Spektakulärer Unfall beim Bahnhof

Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es auf dem Bahnhofquai in Olten am Sonntagabend zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Am Sonntag, 4. November 2018, gegen 21.50 Uhr wollte der Lenker eines schwarzen Personenwagens von der Gösgerstrasse herkommend in Richtung Bahnhofquai einbiegen. Dabei übersah er einen weissen Personenwagen, der auf der vortrittsberechtigen Strasse vom Bahnhofquai in Richtung Innenstadt fahren wollte.

In der Folge kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Das schwarze Auto prallte anschliessend in die Absperrung eines Fahrradabstellplatzes, der Lenker blieb unverletzt. Die beiden Insassen des weissen Autos zogen sich leichte Verletzungen zu. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

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Drogen und Bargeld sichergestellt

Bei Kontrollen in einem Lokal in Olten stellte die Kantonspolizei Solothurn eine grössere Menge Betäubungsmittel und Bargeld sicher. Mehrere Personen werden angezeigt.

Am Donnerstagabend, 2. März 2017, kontrollierte die Kantonspolizei Solothurn wegen des Verdachts auf Widerhand­lungen gegen das Betäubungsmittel­gesetz ein Lokal in Olten. Dabei kam auch ein Drogenspürhund zum Einsatz. Bei der Kontrolle fand die Polizei mehrere Hundert Gramm Haschisch und Marihuana, eine geringe Menge Kokain sowie Verpackungsmaterialien für den Drogenhandel. Zudem stellte sie mehrere Tausend Franken Bargeld, eine verbotene Stichwaffe und ein Samurai-Schwert sicher.

Der Patentinhaber des Lokals, ein 26-jähriger Kosovare, wird wegen diverser Widerhandlungen angezeigt. Einige der anwesenden Gäste waren im Besitz von Betäubungsmitteln. Sie werden ebenfalls angezeigt oder mussten eine Ordnungsbusse bezahlen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Gleichzeitig führte die Kantonspolizei am Donnerstag beim Bahnhof Olten eine Kontrolle durch. Bei zwei Personen wurden ebenfalls wenige Gramm Marihuana gefunden und sichergestellt. Sie mussten eine Ordnungsbusse entrichten.

Zeugenaufruf: Fussgängerin auf Fussgängerstreifen angefahren

Am Dienstagabend kam es in der Leberngasse in Olten auf einem Fussgängerstreifen zu einer Kollision zwischen einem Rollerfahrer und einer Fussgängerin. Sie wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. 

Auf der Leberngasse in Olten kam es am Dienstag, 28. Februar 2017, gegen 19.30 Uhr, zu einer Kollision zwischen einem Roller-Lenker und einer Fussgängerin. Die Frau beabsichtigte auf Höhe Schürmattweg die Leberngasse via Fussgängerstreifen zu überqueren. Gleichzeitig fuhr ein Roller-Lenker von der Schützenmatte herkommend in Richtung Solothurnerstrasse und erfasste die Frau. Bei der Kollision kamen beide Beteiligten zu Fall und die Fussgängerin verletzte sich dabei leicht. Der zirka 50-jährige Rollerfahrer dürfte einen weissen Bart haben und entfernte sich anschliessend von der Kollisionsstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfall und zum Roller-Lenker machen können sind gebeten, sich mit der Kantonspolizei in Olten in Verbindung zu setzen (Telefon 062 311 80 80).

 

St.-Ursen-Brandstifter legt im Oltner Untersuchungsgefängnis Feuer

(sda) Ein 66-jähriger Schweizer, der 2011 einen Brandanschlag auf die St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn verübt hatte, hat am Mittwochmorgen in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis Olten einen Brand verursacht. Er benutzte einen Wasserkocher als Hitzequelle.

Der Brand war kurz nach 5.50 Uhr bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gemeldet worden. Die umgehend aufgebotene Feuerwehr Olten habe den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen können, teilte die Kantonspolizei mit.

Dank raschem und professionellem Handeln des Personals im Untersuchungsgefängnis habe der Insasse praktisch unverletzt aus seiner Zelle geholt werden können. Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Danach wurde er wieder zurück ins Untersuchungsgefängnis geführt. Beim Brand entstand nach ersten Einschätzungen der Brandermittler ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Zelle ist vorübergehend unbewohnbar.

Brandstifter beschäftigt Gerichte
Nach einem Entscheid des Bundesgerichts muss der Mann auf freien Fuss gesetzt werden. Eine nachträgliche Verwahrung des Schweizers sei nicht zulässig, befand das Bundesgericht Anfang Oktober. Dieses bestätigte damit einen Entscheid des Solothurner Obergerichts.

Der unscheinbar wirkende Mann wartete im Untersuchungsgefängnis in Olten auf seine Freilassung. Der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) liegt jedoch eine Gefährdungsmeldung der Solothurner Staatsanwaltschaft vor. Auf diesem Weg wurde ein zivilrechtliches Verfahren eingeleitet, das mit dem Strafverfahren nichts zu tun hat. Die KESB muss prüfen, prüfen, welches Betreuungssetting der Mann zum Schutz von Dritten und zum eigenen Schutz braucht.

Strafe längst abgesessen
Der 66-Jährige hat die gegen ihn ausgesprochene unbedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten wegen Brandstiftung, mehrfacher Störung des Bahnverkehrs sowie Drohung und Schreckung der Bevölkerung längst abgesessen. Das Amtsgericht Solothurn-Lebern verhängte im vergangenen Dezember indes eine nachträgliche Verwahrung.

 An der Verhandlung vor Obergericht zur Verwahrung hatte sich der Mann ausgiebig äussern können. Er sprach ruhig und klar – doch vieles war kaum nachvollziehbar. Seine Mission sei schon lange erfüllt, sagte er. Aktionen wie die Brandstiftung seien nicht mehr notwendig. Er schreibe nun Bücher und Briefe.

Millionenschaden in der Kathedrale
Der Mann hatte am 4. Januar 2011 in der St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn über den Altar und den darunter liegenden Teppich rund 20 Liter Benzin geschüttet. Das dabei entstandene Gemisch aus Luft und Benzin zündete er mit einer Kerze an. Verletzt wurde niemand.

Beim Brandanschlag entstand ein Sachschaden von 3,5 Millionen Franken. Davor hatte der Mann im März 2009 beim Bahnhof Olten-Hammer SO mit einer selber gebauten Metallvorrichtung einen Zug entgleisen lassen wollen. Und im Juli 2010 erschreckte er im Gotthardtunnel mit einer selbst gemachten „Bombenweste“ Zugpassagiere.

 

 

Dämmerungseinbrüche: Verdächtige Wahrnehmungen in Olten an 117 melden.

Während den Herbstferien sind wieder vermehrt Einbrecher aktiv. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei, verdächtige Feststellungen in Oltner Quartieren umgehend an die Telefonnummer 117 zu melden. Die Polizei bittet lieber einmal zu viel als zu wenig anzurufen.

Dies insbesondere, wenn sich unbekannte Personen, auch tagsüber, in verdächtiger Weise bei einem Haus, in der Nachbarschaft oder im Quartier aufhalten. Gemeldet werden können auch Fahrzeuge, besonders mit ausländischen Kontrollschildern, welche auffällig langsam durch ein Quartier fahren oder parkiert sind. Auch bei unüblichem Lärm bei Nachbarn wie das Klirren von Glasscheiben sollte umgehend die Polizei unter 117 verständigt werden.

Die Polizei des Kantons Solothurn rät zudem, bei Abwesenheiten den Eindruck zu erwecken, dass sich jemand zu Hause befindet. In der Regel scheuen Einbrecher das Licht. Gute Dienste leisten Bewegungsmelder, welche beim Betreten des Grundstückes eine Lichtquelle aktivieren. Auch im Haus installierte Zeitschaltuhren an Lampen helfen, Anwesenheit zu signalisieren.

Für eine kostenlose Sicherheitsberatung steht ein Sicherheitsberater der Kantonspolizei Solothurn unter sicherheitsberatung@kapo.so.ch oder über Telefon 062 387 70 62 zur Verfügung.

Imagevideo Polizei Kanton Solothurn zu Einbrüchen

 

 

Radarkontrolle im Oltner Wohnquartier

Die Kantonspolizei Solothurn führte gestern an der Gartenstrasse eine Radarkontrolle in der 30er-Zone durch. Die auch als „Quartierautobahn“ bekannte Querstrasse zwischen Säli und Wilerfeld wird von sehr vielen Autofahrern frequentiert, denn die Strasse eignet sich seit der Einführung der Umfahrung ERO Olten trotz Zufahrtsbeschränkung als ideale Verbindung um von Aarburg oder dem Gäu her in Richtung Dulliken zu gelangen.

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Die von der Polizei nach der Eröffnung der ERO und zur Verhinderung des Schleichverkehrs angekündigten Kontrollen, wurden nur zu Beginn realisiert. Heute sieht man in den Morgen- und Abendstunden sehr viel „fremde“ Fahrzeuge mit auswärtigen Nummernschildern diese Strassenverbindung nutzen.

Ob alle Fahrzeuge zutrittsberechtigt sind und es sich um berechtigte Zubringerdienste ins Quartier handelt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Gesicherte Angaben von offizieller Seite sind dazu ebenfalls nicht erhältlich, da Durchgangskontrollen immer mit der Begründung eines enormen personellen Aufwands in Frage gestellt wurden. Juristisch müsste eine illegale Querung des Quartiers lückenlos dokumentiert sein, um fehlbare Fahrzeuglenker büssen zu können, so die Erklärung.

Sicher ist, dass Autofahrer zur Querung der Stadt Olten die Hauptstrasse via Postplatz nutzen müssten. Dieser Abschnitt ist aber zur Hauptverkehrszeit stark belastet und die vielen Ampelanlagen erschweren zusätzlich die Zirkulation in Richtung Dulliken und Aarau. Bedingt durch fehlende Kontrollen im Quartier, nutzten deshalb sicherlich einige Autofahrer den Weg durchs Säli- und Wilerfeldquartier.

Weil diese auswärtigen Fahrzeuglenker im Transit möglichst schnell von A nach B gelangen wollen, kommt es auf dem besagten Strassenabschnitt trotz Tempo 30km/h ab und an zu rücksichtslosen Situationen. Gut, hat die Kantonspolizei Solothurn dies erkannt und kümmert sich als erste Massnahme mit Geschwindigkeitskontrollen um eine Verbesserung der Verkehrssituation. Zu hoffen bleibt, dass auch Durchgangskontrollen stattfinden, um die Oltner Wohnquartiere der rechten Stadtseite vor unnötigem Schleichverkehr zu schützen.

 

Ruedi Rüssel Tankstellenshop in Olten überfallen

Am Dienstagnachmittag hat ein Mann die Tankstelle von Ruedi Rüssel  an der Baslerstrasse 77 überfallen und ist auf einem Fahrrad geflohen. Verletzt wurde niemand.

Am Dienstag, 16. August 2016, gegen 16.50 Uhr betrat ein Mann den Verkaufsraum der Rudi Rüssel Tankstelle in Olten. Dort bedrohte er die Angestellte mit einer Stichwaffe und verlangte Geld. Mit einigen Hundert Franken Beute verliess der Täter schliesslich den Shop und floh auf einem Herrenfahrrad in Richtung Trimbach. Verletzt wurde niemand. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Täter ein. Entsprechende Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn sind im Gang.