Taxi Bur schützt Fahrgäste und Fahrer

Taxi Bur Olten: Schutz für Fahrgäste durch gezielte Hygienemassnahme und Schutzfolie im Fahrgastraum.

Corona trifft die Taxibranche besonders hart. Viele Menschen bleiben zu Hause und wer sich in er Öffentlichkeit bewegt, meidet geschlossene Räume und die Nähe zu Menschen. Taxi Bur aus Olten reagiert auf die Entwicklungen und bietet ab sofort als einziges Oltner Taxiunternehmen den notwendigen Schutz für Fahrgäste durch eine neue Schutzfolie im Fahrgastraum.

Wie Taxi Bur auf Anfrage mitteilt, ist ab sofort in allen eingesetzten Taxis eine Schutzfolie zwischen Fahrgast und Taxifahrer eingezogen. Handgriffe und Oberflächen werden nach jeder einzelnen Fahrt mit Desinfektionsmittel gereinigt. Der Schutz der Fahrgäste hat für das Oltner Traditionsunternehmen oberste Priorität.

Desinfektionsmittel für Fahrgäste, Bezahlung mit Karte

Für alle Fahrgäste befindet sich im neu mit Schutzfolie abgetrennten Fahrgastraum auch Desinfektionsmittel. In der eingezogenen Trennfolie befindet sich ein Schlitz, durch welchen das Geld zwischen Fahrgast und Fahrer beglichen werden kann. Jede Fahrt kann bei Taxi Bur zudem aus hygienischen Gründen auch mit Karte bezahlt werden, um auf den Austausch von Bargeld zu verzichten.

Grösstmögliche Hygiene bei der Fahrt zum Arzt oder für Lieferservices

Durch die permanente Reinigung der Oberflächen und Handgriffe nach jeder Fahrt und der neuen Schutzfolie im Fahrgastraum, bietet Taxi Bur auch in Zeiten von Corona den grösstmöglichen hygienischen Schutz für Taxigäste. Das Unternehmen bietet auch wie bisher Botengänge und Lieferservices an. Beträge können dank mobiler Kartenlesegeräte auch per Kreditkarte oder Debitkarte direkt an der Haustüre beglichen werden.

Die Zentrale von Taxi Bur ist rund um die Uhr unter 062 205 22 22 erreichbar.

Neues Taxireglement: Chance für mehr Service und Transparenz für Oltner Taxikunden

Taxis sind die Visitenkarte jeder Stadt. Die neuerliche Auseinandersetzung unter Oltner Taxifahrern ist nur die Spitze des Eisbergs. Höchste Zeit, dass die Stadt Olten endlich ihr jahrelang vertrödeltes neues Taxireglement erhält. Die Stadt hat damit eine riesen Chance, klare Qualitätskriterien zu Gunsten der zahlenden Fahrgäste zu definieren. Mittels Fahrer- und Fahrzeugbewertung durch die Fahrgäste könnten Oltens hausgemachte Probleme im Taxigewerbe auf einen Schlag gelöst werden. Auch könnte sich die Stadt als Förderin von Elektromobilität positionieren.

 Man muss es als riesige Chance sehen, dass die Stadt Olten ihre seit Jahren vertrödelte und aus dem Jahr 1997 stammende Taxiverordnung noch immer nicht überarbeitet und fertiggestellt hat. Damit würde sich die einmalige Gelegenheit bieten, auch verbindliche Kriterien zur Fahrzeugflotte, zu den Dienstleistungen und zur Qualität vorzugeben. Die Digitalisierung, der freie Markt und klare Vorgaben könnten dabei die heutige Misere rasch beheben, die jüngst in einer Schlägerei am Taxistand ihren neuerlichen Höhepunkt fand.

  1. Oltner Taxis und ihre Fahrer müssen zwingend via Smartphone App buchbar und bewertbar werden. Viel zu oft kommt es heute vor, dass durch einzelne schwarze Schafe falsch und überteuert abgerechnet wird. Mittels handelsüblichen Apps können heute bereits in verschiedenen Städten Fahrgäste das Fahrzeug sowie die Freundlichkeit der Fahrer bewerten und so Transparenz schaffen. Fahrer mit guten Bewertungen erhalten automatisch mehr Fahraufträge.
  2. Die Stadt muss CO2-Emissionen und die vom Bund gültige Energieetikette, bsp nur Fahrzeuge Kategorie A und B, für Oltner Taxis verbindlich vorgeben. Dies zwingt einzelne Taxihalter, ihre in die Jahre gekommenen Fahrzeuge durch umweltfreundliche und zeitgemässe Fahrzeuge zu ersetzen. Solche Vorgaben fördern auch die aktuell weit propagierte Elektromobilität.  Fahrzeuge mit Elektromotor oder Hybrid-Fahrzeuge mit einer Kombination aus Elektro-/Benzinantrieb fördern die abitionierten Umweltziele zur Reduktion des CO2-Ausstosses. Eine moderne Taxiflotte erhöht zudem den Komfort für Oltner Taxi Fahrgäste.
  3. Bestehende Regeln müssen durch die Sicherheitsorgane besser auf deren Einhaltung kontrolliert werden. Service und Erreichbarkeit eines Taxibetreibers müssen 7/24 sichergestellt sein. Rosinenpickereien dürfen durch die Stadt Olten nicht geduldet und müssen konsequent geahndet werden. Die Stadt muss per Aushang am Bahnhof aber auch im Internet eine klar definierte Ansprechstelle kommunizieren, an welche Kunden Verstösse unkompliziert melden können – ein solches Web-Formular sucht man heute noch vergebens.

Andere Städte als Vorbild nehmen um besser zu werden


Wenn man in Berlin oder anderen Städten ein Taxi via Smartphone beispielsweise mit der mytaxi oder ähnlichen Apps bucht, kann man vorab selber auswählen, mit welcher Fahrzeugkategorie man abgeholt werden will. Dies spornt Fahrer an, qualitativ gute Fahrzeuge einzusetzen und ihre Taxis sauber und ‚in Schuss’ zu halten. Kunden wissen mittels der App bereits bei der Buchung, wie der Fahrer heisst, welches Fahrzeug er fährt und sehen, wie der Fahrer von anderen Fahrgästen bewertet wurde.

MyTaxi Berlin
Beispiel MyTaxi Berlin

Transparenz führt automatisch dazu, dass unfreundliche Fahrer, falsche Abrechnungen oder Irrfahrten der Vergangenheit angehören bzw mittels einer entsprechenden Kundenbewertung sofort transparent gemacht werden. Der Markt reguliert sich selbst und die Kunden sind zufriedener.

Der Clou bei solchen Taxi-Bestell-Apps ist es, dass die Fahrt gleich via App online beglichen werden kann. Dies verbessert die Kostenkontrolle, erleichtert Geschäftsreisenden die Abrechnung weil die Quittung gleich per E-Mail zugestellt wird und verbessert die Sicherheit der Taxifahrer, weil diese weniger Bargeld mitführen müssen. Das Trinkgeld zahlt man gleich online.

 


Warum man in Olten bei der Umsetzung der Taxiverordnung nicht vom Fleck kommt


Die Oltner Stadtverwaltung schiebt das Thema der neuen Taxiverordnung seit Jahren vor sich her. Der längst abgetretene Chef der Stadtpolizei initiierte bereits vor Jahren eine Überarbeitung des aus dem Jahr 1997 stammenden Reglements. Bereits vor Jahren wurde von Seiten der Stadt in Aussicht gestellt, das Regelwerk zu überarbeiten und dem Parlament zur Genehmigung vorzulegen. Begründet wurde der jahrelange Aufschub mit Personalengpässen, Führungswechseln aber auch mit juristischen Abklärungen. Weil die Stadt auch bei der Vergabe von Taxilizenzen viel zu offensiv vorging, musste sie sich selber ein Moratorium auferlegen.

Auch die fehlenden Kontrollen am Bahnhof Olten sind alteingesessenen Taxibetreibern ein Dorn im Auge. Weil das Taxigewerbe in Olten über keine Lobby verfügt, ist das Thema einer neuen Taxiverordnung seit Jahren ungelöst. Dies obwohl gerade heute mit den technischen Möglichkeiten wie Smartphones und Bewertungsportalen die Kunden selbst für Transparenz sorgen könnten, sofern die Stadt entsprechende Vorgaben machen und Rückmeldungen von Kunden aktiv entgegennehmen würde.

Höchste Zeit, dass die Stadt Olten die Chance zur Verbesserung der Situation beim Taxigewerbe packt und die Überarbeitung des Reglements abschliesst.

Aktuell gültige Taxiverdordnung der Stadt Olten zum Download:
Taxiverordnung
Taxi-Tarifordnung 214.1

 

 

Warum man in Olten immer mit Waze herumfahren sollte

Die sich von Trimbach oder Aarburg in den Abendstunden nach Olten wälzende Blechlawinie an Autos nimmt teilweise beängstigende Formen an. Wie gut wäre es da, wenn man zu Hause die exakte Ankunftszeit kenne würde. Mit der für Andorid und iPhone Smartphones entwickelten kostenlosen Navigationssoftware von http://www.waze.com, macht Autofahren gleich wieder etwas mehr Spass, denn jeder Nutzer sendet seine Verkehrsdaten in anonymisierter Form an einen zentralen Server und dieser berechnet für alle anderen Wazer bei Stau gleich die optimale Ausweichroute.

Einfach ausgedrückt, jeder Oltner der auch nur passiv im Auto  die Waze App auf seinem Smartphone mitlaufen lässt, hilft allen anderen Nutzern, dass diese einen Stau umfahren und die optimalste Route nach Hause finden. Je mehr Nutzer die App auch auf kurzen Strecken mitlaufen lassen, desto präzisier sind die Verkehrsprognosen und Verkehrsinformationen, denn mit Waze kann man auch auf einfachste Weise Unfälle oder Baustellen über die App melden.

Ebenso sind Radarfallen und Polizeikontrollen oder Pannenfahrzeuge sichtbar, denn sobald ein Nutzer einen Hinweis absetzt, erhalten alle übrigen Wazer diese Info übermittelt. Das Prinzip heisst Social Routing und das ursprünglich keine Startup-Unternehmen wurde aufgrund seines Erfolgs zwischenzeitlich durch Google geschluckt.

In Waze sind auch viele Oltner Geschäfte hinterlegt, die einfach via Suche angesteuert werden können. Das mühsame Eintippen von Strasse und Hausnummer entfällt. Schön wäre es, wenn auch jeder Oltner Taxifahrer die App verwenden würde, denn diese Profis auf Oltner Strassen sind nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten unterwegs. Die voraussichtliche Ankunftszeit lässt sich übrigens von der App problemlos auch an andere Nutzer senden. Karten lassen sich umgehend editieren und Nutzer von Waze haben zudem die Möglichkeit, Verkehrsströme anhand von Karten zu analysieren.