Yachtclub Olten organisiert den „1. Oltner St. Niklaus Schwumm” in der Aare

Am Samstag, 10. Dezember 2016, findet Oltens erster Aareschwumm bei winterlichen Temperaturen statt. Der durch den Yachtclub Olten organisierte Event dient einem guten Zweck und es soll möglichst viel Geld für UNICEF und Shelter Box gesammelt werden.

Besammlungspunkt wird um 15.00 Uhr in der Schlosserei in Olten sein. Gemeinsam werden die mutigen Aareschwimmer in die Badi  marschieren und dann die Länge der Badi in der Aare herunterschwimmen. Das sind zirka 200 Meter. Anschliessend geht’s ins Hottube und es gibt etwas Warmes zum Trinken. Für die Sicherheit der Teilnehmenden ist gesorgt. Es wird ein Arzt und die Lebensrettungsgesellschaft vor Ort sein, zudem steht auch ein Boot auf dem Fluss im Einsatz. Alle Details für die Anmeldung sind unter www.yachtclub-olten.ch zu finden.

Ziel des Yachtclub Olten ist es, rund 50 bis 100 Schwimmende für die Aktion zu begeistern und ausreichend Sponsoren zu gewinnen, welche bereit sind, pro Schwimmer einen Beitrag für gemeinnützige Zwecke zu spenden.

Der Yachtclub ruft alle mutigen Oltnerinnen und Oltner dazu auf, sich am „1. Oltner St. Niklaus Schwumm“ zu beteiligen und sich für einen guten Zweck in die eisigen Fluten der Oltner Aare zu stürzen. Anmeldungen werden auf der Club-Webseite gerne entgegengenommen.

niklaus

Die statistisch gefährlichsten Strassen der Stadt Olten

Wo ereignen sich in der Stadt Olten die meisten Unfälle?  Im ersten Halbjahr 2016 kamen auf Schweizer Strassen 85 Menschen ums Leben, 32 weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie aber steht es um die Sicherheit auf Oltens Strassen? Als Problemzonen entpuppen sich nach den Daten des Bundesamts für Strassen (Astra) vor allem die Zufahrtsstrassen aus Dulliken, Trimbach und Aarburg. So ereigneten sich unter anderem vor dem „Violetten Haus“ am Ortseingang von Aarburg her viele Auffahrunfälle. Aber auch die Umfahrung ERO Olten sorgt für Blechschäden. Sowohl im Bereich der Usego und der Einmündung auf die Umfahrung aus Richtung Wangen, als auch auf dem Salikreisel auf der rechten Stadtseite ereigneten sich überdurchschnittlich viele Kollisionen.

Mehrere Fussgängerunfälle beim Sälikreisel
Nicht nur das Einbiegen in den Sälikreisel überfordert die Autofahrer, auch der Abfluss zum Fussgängerübergang gleich nach dem Kreisel in Richtung Postplatz ist gefährlich. Gleich mehrere Fussgänger wurden beim Überqueren an dieser Stelle verletzt. Die virtuelle Unfallkarte des Astra zeigt eindrücklich auf, wo die Verkehrsteilnehmer in Olten überfordert sind.

Gefahrenzone Bahnhofplatz
Gleich mehrere Unfälle auch mit Leichtverletzten ereigneten sich vor dem Bahnhofplatz bei der Abzweigung in Richtung Gösgerstrasse und im Bereich der Aarebrücke auch Auffahrunfälle.

Quartierkreuzungen mit erheblichem Gefahrenpotential
Als äusserst gefährlich entpuppt sich der beim Vögelipark gelegene Minikreisel Gartenstrasse zur Feldstrasse mit mehreren Unfällen und teils auch verletzten Personen. Nur wenige Meter weiter, an der Strassenkreuzung Wilerweg beim Ladengeschäft Velo Reber, ereigneten sich gleich mehrere Unfälle, zum Teil auch mit verletzten Personen. Die Quartiere Hardegg und Schöngrund blieben von Verkehrsunfällen bisher weitgehend verschont.

Untertunnelung ERO bis Dulliken wäre sinnvoll
Schon fast erschreckend sind die Unfallkennzahlen für die Aarauerstrasse in Richtung Dulliken. Beinahe bei jeder Strassenquerung sind Abbiegeunfälle zu verzeichnen. Vom Postplatz übers Bifang bis hin zum Friedhof Meisenhard. Zudem, dies ist viel tragischer, wurden beinahe an jedem Fussgängerstreifen der Aarauerstrasse Passanten verletzt, einzige Ausnahme die Querung beim Joggibrunnen. Die Unfallstatistik würde nicht nur längerfristig für eine Untertunnelung und damit für eine Verlängerung der ERO bis nach Dulliken sprechen, auch müsste sofort Rechtsvortritt auf Stadtgebiet und damit eine Verlangsamung des gesamten Autoverkehrs auf der Aarauerstrasse eingeführt werden, um die Oltner Bevölkerung vor noch mehr Unfällen zu schützen. Der Ampelwald auf diesem Abschnitt scheint dafür nicht die richtige Lösung zu sein. Die aktuelle Unfallkarte des Astra spricht eine deutliche Sprache.

bildschirmfoto-2016-09-15-um-21-04-04

Sicherheit wechselt zum Präsidium

Die Direktion Präsidium der Stadt Olten übernimmt von der aufzulösenden Direktion Sicherheit die Abteilungen Ordnung und Sicherheit, Feuerwehr und Zivilschutz, während die Publikumsdienste zur Direktion Finanzen und Informatik wechseln werden.

Im April hatte der Stadtrat festgelegt, dass künftig jedes Stadtratsmitglied, auch der Stadtpräsident oder die Stadtpräsidentin, je einer Direktion vorstehen wird. Bisher hatte der Stadtpräsident neben der Direktion Präsidium jeweils eine weitere Direktion, aktuell die Direktion Bildung und Sport, geführt. Als Folge davon wurde beschlossen, dass die nach der Übergabe der Stadtpolizei an die Polizei Kanton Solothurn verbliebenen Aufgaben der heutigen Direktion Öffentliche Sicherheit in andere Direktionen verschoben werden sollen.

Ein gutes Jahr vor Inkrafttreten mit dem Beginn der neuen Legislaturperiode hat der Stadtrat nun die Details beschlossen: Die Abteilung Ordnung und Sicherheit, bestehend aus den Bereichen Gewerbe, Verkehr und Empfang, wechselt per 1. August 2017 in die Direktion Präsidium, die Abteilung Publikumsdienste in die Direktion Finanzen und Informatik, welche dann in Finanzen und Dienste umbenannt wird. Neu wird die Direktion Präsidium zudem auch für die Feuerwehr, die Regionale Zivilschutzorganisation und den Regionalen Führungsstab zuständig sein. Bei weiteren Abteilungen hat sich ergeben, dass sich keine Änderung aufdrängt; so verbleiben die Abteilung Informatik bei der Finanzdirektion, die Hauswartungen bei der Baudirektion und das Aufgabengebiet Jugend bei der Direktion Bildung und Sport.

Die geplanten Änderungen werden nun in die Totalrevision der Geschäftsordnung des Stadtrates einfliessen, welche noch dieses Jahr dem Gemeindeparlament unterbreitet werden soll. Als Ergänzung dazu wird der Stadtrat eine Verwaltungsverordnung erlassen, welche die bisherigen Organisationsreglemente der Direktionen zusammenführt und auch die direktionsübergreifende Zusammenarbeit regelt.