Swisscom baut Internet in Olten aus

Sonderbare Zeichen zieren neuerdings die Troittoirs in Oltens Quartieren. Swisscom hat mit dem Netzausbau begonnen. Kunden von Swisscom profitieren künftig von einer deutlich leistungsfähigeren Internetanbindung von 500 Mbit/s, was für einen Privathaushalt völlig ausreichend ist. Die neue Technologie erlaubt es Swisscom, hohe Bandbreiten rasch und kostengünstig auszubauen.

Nutzer von Internet können in Olten für schnelles Internet bald zwischen zwei gleichwertigen Anbietern auswählen. Der Netzausbau von Cablex, welche im Auftrag von Swisscom neue Leitungen in Oltner Quartieren verlegen, ist in vollem Gang.

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Was beim Anbieter UPC bereits seit langer Zeit zum Standard gehört, wird nun bald auch von Swisscom verfügbar sein. Internet mit einer Geschwindigkeit von maximal 500 Mbit/s, was einer Verfünffachung der aktuellen Swisscom-Leistung entspricht. Für einen gewöhnlichen Privathaushalt vollkommen ausreichend. Gemäss Auskunft des beauftragten Ausrüsters Cablex dürfte die Aufschaltung Anfang 2018 erfolgen, eventuell bereits etwas früher.

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Die von Swisscom angewendete Technik bietet dem Telecom-Anbieter die Chance, das Netz für sich kostengünstig auszubauen. Gleichzeitig wird in Olten bis auf weiteres auf einen fächendeckenden Glasfaser-Ausbau bis zum Haus verzichtet.

Eine Glasfasergeschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s bleibt vorerst nur Städten vorbehalten, die auf eine eigene Glasfaserausrüstung setzen und eine klare Kommunikations- und Digitalisierungsstrategie für ihre Bevölkerung verfolgen. Die Städtischen Betriebe Olten sbo, deren Jahresgewinn 2016  bei 10 Mio CHF lag, verzichten weiterhin auf den Ausbau eines eigenen Glasfasernetzes für ihre Bevölkerung in Olten.

 

Schnelles Internet dank Glasfaser für alle Oltner Haushalte?

Jüngst ist eine Diskussion über den möglichen Ausbau der Stadt Olten mit „richtiger“ Glasfaser entbrannt. Würde es sich lohnen, wenn die Stadt Olten im Rahmen von laufenden Strassensanierungen gleich auch Glasfaser verlegen und die Oltner Haushaltungen mit der neusten Technologie versorgen würde? Digital- und Telecom Experte Jean-Claude Frick vom Vergleichsdienst Comparis zu möglichen Ausrüstungen in Olten.

 

Wie sieht Comparis die Glasfaser-Entwicklung in der Schweiz im Benchmark zu andern Ländern? Nimmt die Schweiz eine Vorreiterrolle im Netzausbau ein?

jean-claude_frickJean-Claude Frick: Die Schweiz liegt im Vergleich zu anderen Ländern in der Spitzengruppe. Während Deutschland den Glasfaserausbau in den 90igern massiv voran getrieben hat, hinken andere Länder teilweise deutlich hinterher. Wir sind relativ spät gestartet haben aber inzwischen schon viele urbane, aber auch ländliche Gebiete mit Glasfaser ausgestattet http://www.glasfasernetz-schweiz.ch/getattachment/2fd49653-c7b6-4167-96e8-d5c6902466be/20160527_MM_Schweizer-Hochbreitbandnetz-belegt-europaweit-Spitzenplatz.pdf.aspx

Glasfaser ist in aller Munde, in Olten ist aktuell nur ein Neubaugebiet erschlossen, welche Vorteile bietet aus Sicht Comparis Glasfaser gegenüber Kupferkabel?
Glasfaser ist klar die Zukunft. Neue Dienste wie zum Beispiel 4K TV (auch als UHD-TV bekannt) brauchen immer mehr Bandbreite. Im Kupfernetz sind die theoretisch möglichen Bandbreiten begrenzt. Glasfaser bietet hier auch in ein paar Jahren noch genug Leistung um auch zukünftige Datendienste abdecken zu können.

Ist die Ausrüstung von Glasfasernetzen in der Schweiz ein Thema von Swisscom oder muss dies durch die Standortgemeinden angepackt werden?
In erster Linie müssen Gemeinden das Thema vorantreiben und auf die Anbieter zugehen. Meistens geschieht dies in Zusammenarbeit mit Swisscom oder den Elektrizitätswerken .

Kann eine Gemeinde den Ausbau von Glasfaser beschleunigen, wenn ja wie?
Wenn zum Beispiel Sanierungen an Wasser oder Gasleitungen anstehen sollte eine Gemeinde mit Swisscom und Co. schauen ob dann nicht auch gleich Glasfaserkabel verlegt werden können. Dadurch lassen sich Kosten senken. Grundsätzlich werden Swisscom und andere Provider immer erst schauen ob an einem Ort genug potentielle Kunden vorhanden sind bevor investiert wird. Möchte eine Gemeinde Glasfaser haben aber der Provider sich nicht an den Kosten beteiligen kann die Gemeinde auch selber tätig werden und die Kosten selber übernehmen.

Wem gehört in der Regel ein Glasfasernetz? Gibt es Studien oder grobe Schätzungen, welche Investitionen auf eine Gemeinde zukommen, wenn sie auf einen Netzausbau setzt?
Mir sind keine Studien bekannt. Grundsätzlich kommt es stark darauf an ob die Verlegung der Glasfaserkabel mit anderen Arbeiten kombiniert werden kann, beispielsweise Einbau eines neuen Strassenbelags oder beim Ersatz alter Wasser- und Abwasserleitungen.

Bietet Glasfaser in der Schweiz freie Providerwahl oder ist man an einen Anbieter gebunden? (Netzzwang)
Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) empfiehlt Glasfaseranschlüsse immer mehrfasrig (mindestens 4 Fasern) zu verlegen. Dadurch können mehrere Provider ihre Dienste auf dem neuen Netz anbieten und man hat Auswahl. Das wird in der Schweiz von allen auch so umgesetzt.

Swisscom propagiert den Ausbau FTTS-Standard, also den Ausbau des Glasfasernetzes bis rund 200 Meter vor die Gebäude. Die eigentliche „letzte Meile“, also beim Hausanschluss bleibt es beim traditionellen Kupferkabel. Ein «Fibre to the Building FTTB» ist in älteren Quartieren von Städten nicht vorgesehen. Welche wichtigen Unterschiede bestehen aus Sicht Comparis bei diesen Angeboten für die Kunden?
Optimal ist natürlich der Glasfaseranschluss direkt ins Haus zu legen (FTTH) aber FTTS ist immer noch viel besser als gar kein Anschluss. Vor allem für Liegenschaftsbesitzer ist eine Erschliessung durch FTTS deutlich günstiger als FTTH. Das Kupferkabel lässt sich mit neuen Technologien wie VDLS und Docsis3 (bei Kabelanschlüssen) viel besser ausreizen als früher. Daher reicht in den meisten Fällen FTTS.

 Welche Empfehlungen kann man einem möglichen Konsumenten bzw Hausbesitzer geben? Ist ein Umstieg von Kupfer auf Glasfaser finanziell überhaupt attraktiv und mit welchen Kosten müssen Eigentümer und Mieter rechnen? Kann man sich zu diesem Thema überhaupt unabhängig informieren?
Das kommt auf die persönlichen Bedürfnisse an. Wer einen Neubau plant, sollte von Anfang an FTTH einplanen und die Liegenschaft entsprechend anschliessen lassen. Ein Umstieg von Kupfer auf Glas lohnt nur in grossen Liegenschaften mit vielen Parteien. Die Kosten dafür können sehr unterschiedlich und lassen sich nicht pauschal beantworten.

Swisscom baut ab 2017 schnelles Internet in Olten aus.

Die Swisscom hat angekündigt, schnelles Internet in Olten auszubauen. Dazu werden Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Gebäude verlegt. Man spricht dabei vom Fibre to the Street (FTTS) Ausbau welcher schweizweit vollzogen wird. Die exakten Ausbaupläne für die einzelnen Quartiere wurden noch nicht publiziert, sind jedoch definiert.

Nach einer über vierjährigen Projektphase, wird der neue Übertragungsstandard «G.fast» im Rahmen des regulären schweizweiten Ausbaus auch in Olten aufgebaut. Die Technologie erlaubt es Swisscom, hohe Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s rasch und kostengünstig anzubieten.

Bereits im Frühling 2015 konnte Swisscom die weltweit ersten Pilotkunden auf dem finalen Standard von G.fast versorgen und dabei wichtige Erfahrungen für die Weiterentwicklung sammeln. Seit September 2016 kommt nun beim schweizweiten FTTS-Ausbau ausschliesslich G.fast-taugliche 16-Port Hardware zum Einsatz. Bei FTTS werden Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Gebäude verlegt. Für die restliche Strecke nutzt Swisscom weiterhin die bestehende Kupferkabel-Infrastruktur.

2017 folgt die Integration des Übertragungsstandards auch in die 48-Port Hardware sowie in den Fibre to the Building (FTTB) Ausbau. Dieser Standard besteht aktuell erst im Quartier Olten Südwest. Dieses Quartier wurde durch Swisscom bereits beim Bau mit Glasfaser bis zur Steckdose erschlossen.

Mit dem Standard G.fast erreicht Swisscom Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s. Möglich wird dies durch die Nutzung eines höheren Frequenzspektrums auf Kupferkabeln. Für Interessierte hat Swisscom unter www.swisscom.ch/glasfaser eine Informationsseite aufgebaut. Swisscom informiert auf dieser Seite, für welche Wohnadresse welche Kapazitäten angeboten werden.

 

Router Swisscom
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Mitschreiber für Stadtblog Olten gesucht

Microsoft Gründer Bill Gates startete mit einer Idee in einer Garage, wir haben dafür eine ganze Stadt. Mit dem „Bürgerblog“ http://www.olteneinfach.ch sollen die Gräben zwischen rechts und links, oben und unten und reich und arm etwas ausgeglichen werden. Die hier verfassten Texte sollen auch nicht das Oltner Tagblatt ersetzen, sondern vielmehr die kleinen Geschichten erzählen, die sich an der Bannstrasse, im Stadtpark, auf dem Bifangplatz oder am Tresen einer Oltner Bar ereignen. Platz finden soll hier alles, was die Stadt betrifft. Ob das Projekt zum Fliegen kommt, das wissen die Götter.

Was aber könnte einen guten Stadtblogger oder eine gute Stadtbloggerin ausmachen und wäre das nicht etwas für dich? Vielleicht hast du Lust, ab und zu etwas aus deinem Quartier zu erzählen? Wenn du zehn Punkte oder mehr bejahen kannst, wärst du mit Sicherheit geeignet.

  1. Du wohnst in Olten.
  2. Obwohl du es vielleicht nicht zugeben kannst, magst du Olten von Herzen gern.
  3. Du fotografierst mit deinem Handy oder der Digicam regelmässig in der Stadt.
  4. Du kennst den Unterschied zwischen Schöngrund, Säli und Olten Hammer.
  5. Du interessierst dich für Kunst, Kultur oder das Stadtleben.
  6. Du schaffst es, dir einen WordPress-Account zu eröffnen.
  7. Mit der Drahtschere hast du in deinem Kopf längst den Zaun in der Schützi eingerissen und warst mit Alex Capus danach ein Bier trinken.
  8. Du kennst die Schulzimmer in Olten von innen und die Namen von drei Lehrern.
  9. Du kennst den Goldfischteich im Wald.
  10. Die Glasfaser Ausbaupläne der Swisscom für die Stadt Olten sind dir bekannt und du weisst, wo in Olten ein offenes WiFi zu finden ist.
  11. Zivilschutz ist für dich eine sinnvolle Aufgabe, weil sie der Bevölkerung dient.
  12. Du hast schon eine Turmrede vom Stadtturm aus gehalten.
  13. Du fragst dich, wieviele Ampeln und Verbotsschilder in einer so kleinen Stadt noch aufgestellt werden können.
  14. Du hast dir schon die Frage gestellt, wieviele Menschen im Stadthaus arbeiten.
  15. Du bist Mitglied in einem Oltner Verein.
  16. Du weisst auf Anhieb, in welcher Oltner Bar das beste Bier ausgeschenkt wird.
  17. Du hast schon einen Leserbrief im Oltner Tagblatt geschrieben.
  18. Du weisst, dass der Tiger in Olten kein Tier ist und wo Manuela arbeitet.
  19. Du bist Mitglied einer Partei und dir ist egal, welche Farbe sie vertritt, Hauptsache es hilft der Stadt Olten.
  20. Du weisst, wo in Olten du einen Waschbär findest.
  21. Du kannst niemandem plausibel erklären, warum die Ortsumfahrung ERO Olten mitten in der Stadt endet.
  22. Der Nordmann ist für dich mehr als eine Weihnachtstanne.
  23. Für dich ist klar, was eine Maus mit dem EHCO zu tun hat.
  24. Du fährst regelmässig in Olten mit dem Auto herum und findest eigentlich immer einen Parkplatz.
  25. Du fährst nur Velo und kannst nicht verstehen, wie man sich die Stadt Olten im Auto antun kann.
  26. Du bist Ladenbesitzer in Olten oder Mitglied des Gewerbevereins.
  27. Du magst Olten als Arbeits- und Wohnort.
  28. Du wolltest schon immer einen Kebap-Imbissführer für die Stadt Olten schreiben.
  29. Du hast die Aufzählung bis zum letzten Punkt durchgelesen.

Budget, keines. Freiwilligkeit, vollumfänglich. Engagement, je nach Zeit. Neugierig? E-Mail an stadtolten(ät)gmail.com oder einfach im Menu auf Kontakt klicken.