Mehr als 1,5 Jahre Bauzeit für eine 379 Meter lange Oltner Quartierstrasse

Dauer der Bauarbeiten nicht mehr nachvollziehbar.

Die im November 2016 angekündigten und im Februar 2017 begonnenen Sanierungsarbeiten an der Quartierverbindung Gartenstrasse sind auch nach über 1,5 Jahren Bauzeit noch immer nicht abgeschlossen. Die beauftragten Bauunternehmungen haben es noch nicht geschafft, die Arbeiten an der lediglich 379 Meter langen Strasse unterhalb des Sälischulhauses abzuschliessen.

Als Anwohner und Benutzer der wichtigen Verbindung zwischen Säliquartier und Wylerfeld versteht man die Welt nicht mehr. Nach mehr als 1,5 Jahren Bauzeit ist die Hauptverkehrsachse zwischen den beiden Quartieren noch immer für den Verkehr nur eingeschränkt befahrbar und als Baustelle signalisiert.

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Das auf der Seite Sälistrasse bereits seit einiger Zeit fertig gestellte Teilstück wurde zwar schön umgestaltet, seit Monaten werkelt nun die beauftragte Baufirma zwischen Vögeligarten und Sälischulhaus und stellt das kurze Teilstück immer noch nicht fertig. Die totale Länge beider Teilstücke beträgt nicht einmal 400 Meter. Für die vielen Anwohner im Quartier ist diese Untätigkeit nicht mehr nachvollziehbar und eine Zumutung.

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Das Befahren der Strasse ist insbesondere mit dem Velo ein Unterfangen, denn weil nach wie vor der Deckbelag auf dem Teilabschnitt beim Vögeligarten fehlt, sind die Überhöhen der Begrenzungssteine eine Tortour für jede Fahrradfelge. Die mit der Arbeit beauftragten Baufirmen scheinen nach Gutdünken das Tempo ihrer Arbeiten selber vorzulegen.

Parkplätze am Krummackerweg endlich für Anwohner wieder nutzbar

Vom Parkplatzmangel und Bauarbeiten über Monate geplagt waren zudem die Anwohner am Krummackerweg oberhalb des Bifangschulhauses. Die Strasse ist nun von Anwohnern seit vorgestern endlich wieder vollumfänglich nutzbar, denn mit der Markierung der blauen Zone wurden die Arbeiten endgültig abgeschlossen.

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Säliquartier bleibt bis Ende Juni vom öV abgeschnitten

Seit Monaten ist das Oltner Säliquartier vom öV abgeschnitten. Grund sind Bauarbeiten an der Gartenstrasse. Das Nachsehen haben Pendler und Schüler, aber auch Rentner und Betagte, die auf einen Bus ins Stadtzentrum angewiesen wären. Die Bauarbeiten verzögern sich um rund einen Monat.

Die drei Bushaltestellen an der Reiserstrasse, Maienstrasse und Dreitannenstrasse der Buslinie 503 hätten Ende Mai 2017 durch die Busbetriebe BOGG wieder angefahren werden sollen. So steht es an den Aushängen der betroffenen Haltestellen. Auf der Webseite der BOGG sind nun aber neue Termine für die Wiederinbetriebnahme ersichtlich. Gemäss der online zugänglichen Verkehrsinformation verzögern sich die Bauarbeiten an der Gartenstrasse um einen ganzen Monat und erst Ende Juni 2017 wird der Fahrbetrieb an der Sälistrasse und damit die Quartiererschliessung wieder aufgenommen.

Der aktuelle Blick auf die Baustelle zeigt deutlich, dass die Unterhaltsarbeiten im Bereich Tiefbau an der Gartenstrasse noch voll im Gang sind.

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Säliquartier: Weniger Schleichverkehr dank Bauarbeiten

Die von der Stadt Olten per Dezember 2016 angekündigten Arbeiten an der Gartenstrasse haben begonnen. Subjektiv führt die Strassensperrung der «Quartierautobahn» Gartenstrasse bereits jetzt zu einer spürbaren Reduktion des bisherigen Schleichverkehrs von Aarburg in Richtung Aarau, denn die Gartenstrasse wurde bisher trotz Anwohnerbeschränkung von vielen auswärtigen Autofahrern als Schleichroute zur Umfahrung des Oltner Postplatzes genutzt. Die Sperrung der Gartenstrasse führt in der Konsequenz auch zu weniger Verkehr auf der stark befahrenen Sälistrasse.

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Fahrverbot Gartenstrasse von der Sälistrasse her gesehen

Wie die Stadt im November 2016 mitteilte, sind die Arbeiten im Abschnitt zwischen Engelberg- und Sälistrasse bis Ende 2017 geplant. Die Leitungen und der Strassenbau der Gartenstrasse müssen saniert werden. Zugleich soll die Verkehrsführung verbessert werden. Nebst der Gartenstrasse soll die Verkehrsführung auch in Richtung Osten (Meisenhard) aber auch auf dem Zubringer Sälistrasse angepasst werden.

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Sperrung Gartenstrasse auf Seite Riggenbachstrasse

Im Rahmen der Gesamtsanierung sollen Erhöhungen auf der Fahrbahn, optische Verengungen durch überfahrbare Wassersteine und kurzstämmige Bäume für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Durch die optische Neugestaltung soll der Verkehr verlangsamt werden, ohne aber den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen, so die Pläne der Stadt Olten. Beim Sälischulhaus sind zudem gut sichtbare Fussgängerstreifen vorgesehen. Die Mehrkosten durch die Umgestaltung gegenüber einer rein technischen Sanierung belaufen sich auf rund 100‘000 Franken.