Sie ist wieder da!

Die Badi ist wieder offen. Rund fünfzig Frühaufsteher waren zum Saisonstart vor Ort.

Die Badisaison 2018 hat begonnen. Rund fünfzig Oltner Frühaufsteher haben es sich nicht nehmen lassen, bei strahlend blauem Himmel und dampfendem 50-Meter-Becken die Badisaison 2018 zu eröffnen. Neue Saisonkärtli samt Scanner, eine Warmwasserdusche beim Becken, neue Türen für die Saisonkabinen und ein neuer Spielturm im Sandkasten auf der Spielwiese warten auf.

In diesem Jahr haben gefühlt besonders viele Frühschwimmer die Badesaison in Olten eröffnet. Wie üblich öffnete die Badi 2018 bereits etwas vor 6.30 Uhr und rund fünfzig Oltnerinnen und Oltner haben den stahlblauen Morgen genutzt, um mit einem Sprung ins angenehm warme Wasser in die Saison 2018 zu starten.

Spielturm für Kinder

Der sichtlich gutgelaunte Bademeister freute sich über den Start am heutigen 9. Mai 2018, denn in den letzten Tagen wurden noch letzte Vorbereitungen für den Saisonstart getroffen. Der Rasen wurde millimetergenau geschnitten und im hinteren Teil der Badi ein neuer Spielturm aus Holz installiert.

Warmwasserdusche beim Becken

Zum Glück gibt es neu nun auch eine Warmwasserdusche beim Aussenbecken. Auch für ältere Herrschaften, die vereinzelt direkt das Becken ansteuerten, gibt es damit keinen Grund mehr, die aufgetragene Kosmetika nicht schon vor dem Betreten des Beckens abzuduschen. Gerade für die Frühschwimmer waren die durch Kosmetika verursachten Wasserverunreinigungen gut spürbar, denn in Verbindung mit Chlorwasser entsteht ein unangenehmer Wassergeruch. Für das ohnehin bestehende Duschobligatorium gibt es nun definitiv keine Ausreden mehr.

Neue Saisonkärtli und Türen für die Saisonkabinen

Die Badi Olten hat 2018 aber mit weiteren Neuerungen aufzuwarten. Die bisher etwas lieblos gestalteten Saisonkarten 2017 wurden durch ein neues Kärtli mit neuem Sujet mit Palmen und den farbigen Enzo-Möbeln ersetzt. Bestehende Kärtli werden kostenlos an der Kasse der Badi ausgetauscht. Die Kärtli mit neuem Sujet lassen darauf schliessen, dass die durch Freiwillige gekauften Enzo-Möbel zur Aufwertung der Innenstadt nun endgültig ihren Platz in der Badi gefunden haben. Auch wurden die bei der Bevölkerung sehr begehrten Saisonkabinen modernisiert und die Türen ersetzt. Die vorher provisorisch aufgesetzten Zahlenschlössser passen nun perfekt auf die neuen Türblätter.

Wer an Auffahrt die Badi für einen ‚Schwumm‘ aufsuchen will, kann frühestens um 8 Uhr ins Becken springen. Aufgrund des Feiertags öffnet die sonst bereits um 6.30 Uhr geöffnete Badi etwas später.

Situation spitzt sich langsam zu

Wasserstand der Aare weiter steigend.

Der Wasserstand der Aare ist in den vergangen Stunden weiter angestiegen. Waren am Nachmittag Teile des Uferzugangs in der Badi Olten noch sichtbar, sind diese mittlerweile geflutet. Das Boot der Kantonspolizei befindet sich am oberen Anlegesteg.

1218DF4C-85DA-4194-B9DF-CF0DC9D5CFB3Im Bereich der Einmündung der Dünnern hat der Pegelstand der Aare ebenfalls zugelegt. Sollte der Pegelstand im Verlauf der Nacht weiter ansteigen, dürfte der Aarepegel den Fussweg der Badi erreichen. Die Terrasse des Restaurants ist nur noch wenige Zentimeter über Wasser.

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Das untere Bild zeigt den überfluteten Anleger des Polizeiboots im Bereich der Badi Olten.

4,2 Kilometer Aareschwumm nach Olten

Ein wunderbares Erlebnis für alle Aareschwimmer ist die Tour von der Badi Aarburg nach Olten. 4,2 Kilometer und etwa 40 Minuten nach dem Start in Aarburg trifft man abgekühlt und zufrieden in der Oltner Badi ein. Eine Anleitung zum Glücklichsein. 

Idealer Ausgangspunkt für diesen Aareschwumm ist die Oltner Badi. Dort lässt du dein Badetuch für die spätere Ankunft zurück und verlässt die Badi über den Hinterausgang beim Pontonierhaus. Gleich nach dem Aarebrüggli befindet sich die Bushaltestelle nach Aarburg.

Für gute Schwimmer ein Erlebnis
Für gute Schwimmer gilt es als Highlight der Saison, mit dem Bogg Bus bis nach Aarburg ins Städli zu fahren und von dort aus zu Fuss zur Badi Aarburg zu laufen und den Aareschwumm anzutreten. Direkt bei der Badi Aarburg befindet sich die Einstiegsstelle. Was du für diese Exkursion beachten musst:

  1. Immer als Gruppe schwimmen, diese Tour wegen ihrer Länge niemals alleine unternehmen.
  2. Schwimmsack mitnehmen. Einerseits um trockene Sachen zu verstauen, andererseits um auch eine Schwimmboje in Griffnähe zu haben.
  3. Tour nur antreten, wenn die Aare richtig warm ist, denn du schwimmst 40 Minuten.
  4. Keine Panik vor Untiefen und Verwirbelungen haben.

Mit Schwimmschuhen bequemer
Wenn du bei der Badi in Aarburg in die Aare steigst, kannst du zu Fuss watend rund 10 Meter in die Aare hineinlaufen. Die Aare zieht relativ stark und mit „Schwimmschuhen“ läuft es sich einerseits bequemer vom Bus zur Badi Aarburg, andererseits auch besser auf den Steinen im Wasser.

In Aarburg die Aare auf der linken Seite schwimmen
Nach dem beherzten Sprung ins kühle Nass ist es wichtig, dass du die Aare sofort überquerst und dich in der Aare eng auf der linken Seite und die Kurve in Aarburg treiben lässt, denn durch den Knick den die Aare in Aarburg macht, kommt es auf der rechten Seite zu einem grossen Wirbel.

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Gleich nach dem Knick in Aarburg ist die Aare auf der rechten Seite sehr flach und teilweise sind auch Kiesbänke sichtbar. Bleibe deshalb, nachdem du die Brücke in Aarburg gemütlich auf der linken Seite unterquert hast, noch ein kleines Stück links, lass dich gemütlich treiben und schwimme dann auf Höhe der Kiesbank in die Mitte der Aare.

Durch die Natur nach Olten treiben lassen
Von diesem Zeitpunkt an kannst du dich gemütlich treiben lassen, den Schwimmsack ins Genick klemmen und die grüne Natur geniessen. Wenn du auch nach Aarburg immer schön in der Mitte der Aare schwimmst, siehst du bald das erste Oltner Gebäude aus der Ferne. Der Turm der Kirche St. Marien. Das Aareufer ist rechts und links dicht bewaldet, die Natur sehr grün. Lass dich auch vor Olten, beim Trafohäuschen nach dem Altersheim im Ruttiger weiter in der Mitte der Aare vorbeitreiben.

Beim „Franzoos“ links schwimmen
Die SBB Bahnbrücke Bern–Olten mit ihrem Beton-Doppelpfeiler kannst du entweder leicht rechts des Pfeilers unterqueren oder dich mit den Füssen an den Pfeiler stemmen und dich durch die Strömung noch etwas abkühlen lassen. Schwimmst du direkt unter der Brücke hindurch, kommt gleich des Aareschwimmers erste Sonnenbank, der „Franzoos“. Dieser Fels ragt bei normalem Wasserstand aus der Aare und bietet eine erste Aufwärmmöglichkeit. Sofern du gleich zur Oltner Badi weiterschwimmst, halte dich beim Franzoos links und versuche dann wenn möglich in der Mitte der Aare zu bleiben.

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Keine Panik vor dem Chessiloch
Sofern du nach dem Franzoos nicht genügend in die Mitte der Aare steuerst, treibt dich die Aareströmung unweigerlich durch das ganz links gelegene „Chessiloch“ hindurch. Das ist nicht etwa schlimm. Du machst aber einen etwas grösseren Umweg durch die bauchige Verformung in der Aare, die für kleine Verwirbelungen bekannt ist. Falls du es aber geschafft hast in der Mitte zu bleiben, kannst du dich direkt weiter in der Mitte der Aare unter dem Gäubahnsteg und der Aarebrücke ERO Olten in Richtung der Oltner Badi treiben lassen. Jene die durchs Chessiloch treiben, müssen dann leider danach wieder etwas in die Aaremitte steuern.

Ankunft Badi Olten mit Sprung ins Becken
Der Ausstieg aus der Aare in der Oltner Badi nach einigen hundert Metern ist bequem und komfortabel. Die letzten Meter auf der linken Seite der Aare auf Höhe der Badi weisen kaum mehr Strömung auf. Du steigst bequem bei der Ausstiegsstelle Höhe der Badi bei der Dünnern aus dem Wasser.

Wenn du dich nach vierzig Minuten Aareschwumm zufrieden in dein Badetuch einwickeln oder einen Sprung ins warme Badibecken geniessen kannst, dann bist du einfach nur zufrieden und findest Olten gleich noch ein Stückchen attraktiver.

Die Schwimmstrecke als GPS-Track: https://trails.io/s/x5xkeq/ 

Chessiloch Ende Mai wieder offen?

Gemäss einer Recherche des Oltner Tagblatts vom 23. April 2017 soll der Weg zum Chessiloch ab Ende Mai 2017 wieder geöffnet werden. Ein Blick vor Ort zeigt, dass keine Bautätigkeit feststellbar ist. Bleibt der Weg noch länger geschlossen?

Eine gut gesicherte Absperrung blockiert derzeit beidseitig den Fussgängerweg entlang der Aare beim Chessiloch. „Lebensgefahr wegen herunterrollenden Juraseinquadern (1 Tonne und mehr)“ ziert das Verbotsschild. Ein Blick vor Ort zeigt, dass das gesamte Gelände oberhalb des öffentlichen Fusswegs mit Baustellenabschrankungen gesichert ist. Direkt darunter befindet sich auch der Zugang zur Aare.

Baumaschinen sind aber weder vor der Liegenschaft im hinteren Steinacker noch im Gelände sichtbar. Vermutlich ist es nicht realistisch, dass der Uferweg wie angekündigt Ende Mai wiedereröffnet werden kann. Die für Aareschwimmer sehr beliebte Einstiegsstelle gleich unterhalb des Geländes bleibt wohl noch einige Zeit für Spaziergänger und Wasserratten gesperrt,  so der Eindruck vor Ort.

Saisonkabinen mit neuem Schliesssystem

In der Oltner Badi eine Saisonkabine sein Eigen zu nennen ist ein Stück Oltner Lebensqualität. Die Miete einer Saisonkabine kostet zweihundert Franken und Familien können so ihre Schwimmutensilien, Badetücher und Duschsachen die ganze Saison in der Badi deponieren. Auch Wertgegenstände sind während des Badibesuchs sicher aufgehoben.

Im Verlauf des Winters wurden sämtliche Kabinen mit elektronischen Schlössern ausgestattet. Eine tolle Sache für alle Kabinenbesitzer, die nun nur noch einen PIN-Code eintippen müssen. Die bisher mühsame Schlüsselaus- und Rückgabe am Anfang und Ende der Badesaison entfällt.

Das „Schwimm-GA“ für Olten

Tolle News für Oltner Dauerschwimmer. Neu kann nebst dem Badi-Saisonabo für CHF 160 auch noch das Kanti Hallenbad als Dauerabo für CHF 160 dazugebucht werden. Das Kanti-Hallenbad soll ab Herbst 2017 nach einer Umbauphase wieder zur Verfügung stehen. Der Preis des neuen „Schwimm-GA“ als Kombi beläuft sich für erwachsene Oltnerinnen und Oltner auf CHF 300.-.

Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten des Hallenbades leicht angepasst, wie die Stadt Olten auf ihrer Webseite vermeldet. Statt bisher um 20.30 Uhr schliesst das Hallenbad künftig neu um 22 Uhr und kann so auch am Abend noch bequem für einen „Schwumm“ genutzt werden.

Auch die Eröffnung der Badi rückt näher. Saisonstart ist am Mittwoch, 10. Mai 2017 um 6.30 Uhr. Wie in den Vorjahren auch, können Badigäste ihre Jahreskarten im Vorverkauf lösen. Die Schalter für Saisongäste sind geöffnet am 26. April, 3. Mai oder am 8. oder 9. Mai 2017.

Aktuell laufen die Vorbereitungen auf den Saisonstart auf Hochtouren. Es wird geputzt und gefiedelt, damit die Badi in rund einem Monat planmässig öffnen kann.

 

 

 

Hoher Besuch in der Oltner Badi

In den letzten Tagen wurde in der Oltner Badi fleissig gekärchert und die Schwimmbecken auf Vordermann gebracht. Heute war ein mehrere Meter hoher Kran vor Ort. So wird unter anderem beim Aareeinstieg gebaut und auch der Wasserzufluss auf der Gegenseite der Aare wird der angekündigten Sanierung unterzogen. Auch das Rettungsboot hat zwischenzeitlich wieder seinen Platz am Anleger bei der Oltner Badi gefunden. Die Saison kann bald starten.

Impressionen vom 1. Oltner St. Niklaus Schwumm in der Aare

Ein paar Impressionen vom ersten Oltner St. Niklaus Schwumm in der Badi Olten. Organisiert vom Yachtclub Olten. Samt Rettungsboot, Surfbrett und jeder Menge Helfer. Eine sympathische Veranstaltung und schön, haben sich so viele Schwimmerinnen und Schwimmer beteiligt.

„Tschüss, schöni Wiehnachte“

Sagt eine Besucherin der Oltner Badi ihrer Kollegin scherzhaft nach dem Duschen direkt beim Restaurant Palmaares am Beckenrand. Am Nachbartisch beisst ein dreijähriges Mädchen gerade splitterfasernackt in ein heisses Pommes Frites. Am Tisch daneben spielen vier ältere Damen Karten.

Es ist 18.52 Uhr, ein lauer Spätsommerabend und aus dem Lautsprecher der Badi Olten gongt es gerade dreimal. Der deutsch mit Schweizer Akzent sprechende Bademeister ruft mit blechiger Stimme durch die Lautsprecher „Um Siebeni schliesst die Badi, mir wünsche euch no ä schöne Herbscht und Winter“. Den Frühling hat er ausgeblendet, so spontan die Ansage des Bademeisters, der wohl bereits Mai 2017 im Kopf hat, als er sich über Lautsprecher von den Badegästen verabschiedet.

Die Badi schliesst ihre Pforten. Punkt 18.59 Uhr verlässt die letzte offizielle Schwimmerin das 50-Meter-Becken. Zwei junge Frauen können es nicht bleiben lassen und setzen noch zum letzten offiziellen Sprung der Saison an. Danach Feierabend im Wasser. Kästli räumen. Den letzten Apérol trinken und sich darüber unterhalten, wie schön doch die Badisaison 2016 trotz Wetterkapriolen war. Die Badi ist am letzen Abend erstaunlich gut besucht.

Um 19.13 Uhr steuert der Wirt vom Restaurant Palmaares vorbei und serviert allen Gästen zum Abschluss der Saison ein Glas Rotwein. Was für ein schöner Abend. Die Gläser klirren, es wird geprostet und wehleidig über die vergangene Saison diskutiert.

Kurz nach 20 Uhr, es ist bereits dunkel, steuert eine Gruppe junger Schwimmer zum Hinterausgang in Richtung Aarburg. Ziel der Gruppe ist der Einstieg in die Aare beim Chessiloch. Ein letzter „Aareschwumm“. Eine junge Frau setzt sich auf Sprungturm Nummer 8 des grossen Beckens und formt ihre Hände zu einem Herz.

Rund fünfzehn Minuten später landet unter Führung des Nordschweizerischen Bademeisters die letzte Truppe in der Aare am Badisteg. Ein kleines Trüppchen Badigäste, die traditionell den letzten Baditag symbolisch feiern. Dazu gehört auch der nachtägliche Hupf ins geheizte grosse Becken und der Sprung vom 5-Meter-Brett. Das lustige Grüppchen stürmt zum Schluss noch den Turm mit der Wasserrutsche und gleitet im Dunkel der Nacht zum letzten Mal ins Becken. Ruhig ist es, nur die Flutlichtscheinwerfer beleuchten die Kulisse.

20.30 Uhr. Die letzten Wellen klingen aus. Das Wasser spiegelglatt. Die vier Damen spielen ihr letztes Blatt. Aus dem Lautsprecher des Restaurant Palmaares trällert die letzte Musik. Die Badi leer. Bonne nuit! Je t’aime, cher Badi, à bientôt!

Oltner Badisaison geht am Mittwoch zu Ende

Über dem Ausgang der Oltner Badi hängt bereits die Erinnerung, die Kabinen- und Kästlischlüssel zurückzugeben. Die Spätersommersonne strahlt schwächer und am Mittwoch, 14. September ist der letzte Baditag der Saison. Oltens Badi schliesst ihre Tore. Die Saison 2016 endet. Danach heisst es für die Badmeister und das Kassenpersonal wieder den Arbeitsplatz zu wechseln. Im Winter arbeiten die Angestellten auf der Eisbahn.

Dass die Badmeister ihre Arbeit auch in den letzten Tagen der Saison noch sehr erst nehmen, zeigte sich bei der Entstehung dieser Bilder zum Blogbeitrag. Das Bademeisterteam war sofort zur Stelle, als diese Fotos entstanden, denn es soll im Gegensatz zu Panorama fotografierenden Bloggern auch Leute gegeben, welche die Zoomfunktion ihrer Kamera für andere Zwecke missbraucht haben. Schön, kümmert sich das Bademeisterteam auch um solche kleinen Vorfälle mit voller Aufmerksamkeit.

An dieser Stelle sei dem Team der Badi auch für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Die Institution „Badi Olten“ wird von ihnen gepflegt und in Schuss gehalten.