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2-Stunden-Lauf Olten

Warum nicht einmal von Olten bis nach Florida laufen?

Wieder darf von Höchstleistungen gesprochen werden! Der 29. Oltner 2-Stunden Lauf zeichnete sich vor allem durch zwei Rekorde aus: Einerseits ist der höchst je erlaufene Betrag von CHF 87’800.00 zusammengekommen und andererseits sind 7‘439 km zurückgelegt worden. Das entspricht einer Strecke über den Atlantik von Olten zum entfernten Florida. Wer hätte das gedacht!

Yvonne Ingold – Wie schon andere Jahre davor, beschäftigte die Wetterprognose auch am diesjährigen Lauftag das Organisationsteam. Am Morgen früh bei den ersten Vorbereitungen wurden bereits die Prognosen von all den verschiedenen Apps auf den Handys ausgetauscht. Sie versprachen allesamt einen regenfreien Lauf. Aufatmen war angesagt und tatsächlich war dieses Jahr das Wetter erneut freundlich.

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Im Verlaufe des frühen Nachmittags trudelten die Teilnehmenden auf dem Ildefonsplatz ein, erwartungsvoll und froh gelaunt. Und auf einmal war der Platz voll, es wimmelte von Läuferinnen und Läufern. Eine wunderbare Stimmung breitete sich aus. 484 kleine und grosse Laufbegeisterte in den mehrheitlich diesjährigen hellgrünen Laufshirts, standen um 15.00 Uhr auf dem Start- und Zielgelände bereit. Die Band „Lunatics“ verstärkte mit ihrem Blues-Rock die angeregte Stimmung. Nach dem Warm Up durch das KRAFTWERK Olten und dem Startschuss durch Ueli Trautweiler stürmten die Läuferinnen und Läufer los!

Die gleiche Streckenführung (1,6 km) wie letztes Jahr durch die Kirchgasse erwies sich als wertvoll, führte sie doch mitten durch die belebte Altstadt. Das zahlreiche Publikum unterstützte die Läuferinnen und Läufer begeistert. Viele Gesichter spornten die Teilnehmenden während zwei Stunden Runde um Runde an. Zusätzlich hörte man fast auf der gesamten Strecke musikalische Klänge, die zum Weiterlaufen beflügelten oder zum Innehalten und Zuhören lockten. Auf dem Ildefonsplatz kommentierte der langjährige Speaker Martin Müllhaupt mit vertrauter Stimme den Lauf. Er ermunterte und interviewte mit viel Kenntnis über die lokalen Begebenheiten ausgewählte Personen zu ihrer Motivation an diesem Lauf mitzumachen.

Erfolgreich zeigte sich auch dieses Jahr wieder, dass laufende Gruppen 33% ihres Lauferlöses für eigene Projekte verwenden können. Diese Zahl stieg in den letzten Jahren stetig und so waren auch am diesjährigen Lauf mehr Teilnehmende in einer Gruppe als einzeln Laufende unterwegs. Mit dieser Erfolgsidee gelingt es, Menschen aus den vielfältigsten Bereichen für den Lauf zu motivieren und sich für ihr Anliegen zu engagieren. Aber auch die aktuell mit dem Lauferlös unterstützten Projekte, die Tagesstätte Olten und der Neubau eines Sozialzentrums für Mädchen und Jungs in Bangladesch, können profitieren.

Um 17.00 Uhr wären die Einen noch weiter gelaufen. Die Anderen waren jedoch froh, die zwei Stunden auf dem harten Asphalt beendet zu haben. Mit grosser Zufriedenheit dabei gewesen, eventuell sein gestecktes Ziel erreicht zu haben, endete der 29. Oltner 2-Stunden Lauf 2016 für die Läuferinnen und Läufer. Ein Teil des Organisationskomitees und viele Freiwillige krempelten jetzt nochmals die Ärmel hoch und machten sich an die Abschlussarbeiten. Ihnen gilt ein grosser Dank – es war auch ihr Lauf.

Dem OK-Präsidenten Klaus Kaiser vom KIWANISCLUB Olten, war bei der Rangverlesung die Freude über den tollen und unfallfreien Lauf anzusehen. Er bedankte sich bei all denjenigen, welche mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten dazu beitrugen, dass dieser Anlass wieder einmal mehr, viele begeistern konnte.

Er dankte auch den Läuferinnen und Läufern für ihren unschätzbaren und treuen Einsatz beim Lauf und der herausfordernden Sponsorensuche im Vorfeld.

Ein grosses Dankeschön ging aber genauso an alle Sponsoren, welche den Lauf seit Jahren oder neu finanziell und materiell unterstützen. Ohne das Zusammenspiel all dieser Beteiligten, könnte dieser Lauf nicht durchgeführt und die sozialen Projekte nicht unterstützt werden.

Kaum sind die Laufschuhe verstaut gehen die Gedanken bereits zum 30. Oltner 2-Stunden Lauf, am 16. September 2017 – vielleicht schon vormerken?

Gesamtresultate

484 Läuferinnen und Läufer
7‘439 gelaufene Kilometer (neuer Rekord!)
Erlaufener Betrag CHF 87‘800.- (neuer Rekord!)
Die grösste Gruppe am Start waren die Ministranten Olten mit 64 Läuferinnen und Läufern

Die wichtigsten Einzelresultate

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Die meisten Kilometer absolviert:

  • Mädchen: Tabea Kaiser (15 Runden, 24 km). Lea Kämpf, Tabea Studer (je 14 Runden, 22.4 km)
  • Knaben: Simon Müller, Florian Büttiker (je 15 Runden, 24 km)
  • Frauen: Gabriele Werthmüller (17 Runden, 27.2 km). Arlette Maurer, Jessica Zahnd und Stefanie Zimmermann (16 Runden, 25.6 km)
  • Männer: Eyab Demonze (20 Runden, 32 km). Timo Bernhard, Buruk Gebrekidan,Qorban Sakhi (19 Runden, 30.4 km)

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Am meisten Sponsorenfranken erlaufen:

  • Mädchen: Noëlle Julie Oetiker CHF 826, Emma Bärtschi CHF 693 und Elena Jäggi CHF 462
  • Knaben: Remo Nussbaum CHF 716, Silas Bärtschi CHF 693 und Matthias Lüthi CHF 552
  • Frauen: Eveline Schärli-Fluri CHF 1‘810, Patricia Jäggi CHF 1‘246 und Karin Westermeier CHF 1‘105
  • Männern: Markus Baumann CHF 5‘548, David Käser CHF 2‘367 und Andreas Tengler CHF 1‘832

Text von Yvonne Ingold, Bilder von Marion Neuenschwander und Tobias Oetiker

Stadtturm Altstadt Olten

Stadionverbot für fehlbare EHC Olten Fans

Wie die Swiss Ice Hockey Federation (SIHF), die Dachorganisation des Schweizer Eishockeys heute mitteilt, wurde gegen den EHC Olten ein Verfahren eröffnet. Die Kommission für Ordnung und Sicherheit des SIHF hat dies eingeleitet, nachdem Anhänger des EHC Olten im Meisterschaftsspiel der National League B gegen den SC Langenthal vom Sonntag, 11. September, in der Fankurve ein Transparent zeigten, dass gegen die Verhaltensgrundsätze des Verbandes verstösst.

Zudem wird die Kommission Ordnung und Sicherheit des SIHF in enger Zusammenarbeit mit dem EHC Olten und dem SC Langenthal auch gegen die fehlbaren Fans ein mehrjähriges gesamtschweizerisches Stadionverbot mit Auflagen aussprechen. Das Stadionverbot gilt für alle Spiele des Leistungs- und Amateursports im Eishockey sowie des Fussballs.

Die Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) verurteilt jegliche Gewalt oder Aufruf zu Gewalt gegen Personen und Sachen und toleriert in keiner Art und Weise sexistische, rassistische, ehrverletzende oder den guten Sitten und Moral zuwiderlaufende Parolen und Transparente im Zusammenhang mit Eishockeyspielen und wird auch weiterhin eine konsequente Nulltoleranz verfolgen.

Wie der EHCO auf seiner Webseite bereits am Vortag vermeldete, haben sich ein 16- und ein 20-Jähriger persönlich auf der Geschäftsstelle der EHC Olten gemeldet und entschuldigten sich für die Tat. Sie nannten die Aktion den „grössten Fehler ihres Lebens“. Es sei nie ihre Absicht gewesen, gehbehinderte Personen zu beleidigen.

 

Strandbad Badi Olten

Oltner Badisaison geht am Mittwoch zu Ende

Über dem Ausgang der Oltner Badi hängt bereits die Erinnerung, die Kabinen- und Kästlischlüssel zurückzugeben. Die Spätersommersonne strahlt schwächer und am Mittwoch, 14. September ist der letzte Baditag der Saison. Oltens Badi schliesst ihre Tore. Die Saison 2016 endet. Danach heisst es für die Badmeister und das Kassenpersonal wieder den Arbeitsplatz zu wechseln. Im Winter arbeiten die Angestellten auf der Eisbahn.

Dass die Badmeister ihre Arbeit auch in den letzten Tagen der Saison noch sehr erst nehmen, zeigte sich bei der Entstehung dieser Bilder zum Blogbeitrag. Das Bademeisterteam war sofort zur Stelle, als diese Fotos entstanden, denn es soll im Gegensatz zu Panorama fotografierenden Bloggern auch Leute gegeben, welche die Zoomfunktion ihrer Kamera für andere Zwecke missbraucht haben. Schön, kümmert sich das Bademeisterteam auch um solche kleinen Vorfälle mit voller Aufmerksamkeit.

An dieser Stelle sei dem Team der Badi auch für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Die Institution „Badi Olten“ wird von ihnen gepflegt und in Schuss gehalten.