Die Tannwaldstrasse sieht rot

Rotlicht stoppt Velofahrer.

Gut möglich, dass die Baustellenabschrankung an der Tannwaldstrasse, das Trottoir wird dabei von der Fahrbahn abgetrennt, einem Zweck dient. Fakt ist, die als Baustelle mit Ampel signalisierte Strasse ist gleich breit wie vorher der Signalisation, das Trottoir ebenso.

Auswärtspendler, die auf der rechten Stadtseite am frühen Morgen über die Tannwaldstrasse an den Bahnhof fahren, werden neuerdings auf Höhe der Fachhochschule von einem Baustellenrotlicht gestoppt. Über den Sinn und Zweck der Bauabschrankung samt Rotlicht darf nur spekuliert werden. Am Abend das gleiche Bild von der Gegenseite. Wer aus dem Velokeller die Tannwaldstrasse beim Flügelrad in Richtung Fachhochschule fährt, sieht wieder rot. Grund dafür: Unbekannt.

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Baustellensignalisation Tannwaldstrasse

Dient die Abschrankung eventuell am Tag einem Zweck? Wir wissen es nicht. Ebenso ist unklar, warum am frühen Morgen und am Abend Velofahrer, um die Strassenverkehrsordnung einzuhalten, ihr Velo zum Stillstand bringen müssen, bevor 10 Sekunden später die Ampel wieder auf blinkendes orange umstellt. Es bleibt aktuell ein Rätsel.

Mehr als 1,5 Jahre Bauzeit für eine 379 Meter lange Oltner Quartierstrasse

Dauer der Bauarbeiten nicht mehr nachvollziehbar.

Die im November 2016 angekündigten und im Februar 2017 begonnenen Sanierungsarbeiten an der Quartierverbindung Gartenstrasse sind auch nach über 1,5 Jahren Bauzeit noch immer nicht abgeschlossen. Die beauftragten Bauunternehmungen haben es noch nicht geschafft, die Arbeiten an der lediglich 379 Meter langen Strasse unterhalb des Sälischulhauses abzuschliessen.

Als Anwohner und Benutzer der wichtigen Verbindung zwischen Säliquartier und Wylerfeld versteht man die Welt nicht mehr. Nach mehr als 1,5 Jahren Bauzeit ist die Hauptverkehrsachse zwischen den beiden Quartieren noch immer für den Verkehr nur eingeschränkt befahrbar und als Baustelle signalisiert.

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Das auf der Seite Sälistrasse bereits seit einiger Zeit fertig gestellte Teilstück wurde zwar schön umgestaltet, seit Monaten werkelt nun die beauftragte Baufirma zwischen Vögeligarten und Sälischulhaus und stellt das kurze Teilstück immer noch nicht fertig. Die totale Länge beider Teilstücke beträgt nicht einmal 400 Meter. Für die vielen Anwohner im Quartier ist diese Untätigkeit nicht mehr nachvollziehbar und eine Zumutung.

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Das Befahren der Strasse ist insbesondere mit dem Velo ein Unterfangen, denn weil nach wie vor der Deckbelag auf dem Teilabschnitt beim Vögeligarten fehlt, sind die Überhöhen der Begrenzungssteine eine Tortour für jede Fahrradfelge. Die mit der Arbeit beauftragten Baufirmen scheinen nach Gutdünken das Tempo ihrer Arbeiten selber vorzulegen.

Parkplätze am Krummackerweg endlich für Anwohner wieder nutzbar

Vom Parkplatzmangel und Bauarbeiten über Monate geplagt waren zudem die Anwohner am Krummackerweg oberhalb des Bifangschulhauses. Die Strasse ist nun von Anwohnern seit vorgestern endlich wieder vollumfänglich nutzbar, denn mit der Markierung der blauen Zone wurden die Arbeiten endgültig abgeschlossen.

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Gartenstrasse – erster Teilabschnitt offen

Mittlerweile grenzt es für uns Anwohner an ein Wunder. Der Teilabschnitt der Gartenstrasse zwischen Sälistrasse und Riggenbachstrasse konnte am Freitagabend, 7. Juli 2017, erstmals nach monatelanger Sperrung wieder befahren werden. 

Die Bauarbeiten sind zwar noch längst nicht abgeschlossen, die Schranken wurden nach Monaten endlich entfernt und die Gartenstrasse ist auf dem ersten kleinen Teilstück wieder befahrbar.

Ein Segen für die Anwohner der Wengistrasse, die über Monate hinweg auf einer viel zu knappen Fahrbahn mit Gegenverkehr zu kämpfen hatten. Aber auch Anwohner der Pestalozzistrasse können aufatmen. Wie auf der Webseite der Busbetriebe BOGG zu erfahren ist, sollen am 10. Juli endlich auch wieder die Haltestellen im Quartier angefahren werden. Die BOGG wurden also von einer Amtsstelle über das Bauende offiziell informiert.

Die Arbeiten an der Gartenstrasse werden nun ein paar Meter ostwärts in einem neuen Teilabschnitt weitergeführt. Die Frage bleibt, weshalb sich niemand verantwortlich fühlt, eine saubere Anwohnerinfo im Quartier zu verfassen, eventuell Baustelleninfotafeln mit einer Telefonnummer aufzustellen oder auch aktiv und transparent über Bauverzögerungen zu kommunizieren?

Sanierung der Gartenstrasse um Monate verzögert

Auch weiterhin findet zu den zwischenzeitlich um mehrere Monate verzögerten Bauarbeiten an der Gartenstrasse keine Anwohnerinfo statt. Es verkehrt auch im Monat Juli kein Bus für Reisende an den Haltestellen Dreitannenstrasse, Maienstrasse und Reiserstrasse und das Bauende wurde zwischenzeitlich um einen weiteren Monat auf Ende Juli nach hinten geschoben.

Die Trägheit des Bauvortschritts an der Oltner Gartenstrasse nimmt beängsigende Ausmasse an. Bis zum neusten prognostizierten Bauende ist zwischenzeitlich ein halbes Jahr Zeit verstrichen. Das nur wenige hundert Meter lange Teilstück der Gartenstrasse hätte eigentlich gemäss einer ersten Prognose bereits im Mai 2017 wieder eröffnet werden sollen. Zwischenzeitlich geht man gemäss Webseite der  Busbetriebe Olten Gösgen Gäu BOGG erst wieder von einem Fahrbetrieb Ende Juli 2017 aus.

An der Fahrbahn wird weiter gearbeitet. Auch nach einem Monat Aufschub ist der definitive Deckbelag noch immer nicht eingebracht worden. Die auf Ende Juni durch BOGG angekündigte Wiedereröffnung des Busbetriebs verzögert sich wegen der nicht abgeschlossenen Bauarbeiten voraussichtlich um einen weiteren Monat.  BOGG spricht mittlerweile von einer Wiederaufnahme des Fahrbetriebs per Ende Juli 2017.

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Für die Anwohner der Gartenstrasse ist die Dauerbaustelle nicht nur eine persönliche Belastung, viel störender ist die ausbleibende Anwohnerinformation im Quartier.

Säliquartier bleibt bis Ende Juni vom öV abgeschnitten

Seit Monaten ist das Oltner Säliquartier vom öV abgeschnitten. Grund sind Bauarbeiten an der Gartenstrasse. Das Nachsehen haben Pendler und Schüler, aber auch Rentner und Betagte, die auf einen Bus ins Stadtzentrum angewiesen wären. Die Bauarbeiten verzögern sich um rund einen Monat.

Die drei Bushaltestellen an der Reiserstrasse, Maienstrasse und Dreitannenstrasse der Buslinie 503 hätten Ende Mai 2017 durch die Busbetriebe BOGG wieder angefahren werden sollen. So steht es an den Aushängen der betroffenen Haltestellen. Auf der Webseite der BOGG sind nun aber neue Termine für die Wiederinbetriebnahme ersichtlich. Gemäss der online zugänglichen Verkehrsinformation verzögern sich die Bauarbeiten an der Gartenstrasse um einen ganzen Monat und erst Ende Juni 2017 wird der Fahrbetrieb an der Sälistrasse und damit die Quartiererschliessung wieder aufgenommen.

Der aktuelle Blick auf die Baustelle zeigt deutlich, dass die Unterhaltsarbeiten im Bereich Tiefbau an der Gartenstrasse noch voll im Gang sind.

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Einladung zum «Tag des offenen Tunnels» am Samstag auf die SBB Baustelle Olten-Aarau

Am Samstag, 6. Mai 2017 feiern die SBB zusammen mit der Bevölkerung den «Tag des offenen Tunnels» auf der SBB Baustelle Eppenberg zwischen Olten–Aarau. Gross und Klein kann einen Blick in den entstehenden Eppenbergtunnel werfen. Das ist eine der ersten und letzten Gelegenheiten in den Tunnel zu gehen und diesen von innen zu besichtigen. Für die Anfahrt zur Tunnelbaustelle wird die öV-Anreise via Aarau empfohlen. Ab Bahnhof Aarau verkehrt die Linie 3 AAR nach Wöschnau. 

Anfang dieses Jahres fuhr die Tunnelbohrmaschine los und hat bis heute mehr als ein Drittel des rund drei Kilometer langen Eppenbergtunnels – dem Herzstück des Vierspurausbaus Olten–Aarau ausgebrochen. Am 6. Mai 2017, von 10.00 bis 17.00 Uhr, feiern die SBB zusammen mit der Bevölkerung den «Tag des offenen Tunnels». Gross und Klein können Schritte in den Eppenbergtunnel wagen oder gar an einer Führung teilnehmen und die Tunnelbohrmaschine aus nächster Nähe besichtigen. Auf insgesamt vier Festplätzen warten folgende weiteren Attraktionen auf die Besucherinnen und Besucher:

  • Kulinarisch: die Original-Eppenberger-Bohrwurst kann frisch vom Grill genossen werden.
  • Für Kinder: den Geschichten von Globi lauschen oder im Kies mit Mini-Bau­maschinen schaufeln und baggern.
  •  Glücksbotschaften im Gipfelbuch: Jedermann kann den neuen Berg neben dem Eppenberg besteigen und seine Glücksbotschaften im Gipfelbuch hinterlassen.

Anreise mit dem öV via Aarau empfohlen

Die Zahl der Parkplätze vor Ort ist beschränkt. Besucher der Tunnelbaustelle sind gebeten, mit dem öV nach Aarau zu reisen und dort auf den Bus AAR Linie 3 umzusteigen.

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Symbolbild SBB Baustelle Eppenberg 2016

Einmalige Gelegenheit für die Besichtigung des Eppenbergtunnels

Der  «Tag des offenen Tunnels» bietet eine der ersten und letzten Gelegenheiten, in den Tunnel zu blicken, denn ab Ende Mai wird die Tunnelbohrmaschine für das vor ihr liegende Lockergestein umgebaut. Die gesamte Logistik für den Umbau der „fahrenden Fabrik“ wird über das künftige Tunnelportal in Wöschnau abgewickelt. Der Umbau dauert voraussichtlich bis Ende Juli. Von August bis Winter 2017/2018 frisst sich die Tunnelbohrmaschine durch die letzten 700 Meter des Bergs und schafft dabei rund 10 Meter pro Tag. Der Vierspurausbau Olten–Aarau (Eppenbergtunnel) geht Ende 2020 in Betrieb. Damit beheben Bund und SBB eines der grössten Nadelöhre im Mittelland.

Festplätze Eppenberg Tag des offenen Tunnels

Warum man in Olten immer mit Waze herumfahren sollte

Die sich von Trimbach oder Aarburg in den Abendstunden nach Olten wälzende Blechlawinie an Autos nimmt teilweise beängstigende Formen an. Wie gut wäre es da, wenn man zu Hause die exakte Ankunftszeit kenne würde. Mit der für Andorid und iPhone Smartphones entwickelten kostenlosen Navigationssoftware von http://www.waze.com, macht Autofahren gleich wieder etwas mehr Spass, denn jeder Nutzer sendet seine Verkehrsdaten in anonymisierter Form an einen zentralen Server und dieser berechnet für alle anderen Wazer bei Stau gleich die optimale Ausweichroute.

Einfach ausgedrückt, jeder Oltner der auch nur passiv im Auto  die Waze App auf seinem Smartphone mitlaufen lässt, hilft allen anderen Nutzern, dass diese einen Stau umfahren und die optimalste Route nach Hause finden. Je mehr Nutzer die App auch auf kurzen Strecken mitlaufen lassen, desto präzisier sind die Verkehrsprognosen und Verkehrsinformationen, denn mit Waze kann man auch auf einfachste Weise Unfälle oder Baustellen über die App melden.

Ebenso sind Radarfallen und Polizeikontrollen oder Pannenfahrzeuge sichtbar, denn sobald ein Nutzer einen Hinweis absetzt, erhalten alle übrigen Wazer diese Info übermittelt. Das Prinzip heisst Social Routing und das ursprünglich keine Startup-Unternehmen wurde aufgrund seines Erfolgs zwischenzeitlich durch Google geschluckt.

In Waze sind auch viele Oltner Geschäfte hinterlegt, die einfach via Suche angesteuert werden können. Das mühsame Eintippen von Strasse und Hausnummer entfällt. Schön wäre es, wenn auch jeder Oltner Taxifahrer die App verwenden würde, denn diese Profis auf Oltner Strassen sind nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten unterwegs. Die voraussichtliche Ankunftszeit lässt sich übrigens von der App problemlos auch an andere Nutzer senden. Karten lassen sich umgehend editieren und Nutzer von Waze haben zudem die Möglichkeit, Verkehrsströme anhand von Karten zu analysieren.