haben das längst kapiert. Sie bauen Velobahnen durch die Stadt. Auch wir brauchen endlich durchgehend gut markierte Velofahrspuren. Breite Bahnen mit einer klar erkennbaren Signalisation gegenüber dem Durchgangsverkehr. Wir wohnen hier in Olten, es ist unsere Stadt. Lasst uns das endlich angehen.

Die städtische Verwaltung muss endlich handeln! Wir sind die grösste Stadt im Kanton und es liegt an uns, ob wir uns ständig den Verkehr von Solothurn aus diktieren lassen oder ob wir selber Verkehrslösungen für die Oltner Bevölkerung in unserer Stadt in die Hand nehmen.

Der Mobilitätsplan 
Es stimmt, dass erst ab Seite 42 des angedachten Oltner Mobilitätsplans überhaupt erst der Veloverkehr erwähnt wird. Das ist genauso daneben wie dem Oltner Gewerbe die Parkplätze streichen zu wollen.  In ein paar Jahren, mit selbstfahrenden Fahrzeugen, werden wir ohnehin nochmals über die Bücher gehen müssen.

Aber es ist schlicht inakzeptabel, wenn sich politische Gruppierungen einer Diskussion entziehen und ein lösungsorientiertes Dokument einfach bachab schicken, nur weil ihnen dieses oder jenes nicht genau so passt, was in diesem Mobilitätsplan als Vision formuliert ist. Unsere Demokratie lebt vom Konsens. Lieber in kleinen Schritten vorwärts gehen, als gar nichts machen. Wir treten sonst vor Ort. Die Politiker der verschiedenen Lager müssen sich endlich zusammenraufen, statt ideologiegetriebene Interessenpolitik zu betreiben. Dazu gehört auch eine viel offenere Informationspolitik aus dem Stadthaus.

Als Sofortmassnahme liebe Stadt Olten, würde ich per sofort das Inkasso und die Gebührenregelung für Parkuhren umstellen und dafür sorgen, dass mindestens die ersten 60 Minuten gratis parkiert werden kann. Geht nicht? Klar geht das, wie im Sälipark auch. Man darf das Auto nicht verteufeln, es ist Teil einer Mobilitätskette, wie ein Bus, ein Velo oder ein Zug auch. Wir brauchen integrierte Lösungen.

Ladesäulen für Elektromobilität, Velostationen für Besucher
Im Untergeschoss der Fachhochschule FHNW befindet sich ein Parkplatz zum Laden eines Elektroautos. Himmel liebe Stadt, denkt endlich vorwärts, euch gehört ein Stromunternehmen! Schafft endlich Ladestationen in der Innenstadt! Die besten Parkplätze müssen künftig von Elektroautos genutzt werden können.
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Und bitte lasst euch von einem der vielen Anbieter wie Publibike eine 7/24 zugängliche Veloverleihstation beim Bahnhof bauen, damit Olten Tourismus diese vermarkten kann. Mit einem E-Bike eine fremde Stadt erkunden oder spontan mit Elektrounterstützung in ein Aussenquartier Oltens radeln? Das wäre alles möglich. Lieber heute als morgen mit der Planung einer automatischen Verleihstation beginnen.

Free Wifi in der Fussgängerzone
Und ja, bitte vergesst nicht, dass Olten von Fussgängern besucht wird. Fast 80’000 Menschen steigen jeden Tag am Bahnhof Olten ein, aus oder um. Ein riesiges Potential für die Stadt und das Gewerbe. Bitte bietet deshalb Besuchern an zentralen Plätzen wie auf der Kirchgasse, in der Altstadt, dem Klosterplatz Aber auch rund um den Sälipark kostenfreies WiFi auf öffentlichen Plätzen an. Das tun andere Städte übrigens seit Jahren. Olten Tourismus dankt es euch und es ist heute eben auch ein Teil der Mobilität, für Touristen einen freien Zugang zu Navigationshilfen wie Google Maps oder TripAdvisor zu schaffen, denn viele Touristen bewegen sich heute mit Smartphones durch fremde Städte. Eine Datenversorgung ist Teil der heutigen Mobilität.

Und noch ein Wink zum Schluss, in Richtung Olten Südwest
Postauto Schweiz würde bereitstehen, sich in einen Versuch mit selbstfahrenden Bussen von OSW nach Olten Bahnhof einbinden zu lassen. Noch lange bevor irgendwelche Tunnel gebaut sind. Voraussetzung für diese Mobiliätslösung wäre natürlich, dass BOGG und Postauto ein solches Leuchtturmprojekt gemeinsam mit der Stadt vorantreiben würden.

img_3311Beim gelben Reisen stände man bereit, sich in Olten einzubringen. Wäre es vielleicht mal an der Zeit, dass BOGG und Postauto miteinander telefonieren?

Ich danke euch.

Vorwürfe gegen Weingarten nichtig

Der Reputationsschaden für das Oltner Altersheim Weingarten war gewaltig, als ehemalige Angestelle im Herbst 2016 gegenüber Medien behaupteten, Heimbewohner würden mangelhaft ernährt und sanitarische Hilfsmittel wären nur magelhaft verfügbar. Den Vorwurfen wurden in Medien viel Platz eingeräumt, nun folgt das Dementi. 

Schlagzeilen wie jene im Herbst 2016 sind massiv rufschädigend und zeigen auch auf, wie gefährlich die ungefilterte Übernahme von Behauptungen durch Medien sein kann. Ihre Aufgabe bleibt es, auch bei hartscher Kritik die Sachverhalte objektiv zu prüfen. Leider fehlt in Redaktionen dafür heute oft die Zeit und Behauptungen werden undifferenziert durch weitere Medien übernommen. Die Aufgabe von Medienschaffenden ist es, Missstände festzuhalten und damit eine Informationspflicht wahrzunehmen. Allerdings zeigt sich am Beispiel Weingarten, dass die Vorwürfe ehemaliger Angestellten nichtig und haltlos waren.

Der Schaden für das Altersheim Weingarten ist dennoch angerichtet. So berichteten im Zuge der Medialisierung des Ereignisses unter anderem die Gewerkschaftszeitung Work der Unia, das Regionaljournal SRF Aarau/Solothurn, Schweiz aktuell und auch das Oltner Tagblatt über diesen Fall.

Nach der Publikation eines unabhänigen Audits hält das Oltner Tagblatt auf Seite 23 unten links in einem zweispaltigen Artikel heute fest, dass sämtliche Anschuldigungen ehemaliger Mitarbeiter nichtig sind. Diese Berichterstattung zeigt aber auch, wie schnell der gute Ruf einer Pflegeeinrichtung mit haltlosen Vorwürfen beschädigt werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass die oben erwähnten übrigen Medien ihre journalistische Aufgabe ebenso sorgfältig wie das Oltner Tagblatt wahrnehmen und die Sachverhalte in der Öffentlichkeit wieder richtig stellen.

 


27.2.2018: Auch SRF stellt den Sachverhalt richtig.

Sendehinweis: Westschweizer Fernsehen RTS heute zu Besuch in Olten

Das Westschweizer Fernsehen RTS berichtet heute in der Sendung „Couleurs locales“ um 19.00 Uhr aus der Stadt Olten. RTS fokussiert sich in der Sendereihe aus Schweizer Städten auf Eigenheiten der Deutschschweiz und beleuchtet dabei auch die Bedeutung der Eisenbahnerstadt Olten.

Rund 3000 Menschen der SBB arbeiten in Olten. Die Dreitannenstadt ist der Nullmeridian der Schweizer Eisenbahn und im Bahnhofbuffet wurden unter anderem die FDP Schweiz und der Schweizer Alpenclub gegründet.

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Von Olten aus werden 750 Kilometer Bahnnetz der SBB gesteuert und 300 Mitarbeitende stellen rund um die Uhr den Betrieb des Zugverkehrs, also die Bedienung der Signale und Weichen von der “Betriebszentrale” an der Gösgerstrasse sicher.

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Grund genug für das Westschweizer Fernsehen, einen Blick hinter die Kulissen der SBB zu werfen und auch mit dem Schriftsteller Pedro Lenz im Restaurant Flügelrad über die kulturellen Aspekte der Kleinstadt Olten zu sprechen.

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RTS1, 19.00 Uhr
23.2.2018

 

An FHNW in Muttenz pendeln Studis bald ausserhalb Spitzenzeiten

Ein Deal der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der SBB für den neuen Campus in Muttenz soll die Pendler-Spitzenzeiten entschärfen: Ab Herbst 2018 halten dort zwei InterRegio-Züge, dafür beginnt der FHNW-Unterricht teils später. Der Bahn-Deal soll Schule machen. Ab September 2018 legen die InterRegio-Züge von Olten nach Basel um 8:40 und 9:40 Uhr in Muttenz für die FHNW einen Extrahalt ein.

In knapp einem Jahr wird die FHNW im Muttenzer Polyfeld wenige Schritte vom Bahnhof entfernt ihren neuen Campus mit rund 3700 Studierenden und 800 Mitarbeitenden beziehen – mehr als dreimal so viele wie heute. Mit einer kantonalen Sekundarstufen-Reform werden zudem 2024 weitere Schulen ins Polyfeld ziehen. Doch schon heute ist die S-Bahn am Morgen ausgelastet, das Tram zu weit weg und die Busanbindung bescheiden.

Video: Pendlerströme auf SBB Strecken im Tagesverlauf

Die Mehrheit der Muttenzer FHNW-Studierenden kommt mit dem Zug von Olten her, je nach Ausbildungsgang nicht nur aus den FHNW-Kantonen Aargau, den beiden Basel und Solothurn, sondern auch von weiter weg. Zusätzliches Rollmaterial hat die SBB aber nicht auf der Halde. Mehr Verbindungen bezahlen müsste im Regionalverkehr zudem die öffentliche Hand. Platz hat es jedoch in Zügen ausserhalb der Pendlerzeiten, und den will man nun besser nutzen, wie Verantwortliche am Mittwoch vor den Medien ausführten.

Zusatzhalte von Interregio-Zügen ab Olten
Ab September 2018 legen die InterRegio-Züge von Olten nach Basel um 8:40 und 9:40 Uhr in Muttenz für die FHNW einen Extrahalt ein. Bisher hält dort nur die S-Bahn sowie ein früher InterRegio von Zürich her. Im Gegenzug will die FHNW den Unterricht für einen Drittel der Studierenden später ansetzen, damit diese nicht zu Pendlerzeiten nach Muttenz fahren. Für den FHNW-Campus bringt das kaum Mehraufwand, soll der doch ohnehin 24-Stunden an sieben Tagen in der Woche offen sein. Der FHNW-Deal ist der zweite solche der SBB nach einem ähnlichen mit der Fachhochschule Luzern in Rotkreuz.

Potenzial von 22’000 Studierenden ausserhalb Hauptverkehrszeit
Angesichts der erhofften Vorteile will die SBB das Modell zunächst anderen FHNW-Standorten schmackhaft machen, etwa Brugg-Windisch. Dazu sollen nun Gespräche beginnen. Der Zusatzhalt der beiden IR-Züge soll rund 400 Studierende zusätzlich per Bahn nach Muttenz bringen. Die SBB hält es nach einer Studie für möglich, dereinst mittels verschobenen Vorlesungszeiten über 22’000 Studierende aus den Hauptverkehrszeiten zu bekommen. Für ihre Kampagne „Work Smart“, mit der die SBB Unternehmen zum Staffeln der Arbeitszeiten weg von Pendler-Spitzen motivieren will, hat sie inzwischen 138 Partner gefunden, darunter auch den Bund.

Verlagerung in Nebenverkehrszeiten
Offenbar mit Erfolg: Seit 2015 habe das Passagierwachstum zu Nebenzeiten stärker zugelegt als zu Spitzenzeiten, hiess es. Im Baselbiet will die Regierung weitere Schulen und Firmen motivieren, im Sinne von „Work Smart“ mitzuziehen. Bei der SBB ist man froh um jeden heute vermiedenen Ausbau, sei doch die Mobilitätszukunft angesichts der Digitalisierung noch recht unklar. (SDA/Gi)

Selbstfahrende Fahrzeuge für eine innovative Verkehrserschliessung von Olten Südwest?

Während man in Olten noch über den millionenschweren Ausbau eines Fussgängertunnels zur Erschliessung des Quartiers von Olten Südwest zum Hammerquartier nachdenkt, geht man in Deutschland ganz andere Wege. Seit heute verkehrt im bayrischen Bad Birnbach ein selbstfahrender Bus zur innerstädtischen Verkehrserschliessung.  Das Innovationsprojekt hat Signalcharakter und auch in der Stadt Olten täte man gut daran, über intelligente Alternativen statt dem sehr finanzintensiven Ausbau einer betonierten Lösung zur Erschliessung von Olten Südwest nachzudenken.

Im bayrischen Bad Birnbach fährt seit heute ein autonomer Linienbus durch die Quartiere. Dies dank der Initiative der örtlichen Politik und einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn DB. Höchste Zeit sich auch in Olten zu überlegen, ob die Erschliessung des Quartiers Olten Südwest wirklich nur durch den Bau eines Fussgängertunnels bewerkstelligt werden kann. Die Stadt Birnbach zeigt, dass Alternativen bestehen und auf Olten übertragen könnte man so nicht nur das verkehrliche Problem nach Olten Südwest lösen, sondern auch das weit abgelegene Quartier Bornfeld gleich in eine intelligente Verkehrslösung integrieren.

Dies als Alternative zu einem mehrere Millionen teuren Verbindungstunnel der von der Hammerallee über die Umfahrungsstrasse ERO Olten betoniert werden soll, denn die bessere verkehrliche Erschliessung des Quartieres Olten Südwest ist unbestritten.

Umweltfreundlich und lautlos
Im niederbayrischen Bad Birnbach gleitet seit heute lautlos der weiss-rote Kleinbus durch die Strassen des Kurorts. Autofahrern und Fussgängern begegnet ein Elektrobus, der nicht nur leise und umweltfreundlich ist. Er hat auch keinen Fahrer und weder Lenkrad noch Gaspedal. Nur ein Fahrtbegleiter befindet sich an Bord, der bei Bedarf eingreifen kann.

Hinweisschild für Autofahrer in Bad Birnbach
Hinweisschild für Autofahrer in Bad Birnbach

Das Fahrzeug rollt auf der rund 700 Meter langen Strecke vom Ortszentrum zur Therme über öffentliche Strassen. Die Deutsche Bahn DB hat den ersten autonomen Linienverkehr gemeinsam mit dem Landkreis Rottal-Inn in enger Zusammenarbeit mit dem Fahrzeugentwickler EasyMile, dem TÜV Süd und der Marktgemeinde Bad Birnbach auf die Strasse gebracht.

Innovatives Projekt zur besseren Erschliessung des Ortes
2018 soll der Bus zusätzlich das Ortszentrum mit dem Bahnhof verbinden. „Gerade sind wir komplett automatisiert in ein neues Verkehrszeitalter gefahren“, sagte Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, nach der Premierenfahrt. „Damit haben wir Pioniergeist bewiesen – wie schon bei der Fahrt der ersten Eisenbahn in Deutschland vor über 180 Jahren, damals zwischen Nürnberg und Fürth.

Wir bringen als erstes Unternehmen in Deutschland autonome Fahrzeuge auf die Strasse und in den öffentlichen Nahverkehr. Unser Ziel ist, so Strasse und Schiene noch stärker zu vernetzen und damit auch auf dem Land individuelle Mobilität ohne eigenes Auto zu ermöglichen.“

Lokalpolitiker setzen auf Innovation
„Für den Landkreis Rottal-Inn ist der autonome Bus ein Leuchtturmprojekt, von dem eine echte Signalwirkung ausgehen kann“, sagt Landrat Michael Fahmüller. „Gerade bei uns im ländlichen Raum sind viele Menschen noch immer auf das Auto angewiesen. Wenn nun ab heute der autonome Bus regelmässig in Bad Birnbach Menschen befördert, so ist das ein deutliches Zeichen für die Mobilität und Flexibilisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs der Zukunft, insbesondere im ländlichen Raum. Wir sind stolz, hier die Vorreiterrolle übernehmen zu dürfen.“

Autonom fahrende Busse auch in der Schweiz
Postauto als Vorreiter der autonomen Mobilität in der Schweiz, setzt seit längerer Zeit einen selbstfahrenden Bus in Sion ein. Das Liniennetz soll in den kommenden Wochen auf den Bahnhof ausgedehnt werden. Auch in Fribourg setzen die örtlichen Transportunternehmungen TPF ein selbstfahrendes Fahrzeug zur Erschliessung eines neuen Industriequartiers ein. Auch im Kanton Zug startet in einigen Monaten der Versuchsbetrieb mit autonom fahrenden Bussen. Es wäre eine Chance für die sehr öV-affine Oltner Bevölkerung, selber ein solches Projekt zu lancieren. Dazu ist ein politischer Wille auf lokaler Ebene für eine solche Lösung unabdingbar.

Weiterführende Informationen für Interessierte: http://deutschebahn.com/autonomerbus

SBB sucht Mitarbeitende in Olten

Möchtest du im vermutlich grössten Büro in der Stadt Olten arbeiten? Die SBB sucht in ihrer topmodernen Betriebszentrale in Olten Mitarbeitende welche mithelfen, den Zugverkehr im Schweizer Mittelland zu steuern.  Als Zugverkehrsleiterin oder Zugverkehrsleiter arbeitest du in einem sehr dynamischen Umfeld und steuerst den Bahnverkehr für die täglich 9000 Reise- und 2000 Güterzüge der SBB.

Gleich beim Bahnhof in Olten an zentralster Lage befindet sich die «Betriebszentrale Mitte» an der Gösgerstarasse. Von dort aus steuert die SBB im 7/24-Rhythmus den gesamten Zugverkehr im Schweizer Mittelland. Die SBB sucht für den Standort Olten noch Mitarbeitende für die Ausbildungsklasse im Jahr 2018.

Voraussetzung für die Berufsausbildung zum Zugverkehrsleiter ist eine abgeschlossene 3-jährige Berufslehre oder Matura und gute Kenntnisse einer zweiten Landessprache. Menschen die gerne in einer modernen Arbeitsumgebung in Olten und rund um die Uhr arbeiten möchten, bieten sich damit ein Beruf mit Zukunft.

Interessierte Mitarbeitende können nach ihrer Ausbildung zum Zugverkehrsleiter auch Teamleiterfunktionen übernehmen und sich innerhalb der SBB weiterentwickeln. Bist du an einer spannenden und herausfordernden Tätigkeit für die SBB interessiert? Die SBB führt in Olten am 15. November eine Infoveranstaltung durch. Anmeldungen direkt und einfach im Netz möglich.

Ein kurzes Video zum Beruf der Zugverkehrsleiterin gibt es hier. Weitere Infos sind zudem unter http://www.sbb.ch/zvl abrufbar.

 

 

 

Ausbau SBB Werk Olten schreitet voran

Die SBB ist eine wichtige Arbeitgeberin in Olten. Gegen 3’000 Mitarbeitende der grössten Schweizer Transportunternehmung arbeiten in verschiedensten Bereichen in der Dreitannenstadt. Derzeit wird am Standort in der Industriestrasse im «SBB Werk Olten» eine neue Halle für den „schweren Unterhalt“ von 150 Meter langen Zügen erstellt. Dies sichert in der Region Olten über viele Jahre Arbeitsplätze.

«OL_3x150m Trieb- und Gliederzüge» ist ein Schlüsselprojekt für die SBB.  Im Industriewerk Olten können zukünftig ganze Trieb- und Gliederzüge bis zu einer Länge von 150m auf der ganzen Länge revidiert werden. Das im Herbst 2016 gestartete Bauprojekt sieht einerseits die Installation drei neuer 150 Meter langer Revisionsgleise vor. Anderseits werden neue Krananlagen auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern montiert und die Gebäudehülle erneuert. Die SBB investiert insgesamt 37 Mio CHF in den neuen Unterhaltsstandort.

Der Einbau einer neuen Unterflurhebeanlage – es ist schweizweit die erste solche Anlage für komplette Triebzüge – gilt als Meilenstein im SBB Projekt. Die Umbauten ermöglichen ab 2018 die Instandhaltung von 375 Triebzügen des Regionalverkehrs.

Gestern wurden als Schwertransport Teile der künftigen Hebeeinrichtung als Schwertransport an die Industriestrasse in Olten gebracht. Medienschaffende konnten sich vor Ort ein Bild über den spektakulären Transport der wichtigen Fertigungsteile der neuen Anlage machen.