Olten einfach bitte!

Wer Oltner Gewerbebetriebe jetzt unterstützt, hilft lokale Arbeitsplätze zu erhalten.

Am 11. Mai beginnt in Olten langsam aber sicher wieder das Leben zu pulsieren. Von der chemischen Reinigung über die Schulen bis hin zu den Gastrobetrieben, viele Gewerbebetriebe öffnen ihre Türen. Jetzt gilt es das Oltner Gewerbe aktiv zu stützen und gezielt in Olten einzukaufen.

In den vergangenen Wochen hatten die Paketlieferanten Hochkonjunktur. Es zeigten sich die Vorteile des digitalen Business. Wer seine Lieferketten digitalisiert und über Internet den Kunden anbieten konnte, war klar im Vorteil. Wenn wir jetzt etwas Gutes tun wollen, müssen wir unsere Einkäufe wo immer wie möglich lokal tätigen, auch wenn dies eventuell einen zusätzlichen Aufwand auslöst und vielleicht ein paar Rappen mehr kostet.

In Olten einkaufen und sich liefern lassen

Umso wichtiger ist es nun in der Phase nach dem 11. Mai, die sehr komfortablen Shops von Digitec, Galaxus, Brack und wie sie alle heissen mögen, gegen lokale Services zu ersetzen. Auch wenn es anders vielleicht bequemer wäre. Solidarität ist jetzt wichtig und das Oltner Gewerbe braucht unsere Unterstützung.

Heimlieferung auch lokal bei vielen Geschäften

Wie die ersten Wochen der Corona-Krise zeigten, liefern auf Nachfrage auch viele Oltner Gewerbebetriebe nach Hause. Oft noch schneller, als über die nationalen Lieferketten, denn Collectors liefert sehr schnell. Viele Gewerbebetriebe stellen aber auch selber nach Feierabend noch ein Paket vor die Haustüre. Mit Olten4Olten präsentiert eine weitere Plattform Dienstleistungen zur Verfügung, die lokal verankert sind. Auch vooute.ch mischt mit und präsentiert einzelne regionale Artikel.

Lokale Bäcker und Metzger benötigen unsere Unterstützung

Wer den Preisvergleich mit lokalen Metzgern, Gemüsehändlern oder Bäckereien gegenüber den Grosshändlern anstellt, sieht schnell, dass die Preisunterschiede oft marginal sind, die Qualität der lokalen Produkte aber meist besser abschneidet. In Zeiten von Corona ist es umso wichtiger, dass wir jetzt die lokal gebeutelten Betriebe aktiv unterstützen. Es stecken Arbeitsplätze und Steuerzahler hinter jedem Quartierladen oder jedem Oltner Fachbetrieb.

Wenn viele Oltnerinnen und Oltner sich über lokale Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe beliefern lassen oder einkaufen, so helfen wir uns allen in diesen Tagen am meisten.

Neuer Marktplatz für Oltner Kleinunternehmer

Digitale Vermarktungsplattform „vooute.ch“

Mit dem neuen Marktplatz vooute.ch startet ein neuer digitaler Marktplatz für regionale und lokale Produkte. Die nicht kommerziell orientierte Plattform steht allen Keinunternehmern oder Privatpersonen zur Verfügung, welche hochwertige regionale Produkte anbieten wollen.

Wie die drei Betreiber Antonia, Matthias und Roger in Ihrer Medienmitteilung festhalten, soll vooute.ch vor allem zwischen der lokalen Produzentin oder des Gewerbebetriebs und der Kundschaft die Nähe herstellen. Für ein gutes Produkt soll auch ein fairer Preis verlangt werden können. Den Initianten der neuen Webplattform ist aber auch klar, dass nicht alle Produkte in der Region hergestellt werden können, deshalb können auch Waren angeboten werden, welche regional verarbeitet oder veredelt werden.

Von der Gartenerde zum Biofleisch vom Bauernhof

Bereits zum Start von vooute.ch werden erste spannende Angebote präsentiert. So kann man nebst dem Ster Brennholz für CHF 210.- vom Anbieter Wurzelwaerch auch Biofleisch vom Hof Horn aus Trimbach beziehen. Bio Gartenerde ist ebenso erhältlich wie Küchentücher.

Wie die Initianten festhalten, bietet vooute.ch, insbesondere Kleinproduzenten eine einfache Verkaufsplattform, aber auch Betriebe mit bestehenden Verkaufskanälen können mit der Präsenz auf vooute.ch ihre Produkte noch besser online bewerben und vom gemeinsamen Auftritt profitieren. Die neue Webplattform vooute.ch macht die Vielfalt an regionalen Produkten sichtbar und bietet so ein digitales Marktplatz-Erlebnis für Olten und Umgebung, so die Betreiber der Webseite.

Neues Taxireglement: Chance für mehr Service und Transparenz für Oltner Taxikunden

Taxis sind die Visitenkarte jeder Stadt. Die neuerliche Auseinandersetzung unter Oltner Taxifahrern ist nur die Spitze des Eisbergs. Höchste Zeit, dass die Stadt Olten endlich ihr jahrelang vertrödeltes neues Taxireglement erhält. Die Stadt hat damit eine riesen Chance, klare Qualitätskriterien zu Gunsten der zahlenden Fahrgäste zu definieren. Mittels Fahrer- und Fahrzeugbewertung durch die Fahrgäste könnten Oltens hausgemachte Probleme im Taxigewerbe auf einen Schlag gelöst werden. Auch könnte sich die Stadt als Förderin von Elektromobilität positionieren.

 Man muss es als riesige Chance sehen, dass die Stadt Olten ihre seit Jahren vertrödelte und aus dem Jahr 1997 stammende Taxiverordnung noch immer nicht überarbeitet und fertiggestellt hat. Damit würde sich die einmalige Gelegenheit bieten, auch verbindliche Kriterien zur Fahrzeugflotte, zu den Dienstleistungen und zur Qualität vorzugeben. Die Digitalisierung, der freie Markt und klare Vorgaben könnten dabei die heutige Misere rasch beheben, die jüngst in einer Schlägerei am Taxistand ihren neuerlichen Höhepunkt fand.

  1. Oltner Taxis und ihre Fahrer müssen zwingend via Smartphone App buchbar und bewertbar werden. Viel zu oft kommt es heute vor, dass durch einzelne schwarze Schafe falsch und überteuert abgerechnet wird. Mittels handelsüblichen Apps können heute bereits in verschiedenen Städten Fahrgäste das Fahrzeug sowie die Freundlichkeit der Fahrer bewerten und so Transparenz schaffen. Fahrer mit guten Bewertungen erhalten automatisch mehr Fahraufträge.
  2. Die Stadt muss CO2-Emissionen und die vom Bund gültige Energieetikette, bsp nur Fahrzeuge Kategorie A und B, für Oltner Taxis verbindlich vorgeben. Dies zwingt einzelne Taxihalter, ihre in die Jahre gekommenen Fahrzeuge durch umweltfreundliche und zeitgemässe Fahrzeuge zu ersetzen. Solche Vorgaben fördern auch die aktuell weit propagierte Elektromobilität.  Fahrzeuge mit Elektromotor oder Hybrid-Fahrzeuge mit einer Kombination aus Elektro-/Benzinantrieb fördern die abitionierten Umweltziele zur Reduktion des CO2-Ausstosses. Eine moderne Taxiflotte erhöht zudem den Komfort für Oltner Taxi Fahrgäste.
  3. Bestehende Regeln müssen durch die Sicherheitsorgane besser auf deren Einhaltung kontrolliert werden. Service und Erreichbarkeit eines Taxibetreibers müssen 7/24 sichergestellt sein. Rosinenpickereien dürfen durch die Stadt Olten nicht geduldet und müssen konsequent geahndet werden. Die Stadt muss per Aushang am Bahnhof aber auch im Internet eine klar definierte Ansprechstelle kommunizieren, an welche Kunden Verstösse unkompliziert melden können – ein solches Web-Formular sucht man heute noch vergebens.

Andere Städte als Vorbild nehmen um besser zu werden


Wenn man in Berlin oder anderen Städten ein Taxi via Smartphone beispielsweise mit der mytaxi oder ähnlichen Apps bucht, kann man vorab selber auswählen, mit welcher Fahrzeugkategorie man abgeholt werden will. Dies spornt Fahrer an, qualitativ gute Fahrzeuge einzusetzen und ihre Taxis sauber und ‚in Schuss’ zu halten. Kunden wissen mittels der App bereits bei der Buchung, wie der Fahrer heisst, welches Fahrzeug er fährt und sehen, wie der Fahrer von anderen Fahrgästen bewertet wurde.

MyTaxi Berlin
Beispiel MyTaxi Berlin

Transparenz führt automatisch dazu, dass unfreundliche Fahrer, falsche Abrechnungen oder Irrfahrten der Vergangenheit angehören bzw mittels einer entsprechenden Kundenbewertung sofort transparent gemacht werden. Der Markt reguliert sich selbst und die Kunden sind zufriedener.

Der Clou bei solchen Taxi-Bestell-Apps ist es, dass die Fahrt gleich via App online beglichen werden kann. Dies verbessert die Kostenkontrolle, erleichtert Geschäftsreisenden die Abrechnung weil die Quittung gleich per E-Mail zugestellt wird und verbessert die Sicherheit der Taxifahrer, weil diese weniger Bargeld mitführen müssen. Das Trinkgeld zahlt man gleich online.

 


Warum man in Olten bei der Umsetzung der Taxiverordnung nicht vom Fleck kommt


Die Oltner Stadtverwaltung schiebt das Thema der neuen Taxiverordnung seit Jahren vor sich her. Der längst abgetretene Chef der Stadtpolizei initiierte bereits vor Jahren eine Überarbeitung des aus dem Jahr 1997 stammenden Reglements. Bereits vor Jahren wurde von Seiten der Stadt in Aussicht gestellt, das Regelwerk zu überarbeiten und dem Parlament zur Genehmigung vorzulegen. Begründet wurde der jahrelange Aufschub mit Personalengpässen, Führungswechseln aber auch mit juristischen Abklärungen. Weil die Stadt auch bei der Vergabe von Taxilizenzen viel zu offensiv vorging, musste sie sich selber ein Moratorium auferlegen.

Auch die fehlenden Kontrollen am Bahnhof Olten sind alteingesessenen Taxibetreibern ein Dorn im Auge. Weil das Taxigewerbe in Olten über keine Lobby verfügt, ist das Thema einer neuen Taxiverordnung seit Jahren ungelöst. Dies obwohl gerade heute mit den technischen Möglichkeiten wie Smartphones und Bewertungsportalen die Kunden selbst für Transparenz sorgen könnten, sofern die Stadt entsprechende Vorgaben machen und Rückmeldungen von Kunden aktiv entgegennehmen würde.

Höchste Zeit, dass die Stadt Olten die Chance zur Verbesserung der Situation beim Taxigewerbe packt und die Überarbeitung des Reglements abschliesst.

Aktuell gültige Taxiverdordnung der Stadt Olten zum Download:
Taxiverordnung
Taxi-Tarifordnung 214.1

 

 

Apéro zur Eröffnung der Weihnachtsbeleuchtung

Heute Freitag, 25. November 2016, lädt die Einwohnergemeinde und das Gewerbe Olten zu einem Apéro ein. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr beim Oberen Graben in der Oltner Altstadt.

Zum diesjährigen Auftakt zur Weihnachtsbeleuchtung findet der öffentliche Apéro am oberen Graben statt. Er wird gemeinsam veranstaltet von der Stadt Olten und dem Verband Gewerbe Olten. Die Bevölkerung und die Gewerbetreibenden sind herzlich eingeladen.