Drei Oltner auf dem Berg

Ausflug am Wochenende für Wanderer und Familien.

Die Bergwirtschaft auf dem Allerheiligenberg wird derzeit auf ungewöhnliche Weise von drei Oltnern geführt. Im „Shiggy’s“ Foodtruck werden leckere Hamburger gebrutzelt und auch der „Suri Moscht“ fehlt nicht im Angebot. Geöffnet ist vorerst am Samstag und Sonntag.

Seit Samstag kann man in der Bergwirtschaft auf dem Allerheiligenberg bei Olten wieder einkehren. Der Oltner Roman Schild bewirtet mit seinem Oltner Team auf dem Allerheiligenberg seit gestern hungrige Wanderer und Ausflügler.

Genügend Abstand unter freiem Himmel

Die Vorbereitungen für das Engagement liefen gut zwei Wochen und weil die klassische Bergwirtschaft wegen Corona ohnehin geschlossen war, kam es zum aussergewöhnlichen Engagment auf dem Ausflugsberg. Der Beizer baute bei den freistehenden Holzbänken Zwischenwände ein, damit die 4er-Regel auch unter freiem Himmel eingehalten wird. Drei Oltner kümmerten sich ihrerseits um den Aufbau des Imbisswagens und den Einkauf und das Verpflegungsangebot.

Nebst Hamburger & Frittes oder Würsten gibt es auch Glace und Getränke zu kaufen. Das Angebot auf dem Allerheiligenberg oberhalb von Hägendorf soll den ganzen Sommer über angeboten werden. Der Allerheiligenberg ist von Olten aus in gut 15 Autominuten bequem erreichbar.

Agostini Drum School feierte 30-Jahr-Jubiläum

Feier und Würdigung des Schaffens von Noby Lehmann.

Quelle: Kommunikations Werkstatt Luzern – Eine fröhliche Stimmung herrschte am verhangenen Samstag vor der Agostini Drum School an der Rötzmatt 10 in Olten. Hier wurden freudig Hände geschüttelt, da umarmten sich alte Weggefährten. Viele aktive und ehemalige Schülerinnen und Schüler feierten an diesem Tag gemeinsam das 30-Jahr-Jubiläum der Schlagzeugschule.

In einer unterhaltsamen Rede erzählte der Gründer und Leiter der Schule, Noby Lehmann, über seinen persönlichen Ausbildungsweg, über die Hindernisse aber auch über die Erfolge der Schule. Dazwischen eingestreut zeigten Schüler in verschiedenen Ausbildungsstadien ihr Können an Cajon und Drumsets.


Martin Wey, Stadtpräsident von Olten, würdigt das Schaffen der Agostini Drum School zur Förderung junger Drummerinnen und Drummer und dankt Noby Lehmann und seinen Lehrpersonen für ihr Engagement. (Foto Remo Fröhlicher)

Auch der Oltener Stadtpräsident Martin Wey dankte Noby Lehmann für sein Engagement, das eine Bereicherung für die Oltener Musik- und Kulturszene sei. Damit alle rund 150 Gäste Platz fanden, stellte das gegenüberliegende Jugendlokal Jugendwerk Olten seine Räume für die Feier zur Verfügung.

Auch der Drummer von Krokus, Flavio Mezzodi (re), besuchte kurz vor dem grossen Gig zur Abschiedstournee im Hallenstadion seinen ehemaligen Schlagzeuglehrer Noby Lehmann.

Im Anschluss wurden alle von den Mitgliedern der „Guggenmusig Müüs“ mit einem feinen Risotto, Glühwein und Punsch verwöhnt. Auch die Bar unter Stöff Blattner war gut besucht. Natürlich konnten sich junge und ältere Besucher auch an den verschiedenen Drumsets versuchen und im neu aufgelegten Lehrmittel für Fortgeschrittene „The Drummer 2“ blättern.

Ariane Lehmann, Illustratorin, präsentiert das neu überarbeitete Lehrbuch „The Drummer 2“ von Noby Lehmann, Agostini Drum School Olten, an dem sie intensiv mitgearbeitet hat. (Foto Beatrice Suter)

Ariane Lehmann, Illustratorin, präsentiert das neu überarbeitete Lehrbuch „The Drummer 2“ von Noby Lehmann, Agostini Drum School Olten, an dem sie intensiv mitgearbeitet hat. (Foto Remo Fröhlicher)

Alter PTT-Tunnel als neue Veloverbindung zwischen Altstadt und Sälipark

Velotunnel unter dem Bahnhof als sichere und kostengünstige Alternative

Die Stadt Olten lädt die Bevölkerung ein, sich im Rahmen des Projekts neuer Bahnhofplatz zu äussern. Das Vorhaben von Kanton, SBB und der Stadt bietet die Chance für Olten, einen rund sechs Meter breiten und ungenutzten Posttunnel zu einer neuen und sicheren Verbindung zwischen den Stadtseiten für den Veloverkehr zu erschliessen.

Ein kleiner Durchbruch von ein paar wenigen Metern Tunnel würde bereits ausreichen, um im Rahmen des Projekts „neuer Bahnhofplatz“ gleich auch die beiden Stadtseiten für Velofahrer sicher und komfortabel zu erschliessen. Diskussionen um den Veloweg durch die Winkelunterführung wären auf einen Schlag vom Tisch. Denn die Stadt präsentierte jüngst Pläne, wonach im Rahmen der Aufwertung des Bahnhofplatzes auch ein neuer Steg für Velos und Fussgänger über die Aare hin zu einem grossen Veloparking mit 1250 Abstellplätzen geplant ist.

Ab dem Amthausquai wäre die neu zu erstellende unterirdische Velostation beim Bahnhof über den Aaresteg niveaufrei erschlossen. Diese neue Velostation befindet sich nur wenige Meter von einem alten Posttunnel entfernt. Ein Durchbruch wäre mit geringem Aufwand möglich.

Vom neuen Aaresteg durch den Velotunnel sicher bis zur Tannwaldstrasse/Fachhochschule

Alter Posttunnel als neue und sichere innerstädtische Veloverbindung

Mit dem Rückzug der Bahnpost verschwanden bereits vor einigen Jahren die markanten gelben Postlifte auf den Perrons im Bahnhof Olten. Im Untergrund blieb jedoch ein rund sechs Meter breiter Posttunnel bestehen. Er zieht sich unterirdisch von der Lärmschutzwand beim Gleis 12 beim Restaurant Flügelrad bis vor zur Bahnhofstrasse bei Gleis 1.

Unterirdisch noch heute schlummernd, verband der Tunnel einst das ehemalige Bahnpostgebäude im Bahnhof mit der Hauptpost und stellte für Schlepperfahrzeuge mit Anhängern den Zugang zu den Gleisen im Bahnhof sicher. Der Tunnel dient heute als Lagerfläche und könnte mit sehr geringem Aufwand als Velotunnel neu die beiden Stadtseiten verbinden.

Möglicher Durchbruch zwischen Velostation und Posttunnel zur Erschliessung

Erschliessung der Altstadt mit der rechten Stadtseite

Würde ein solches Projekt im Rahmen der Sanierung des Bahnhofplatzes zeitgleich realisiert, könnte für wenig Geld eine direkte Veloverbindung von der Altstadt über das neue Veloparking durch den Velotunnel zur Tannwaldstrasse und damit zur rechten Stadtseite sicher und bequem realisiert werden.

Auf Seite der Tannwaldstrasse wäre ein Aufgang im Bereich der heutigen Parkflächen hinter der Lärmschutzwand ohne viel Aufwand möglich. Diskussionen und millionenschwere Investitionen in die Winkelunterführung für die Erschliessung für den Langsamverkehr wären hinfällig.

Der neue Velotunnel würde erstmals die sichere Verbindung beider Stadtseiten ausserhalb des Autoverkehrs ermöglichen und so zur Steigerung der Lebensqualität für die Oltner Bevölkerung einen entscheidenden Beitrag leisten. Altstadt und Innenstadt wären für Velofahrende endlich sicher und komfortabel mit dem Sälipark, der Fachhochschule und der übrigen rechten Stadtseite verbunden.

Kennst du das Naturfreundehaus Rumpelweide oberhalb der Stadt Olten?

Das Naturfreundehaus Rumpelweide oberhalb der Stadt Olten ist ein kleiner Ruhepunkt und bietet nebst einem ausgebauten Kinderspielplatz auch eine sensationelle Aussicht auf die Stadt Olten.

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Blick auf die Stadt Olten vom Naturfreundehaus Rumpelweide.

Wer am Sonntag von Olten zu Fuss oder über Trimbach bis zum Restaurant Rumpel oder von Wangen bis zur Rumpelhöhe hochfährt, erklimmt die letzten Höhenmeter zu Fuss und kann sich im Gegenzug über eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt Olten und die umliegenden Jurahügel freuen.

Das auf 775 Metern gelegene Naturfreundehaus ist jeden Sonntag geöffnet und bietet einfache Speisen zu unschlagbaren Preisen an. Wer gerne eine Bratwurst oder einen Wurst-Käsesalat mit Traumaussicht geniessen will, findet hoch oben über Olten einen idealen Platz für seinen Sonntagsausflug.

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Die Speisen werden frisch zubereitet und rund ums Haus bieten Sitzgelegenheit genügend Platz für hungrige oder durstige Besucher des Naturfreundehauses. Der Ausflug lohnt sich alleine der Aussicht wegen und wer etwas länger bleiben und übernachten will, kann dies im Dachgeschoss der Hütte auch gerne tun.

 

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Wo sich das Naturfreundehaus genau befindet, siehst du hier.

 

Einweihung des neuen Elefantenplatzes

Einladung zur Einweihung des Oltner Elefantenplatzes

Im Oltner Säliwald, zwischen dem Tierpark Mühletäli und der Strasse hoch zum Sälischlössli, wurde durch den Quartierverein der sogenannte Elefantenplatz aufgewertet. Der Quartier-Verein rechtes Aareufer Olten lädt morgen Samstag zur Einweihung ein.

Falls sich weitere Leute zum Bloggen auf http://www.olteneinfach.ch motivieren lassen würden, könnten wir so auf einfache Weise auch einen Terminkalender mit den wichtigsten Ereignissen aufschalten. Aus Ressourcengründen ist dies leider aktuell nicht möglich. Weitere Mitschreibende sind herzlich willkommen sich zu beteiligen!

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Der Jubiläumslauf übertraf alle Erwartungen!

von Yvonne Ingold

Das Wetter war perfekt zum Laufen. Das Ambiente, das erste Mal auf der
Chilegass, gab dem Lauf eine grosszügige Kulisse. Die Läuferinnen und
Läufer, weit über 500, gross und klein, liefen lachend, fröhlich,
leichtfüssig und konzentriert ihre Runden. Die Zuschauer und Zuschauerinnen
begeisterten und motivierten bis zum Laufende. Die Musikbands und Radio 32
live vor Ort sorgten über Stunden für eine ausgelassene Stimmung.

Die wichtigsten Einzelresultate

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Die meisten Kilometer gelaufen:

  1. Mädchen: Cecilia Schmitter (27.2 km), Lea Kämpf und Isabella Engelhardt (je 23.8 km)
  2. Knaben: Manuel Graber, Manuel Studer und Simon Rauch (je 23.8 km)
  3. Frauen: Magdalena Kis und Mirela Sekic (je 27.2 km), Tabea Kaiser (25.5 km)
  4. Männer: Severin Widmer (34 km), Marius Kaiser (30.6 km), David von Arx, René Egger und Kilian Bärtschi (je 28.9 km)

Am meisten Sponsorenfranken erlaufen:

  1. Mädchen: Noelle Julie Oetiker Fr. 904.00, Vianne Sophie Oetiker Fr. 869.00 und Mirja Hegg Fr. 642.00
  2. Knaben: Silas Samuel Bärtschi Fr. 627.00, Lucien Stäbler Fr. 595.00 und Sebastian Ruge Fr. 507.00
  3. Frauen: Patricia Jäggi Fr. 1’736.00, Susanne Schaffner Fr. 1’247.00 und Trudy Wey Fr. 1’169.00
  4. Männern: Thomas von Arx Fr. 6’229.00, Andreas Mistele Fr. 2’982.00 und Andreas Tengler Fr 1’966.00

Die grössten Gruppen:

  1. Ministranten Olten mit 51 Läuferinnen und Läufern
  2. Pfadi Olten mit 33 Läuferinnen und Läufern
  3. Kinderhort GFVO mit 31 Läuferinnen und Läufern

Der Lauf

Es versprach einmal mehr ein toller 30. Lauf zu werden. Weit über 500
Läuferinnen und Läufer hatten sich angemeldet. Für den Jubiläumslauf wurde
im Vorfeld etwas mehr Werbung als üblich gemacht: Die Medien brachten
individuelle Berichte, Radio 32 sendete bereits seit Wochen einen kurzen
Spot und eine umfangreiche Broschüre wurde zum Jubiläum in die Haushalte
versandt. Die Wetterprognose verbesserte sich stets auf den Lauftag hin.
Es kam sogar der eine oder andere Gedanken auf, ob man nicht doch
Sonnencrème hätte einstreichen sollen.

Zum ersten Mal starteten die Läuferinnen und Läufer auf der Chilegass.
Schon früh am Morgen war ein buntes Treiben auf dem Platz zu beobachten.
Viele Freiwillige stellten mit dem OK den Start- und Zielbogen, die Bänke,
die Zelte, die Streckenabsperrungen und vieles mehr auf. Nach dem Mittag
begann sich die besondere Stimmung des Laufes zu entwickeln. Die
Newcomerband ‚Unfound‘ aus Zofingen und Radio 32 sorgten für eine
beschwingte Stimmung. Der Rauch der Feuerschale führte zum Stand der Pfadi
Olten und der Duft der Grillwürste erinnerte an den leeren Magen. Nach und
nach trudelten die Teilnehmenden ein, holten ihre Starnummern sowie das
violett-goldene Lauf-T-Shirt ab und waren freudig überrascht, dass es dieses
Jahr ein Jubiläumsrucksäckli mit einigen Give-aways gab. Eine ausgelassene
und fröhliche Stimmung breitete sich aus.

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Nach dem Warm-up durch das Kraftwerk Olten und dem Startschuss durch die
Ehrenstarterin Susanne Schaffner stürmten die Läuferinnen und Läufer um 15
Uhr los.

In der belebten Altstadt wurden die Teilnehmenden während zwei Stunden
frenetisch unterstützt. Das motivierte ausserordentlich. Zusätzlich hörte
man schon von weitem und noch lange hinterher die Klänge von Ernesto Gloor
und seiner Band wie jedes Jahr, einfach toll. Auf der Chilegass
kommentierte Martin Müllhaupt mit vertrauter Stimme und grosser Kenntnis der
Oltner Gegebenheiten den Lauf.

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Und so kam es, dass die zwei Stunden trotz müden Beinen und
Gelenkbeschwerden vom harten Asphalt schnell vorbei waren. Und einmal mehr
war man stolz, es geschafft zu haben. Sei es als kleiner Knirps, als
Gelegenheitsjoggerin oder als ambitionierter Sportler und so mit diesem
Beitrag die beiden wertvollen Projekte, die Pfadi Olten und das
Gesundheitsprojekt für junge Frauen in Malawi, unterstützt zu haben. Ein
Danke an alle Läuferinnen und Läufer!

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Die Oltner Band ‚Happy Home Funk Unit‘ mit ihren coolen Rhythmen lud nach
dem Lauf bis zur Rangverkündigung zum Verweilen ein. Um 18 Uhr konnte
OK-Präsident Klaus Kaiser stolz die neuen Rekordzahlen verkünden: Ein Gesamterlös von über 115’000 Franken.

Aber ohne das Zusammenspiel vieler Beteiligten könnte dieser Lauf nicht
durchgeführt und die sozialen Projekte nicht unterstützt werden. Deshalb
gehört ein grosser Dank all den freiwilligen Helfer und Helferinnen, den
individuellen Sponsoren der Läuferinnen und Läufer und dem Kiwanis-Club
Olten, der das Patronat über den Oltner 2-Stunden Lauf hat. Und besonders
zu erwähnen sind die Event-Sponsoren, welche den Lauf seit Jahren oder neu
finanziell und materiell unterstützen.

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Kaum sind die Laufschuhe verstaut gehen die Gedanken bereits ins nächste
Jahr, zum 31. Oltner 2-Stunden Lauf, am 15. September 2018  hoffentlich
wieder mit dir in der Chilegass.

Ländiweg – Tue Gutes und Rede darüber?

Da soll noch einer sagen die Stadt sei untätig was den Ländiweg betrifft.

Am Mittwoch Abend fand im Stadthaus Zimmer 406 ein informelles Treffen unter dem Titel „Bauliche Massnahmen am Ländiweg, überparteiliche Gruppe“ statt. Olten jetzt! war mit vier Personen dabei. Wir hatten uns vorgestellt, dass wir uns da über das Aufstellen von Tribünen und Flossen unterhalten würden. Unser Ziel war, dass es möglichst bald Lösungen gibt, auch wenn diese allenfalls erst mal nur provisorisch sind.

Aber es kam dann alles anders. Nach der Begrüssung hat uns der Oltner Stadtplaner Lorenz Schmid einen „kleinen“ Überblick gegeben, was in der nächsten Zeit passieren wird im Bereich Ländiweg. Das Projekt “neuer Bahnhofplatz” steht an, aber das wird wohl noch einige Jahre dauern bis da die Baumaschinen auffahren.

Zeitlich viel näher liegt die Sanierung der Kantonsstrasse zwischen Bahnhofplatz und Postplatz. Diese wird, je nachdem wie schnell die Einsprachen behandelt werden, schon im Frühjahr 2018 beginnen. Im Rahmen dieser Sanierung wird die Stützmauer zwischen Kantonsstrasse und Ländiweg durch eine Bohrpfahlwand ersetzt. Eine substanzielle Konstruktion, die die jetzige Böschung zur Dekoration degradiert. Das heisst, dass man die Böschung problemlos komplett entfernen könnte, ohne dass es zu statischen Problemen führt. Als positiven Effekt hätte man dann einen breiten Platz anstelle des schmalen Ländiweg – so wie das in den kühneren Entwürfen zum Projekt Andaare vorgesehen war.

Während der Sanierungsphase wird der Ländiweg vermutlich für den Publikumsverkehr gesperrt werden müssen, da der Ländiweg und die Böschung als Lager für die Baustelle genutzt werden wird.

Des weiteren erfuhren wir von Lorenz Schmid auch, dass eine Studie zum Thema Zwischennutzung Ländiweg erstellt worden ist. Der Stadtrat will sich nach den Herbstferien mit der Studie auseinandersetzen und diese nachher auch öffentlich machen.

Ja, damit war die Katze aus dem Sack und wir haben dann noch Detail-/ und Verständnisfragen gestellt. Die wichtigste Frage kam mir jedoch erst nach dem Treffen in den Sinn: seit 2015 laufen die Planungen für den Umbau der Kantonsstrasse – die Stadtverwaltung setzt sich für eine Stützmauer als Grundlage für neue Lösungen am Ländiweg ein – warum hat keiner je etwas davon nach aussen kommuniziert? Ich jedenfalls bin sehr erfreut über diese guten Neuigkeiten und andere wären das wohl auch gewesen. Herzlichen Dank an Lorenz Schmid für seinen Einsatz!

Wir von Olten jetzt! werden uns noch etwas einfallen lassen, wie wir die Stadtverwaltung unterstützen können, offensiver nach aussen zu kommunizieren was gerade debattiert wird.

 

4,2 Kilometer Aareschwumm nach Olten

Ein wunderbares Erlebnis für alle Aareschwimmer ist die Tour von der Badi Aarburg nach Olten. 4,2 Kilometer und etwa 40 Minuten nach dem Start in Aarburg trifft man abgekühlt und zufrieden in der Oltner Badi ein. Eine Anleitung zum Glücklichsein. 

Idealer Ausgangspunkt für diesen Aareschwumm ist die Oltner Badi. Dort lässt du dein Badetuch für die spätere Ankunft zurück und verlässt die Badi über den Hinterausgang beim Pontonierhaus. Gleich nach dem Aarebrüggli befindet sich die Bushaltestelle nach Aarburg.

Für gute Schwimmer ein Erlebnis
Für gute Schwimmer gilt es als Highlight der Saison, mit dem Bogg Bus bis nach Aarburg ins Städli zu fahren und von dort aus zu Fuss zur Badi Aarburg zu laufen und den Aareschwumm anzutreten. Direkt bei der Badi Aarburg befindet sich die Einstiegsstelle. Was du für diese Exkursion beachten musst:

  1. Immer als Gruppe schwimmen, diese Tour wegen ihrer Länge niemals alleine unternehmen.
  2. Schwimmsack mitnehmen. Einerseits um trockene Sachen zu verstauen, andererseits um auch eine Schwimmboje in Griffnähe zu haben.
  3. Tour nur antreten, wenn die Aare richtig warm ist, denn du schwimmst 40 Minuten.
  4. Keine Panik vor Untiefen und Verwirbelungen haben.

Mit Schwimmschuhen bequemer
Wenn du bei der Badi in Aarburg in die Aare steigst, kannst du zu Fuss watend rund 10 Meter in die Aare hineinlaufen. Die Aare zieht relativ stark und mit „Schwimmschuhen“ läuft es sich einerseits bequemer vom Bus zur Badi Aarburg, andererseits auch besser auf den Steinen im Wasser.

In Aarburg die Aare auf der linken Seite schwimmen
Nach dem beherzten Sprung ins kühle Nass ist es wichtig, dass du die Aare sofort überquerst und dich in der Aare eng auf der linken Seite und die Kurve in Aarburg treiben lässt, denn durch den Knick den die Aare in Aarburg macht, kommt es auf der rechten Seite zu einem grossen Wirbel.

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Gleich nach dem Knick in Aarburg ist die Aare auf der rechten Seite sehr flach und teilweise sind auch Kiesbänke sichtbar. Bleibe deshalb, nachdem du die Brücke in Aarburg gemütlich auf der linken Seite unterquert hast, noch ein kleines Stück links, lass dich gemütlich treiben und schwimme dann auf Höhe der Kiesbank in die Mitte der Aare.

Durch die Natur nach Olten treiben lassen
Von diesem Zeitpunkt an kannst du dich gemütlich treiben lassen, den Schwimmsack ins Genick klemmen und die grüne Natur geniessen. Wenn du auch nach Aarburg immer schön in der Mitte der Aare schwimmst, siehst du bald das erste Oltner Gebäude aus der Ferne. Der Turm der Kirche St. Marien. Das Aareufer ist rechts und links dicht bewaldet, die Natur sehr grün. Lass dich auch vor Olten, beim Trafohäuschen nach dem Altersheim im Ruttiger weiter in der Mitte der Aare vorbeitreiben.

Beim „Franzoos“ links schwimmen
Die SBB Bahnbrücke Bern–Olten mit ihrem Beton-Doppelpfeiler kannst du entweder leicht rechts des Pfeilers unterqueren oder dich mit den Füssen an den Pfeiler stemmen und dich durch die Strömung noch etwas abkühlen lassen. Schwimmst du direkt unter der Brücke hindurch, kommt gleich des Aareschwimmers erste Sonnenbank, der „Franzoos“. Dieser Fels ragt bei normalem Wasserstand aus der Aare und bietet eine erste Aufwärmmöglichkeit. Sofern du gleich zur Oltner Badi weiterschwimmst, halte dich beim Franzoos links und versuche dann wenn möglich in der Mitte der Aare zu bleiben.

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Keine Panik vor dem Chessiloch
Sofern du nach dem Franzoos nicht genügend in die Mitte der Aare steuerst, treibt dich die Aareströmung unweigerlich durch das ganz links gelegene „Chessiloch“ hindurch. Das ist nicht etwa schlimm. Du machst aber einen etwas grösseren Umweg durch die bauchige Verformung in der Aare, die für kleine Verwirbelungen bekannt ist. Falls du es aber geschafft hast in der Mitte zu bleiben, kannst du dich direkt weiter in der Mitte der Aare unter dem Gäubahnsteg und der Aarebrücke ERO Olten in Richtung der Oltner Badi treiben lassen. Jene die durchs Chessiloch treiben, müssen dann leider danach wieder etwas in die Aaremitte steuern.

Ankunft Badi Olten mit Sprung ins Becken
Der Ausstieg aus der Aare in der Oltner Badi nach einigen hundert Metern ist bequem und komfortabel. Die letzten Meter auf der linken Seite der Aare auf Höhe der Badi weisen kaum mehr Strömung auf. Du steigst bequem bei der Ausstiegsstelle Höhe der Badi bei der Dünnern aus dem Wasser.

Wenn du dich nach vierzig Minuten Aareschwumm zufrieden in dein Badetuch einwickeln oder einen Sprung ins warme Badibecken geniessen kannst, dann bist du einfach nur zufrieden und findest Olten gleich noch ein Stückchen attraktiver.

Die Schwimmstrecke als GPS-Track: https://trails.io/s/x5xkeq/ 

Oltner Kalender 2018

Liebe Fotografinnen und Fotografen

Eure Bildspenden für den Oltner Kalender 2017 haben sich gelohnt: Wir konnten, nach Abzug der Fremdkosten, 80 Prozent der Einnahmen, das sind 15’481 Franken, auf die 19 Begünstigten verteilen. Ganz herzlichen Dank für euer Engagement.

Das lässt sich gerne wiederholen: Wir werden im Herbst Bilder für den Oltner Kalender 2018 zusammentragen. Konnten wir beim ersten Mal aus den Archiven der Oltner Fotografinnen und Fotografen schöpfen, sind für die Fortsetzung des Projekts nun Aufnahmen gesucht, die eine frische Sicht auf Olten bieten. Behaltet bitte diese Information im Hinterkopf und sie wird zur Motivation, Olten immer wieder neu zu sehen und abzulichten.

Auch die zweite Auflage wird zwei Kalenderblätter pro Monat enthalten. Das bedeutet: Wer die Frontseite aufhängt, hat eher klassische Stadtansichten vor Augen während die jeweilige Rückseite mehr nähere Aufnahmen und Stimmungsbilder zeigt, zum Beispiel vom Schulfest, von der Fasnacht, vom Nebel – da könnt ihr richtig neugierig und kreativ sein. Dieses Wechselspiel der Sichten soll bei der zweiten Ausgabe noch klarer zum Ausdruck kommen.

Bei den „klassischen“ Stadtansichten stellen wir uns aber nicht nur an die bekannte Altstadtansicht aus der Perspektive des rechten Aareufers vor, sondern auch Sichten aus überraschenden Blickwinkeln, etwa aus eurem Dachfenster auf die Stadt, oder auf die Gärten im Innenhof, oder aus dem Wintergarten auf die Quartierstrasse, einen Ort im Wald … sprich: Stadtansichten, welche man nicht immer wieder zu sehen bekommt.

Für die Rückseitenserie wünschen wir uns einen grösseren Spielraum. Zeigt uns eure Fotokunst: Stimmungen, Portraits, Details und fotografische Collagen. Bilder aus dem Familienarchiv können genauso Olten-typisch sein wie Bilder vom Eishockeymatch, die Sicht aus dem Segelflieger oder das Portrait eures Lieblingspizzaiolos. Der Bezug zu Olten sollte sichtlich vorhanden sein, wir lassen uns gerne überraschen.

Noch zum Formaten

  • Nur Querformat
  • Wenn Menschen prominent abgebildet werden, dann klärt bitte das Einverständnis der betroffenen Personen und die Bildrechte ab und teilt uns die bei der Eingabe mit. (Werden Menschen in einer Übersichtsaufnahme und in öffentlicher Situation nur klein abgebildet, ist das kein Problem)
  • Bilder mit moderneren Smartphones können von den Bilddaten her noch reichen, ideal für das A3-Format ist aber eine Auflösung ungefähr 16mpx, 5000 x 3500 px.

Mit Details zum Upload von Bildern werden wir uns im August melden.

Florian Amoser
Kurt Schibler
Tobias Oetiker

Verein Oltner Kalender / FaceBook

Oltner Spielplatzcheck Teil 3: Der Spielplatz Olten Südwest

Der von aussen klotzartige Gebäudekomplex in Olten Südwest bietet im Innenraum der Siedlung auch Überraschungen. Zwischen den langezogenen Gebäudestrukturen befinden sich auch Spielgeräte. Besucher des Cafe Bloomell dürfen den Spielplatz von OSW gerne benutzen.

 Wer beim Spielplatz Olten Südwest OSW an Grünflächen oder gar Spielrasen denkt, ist hier fehl am Platz. Funktionalität obsiegt. Wie bei den meisten Schweizer Bachmann-Siedlungen üblich, wird mit viel Steinen gearbeitet und die gepflanzten Bäume bieten noch wenig Schatten.

Entlang der Erfinderstrasse zieht sich im Innenhof der Anlage OSW ein grosser Sandkasten, überzogen mit einem Schutznetz gegen Besuche von Katzen. Gleich daneben ein Brunnen zum Pumpen und Planschen. Da das Pumpenrad nicht geölt ist, quietscht der Brunnen beim Wassereinlass laufend. Die Rutsche macht einen sehr soliden Eindruck und auch ein Sitzrad zum Drehen lädt zum Endloskreisen ein.

Mehrere auf Federn montierte Spielgeräte schaukeln bei jeder Bewegung. Eine interessante Entdeckung ist das in den Boden eingelassene Trampolin. Auf der daneben stehenden tellerartigen Wippe können sich Kinder in eine Art runde Hängematte legen.

Gleich im Anschluss an die Spielanlage folgt die Entsorgungsstation der Siedlung. Die in den Boden versenkten Container für Altglas und Biomüll werden zudem auch mit einem Container für Haushaltsmüll ergänzt. Ideal für Oltner mit dem Auto erreichbar.

Fazit: Schöne und fabrikneue Spielgeräte in sehr funktionaler und urbaner Umgebung. Leider wenig Schatten für spielende Kinder und begleitende Eltern. Spassfaktor Planschbecken welches beim Betätigen der Wasserpumpe quietscht und die Anwohner wohl ziemlich nervt.